1938-1939

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Saisonüberblick

In der Saison 1938/1939 löste Prof. Dr. Otto Neumann Hans Tauchert als Trainer ab und die Saison endete für den SV Waldhof mit 21:15 Punkte und 50:26 Toren nur auf Rang vier in der Gauliga Baden. Somit qualifizierten die Blau- Schwarzen sich auch in dieser Runde nicht für die Endrunde der Deutsche Meisterschaft. Der VfR Mannheim war in jener Saison das Non Plus Ultra und konnte souverän die Meisterschaft gewinnen.

25 000 Zuschauer gegen Rapid Wien

Im Tschammerpokal 1938 scheiterte der SV Waldhof im Viertelfinale an Rapid Wien. Sie unterlagen am 27. November 1938 mit 2:3 vor heimischen Publikum. Dies wurde nicht am Alsenweg, sondern im Mannheimer Stadion ausgetragen. 25 000 Zuschauer drängten sich ins weite Rund und verfolgten die Partie gegen Rapid Wien. Nach der Annektion durch die Nazis im März 1938 spielten die österreichischen Vereine in der Gau Ostmark. Zweimal konnten Waldhof eine Rapid-Führung durch Georg Pfeiffer ausgleichen, schied aber dennoch mit 3:2 gegen die Wiener aus.


Mannschaft 1938/1939

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
Ernst-Ludwig Drayß Deutscher
Fritz Kilian Deutscher
Hubert Fischer Deutscher
Josef Leist Deutscher
Rudolf Maier Deutscher
Hans Mayer Deutscher
Helmut Schneider Deutscher
Karl Biehlmeier Deutscher
Ernst Deutscher
Ernst Heermann Deutscher
Eugen Kuhn Deutscher
Hermann Molenda Deutscher
Karl Ramge Deutscher
Hans Eberhardt Deutscher
Josef Erb Deutscher
Reinhold Fanz Deutscher
Ludwig Günderoth Deutscher
Georg Herbold Deutscher
Willi Pennig Deutscher
Georg Pfeiffer Deutscher
Georg Siegel Deutscher
Oskar Siffling Deutscher
Otto Siffling Deutscher


Trainer
Prof. Dr. Otto Neumann Deutscher

Transfer

Zugang alter Verein Abgang neuer Verein
1. Flagge von GermanyGermany Reinhold Fanz unbekannt Flagge von GermanyGermany Emil Leupold unbekannt
2. Flagge von GermanyGermany Hans Eberhardt eigene Jugend Flagge von GermanyGermany Theo Schwender unbekannt
3. Flagge von GermanyGermany Josef Erb eigene Jugend Flagge von GermanyGermany Heinrich Siffling unbekannt
4. Flagge von GermanyGermany Ernst unbekannt
5. Flagge von GermanyGermany Reinhold Fanz eigene Jugend
6. Flagge von GermanyGermany Hubert Fischer unbekannt

Gauliga Baden

Die Gauliga Baden 1938/39 war die sechste Spielzeit der Gauliga Baden im Fußball. Vorjahresmeister VfR Mannheim verlor keines der 18 Saisonspiele, verteidigte damit seinen Titel souverän und qualifizierte sich für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Im Kampf gegen den Abstieg ging es in dieser Runde äußerst knapp zu. Der zweite Absteiger neben dem abgeschlagenen Neuling Offenburger FV wurde – nach etlichen Protesten – durch ein Entscheidungsspiel zwischen der SpVgg Sandhofen und dem VfL Neckarau ermittelt. Sandhofen gewann mit 2:0 und Neckarau hätte erstmals seit Bestehen der Gauliga in die Zweitklassigkeit absteigen müssen. Da die Saison 1939/40 bedingt durch den Kriegsausbruch in mehreren Staffeln ausgetragen wurde, traten beide „Absteiger“ dennoch wieder in der höchsten Spielklasse an.

Spiele

Sp. Datum Heim Gast Ergebnis Bericht
1 18. September 1938 Phönix Karlsruhe SV Waldhof 2:3
2 25. September 1938 SpVgg Sandhofen SV Waldhof 0:8
3 16. Oktober 1938 SV Waldhof Freiburger FC 1:2
4 23. Oktober 1938 Offenburger FV SV Waldhof 2:4
5 30. Oktober 1938 VfB Mühlburg SV Waldhof 1:1
6 13. November 1938 SV Waldhof VfR Mannheim 1:2
7 20. November 1938 SV Waldhof Karlsruher FV 3:1
8 5. Dezember 1938 VfL Neckarau SV Waldhof 0:3
9 26. Dezember 1938 SV Waldhof 1. FC Pforzheim 5:1
10 8. Januar 1939 SV Waldhof SpVgg Sandhofen 4:0 Spielbericht
11 15. Januar 1939 Freiburger FC SV Waldhof 2:1 Spielbericht
12 22. Januar 1939 Karlsruher FV SV Waldhof 2:1
13 29. Januar 1939 SV Waldhof Offenburger FV 6:0
14 5. Februar 1939 SV Waldhof Phönix Karlsruhe 2:1
15 12. Februar 1939 SV Waldhof VfL Neckarau 4:0
16 25. Februar 1939 1. FC Pforzheim SV Waldhof 3:2
17 5. März 1939 VfR Mannheim SV Waldhof 4:0
18 12. März 1939 SV Waldhof VfB Mühlburg 1:2

Abschlusstabelle

Gauliga Baden 1938/39
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. VfR Mannheim (M)  18  12  6  0 041:120 +29 30:60
 2. 1. FC Pforzheim  18  9  4  5 039:260 +13 22:14
 3. Freiburger FC  18  10  2  6 032:260  +6 22:14
 4. SV Waldhof Mannheim  18  10  1  7 050:260 +24 21:15
 5. VfB Mühlburg  18  6  4  8 028:250  +3 16:20
 6. Karlsruher FV (N)  18  7  2  9 031:320  −1 16:20
 7. FC Phönix Karlsruhe  18  5  5  8 021:270  −6 15:21
 8. SpVgg Sandhofen  18  7  1  10 025:400 −15 15:21
 9. VfL Neckarau  18  6  3  9 022:320 −10 15:21
10. Offenburger FV (N)  18  3  2  13 019:620 −43 08:28
Legende
Gaumeister
(M) Titelverteidiger
(N) Aufsteiger aus der Bezirksliga

Tschammerpokal, 1938

Runde Datum Heim Gast Ergebnis Spielort Details
1 28. August Logo des SV Waldhof Mannheim SV Waldhof Mannheim Logo Borussia Fulda Borussia Fulda 4:0 Mannheim,
Stadion am Alsenweg
2 11. September SpVgg Grün-Weiß Eschweiler Logo des SV Waldhof Mannheim SV Waldhof Mannheim 1:2 Eschweiler,
Eschweiler Stadion
AF. 9. Oktober Logo des SV Waldhof Mannheim SV Waldhof Mannheim Westfalia Herne 6:0 Mannheim,
Stadion am Alsenweg
VF (Ar) 6. November Logo des SV Waldhof Mannheim SV Waldhof Mannheim Logo Rot-Weiß Essen Rot-Weiß Essen 3:2 n.V. Mannheim,
Stadion am Alsenweg
VF (Gr) 27. November Logo des SV Waldhof Mannheim SV Waldhof Mannheim Logo Rapid Wien Rapid Wien 2:3 Mannheim,
Stadion am Alsenweg

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