Dietmar-Hopp-Stadion

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Dietmar-Hopp-Stadion
Das Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim
Ort DeutschlandDeutschland Sinsheim, Deutschland
Eröffnung 1999
Renovierungen 2007
Eigentümer
Oberfläche Naturrasen
Zuschauerkapazität
6.350

Das Dietmar-Hopp-Stadion ist ein Fußballstadion im Sinsheimer Stadtteil Hoffenheim. Es war bis zum Mai 2008 die Heimstätte der TSG 1899 Hoffenheim, die dort seit 2000 viermal einen Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse feierte, zuletzt im letzten Punktspiel in diesem Stadion, als der Männer-Mannschaft der Aufstieg in die Bundesliga gelang. Das Stadion ist benannt nach Dietmar Hopp, dem Mäzen des Klubs, der das Stadion privat finanzierte und dem Verein schenkte.

Geschichte

Das Stadion wurde 1999 zusammen mit einem benachbarten Kunstrasenplatz zum 100. Geburtstag des Vereins fertiggestellt und ersetzte damit den zuvor dort befindlichen Sportplatz und das ehemalige Vereinsheim. Es bot zunächst für 5000 Zuschauer Platz, darunter 1620 überdachte Sitzplätze. Eingeweiht wurde das Stadion mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC Bayern München. In der Regionalliga-Saison 2005/06 kamen im Schnitt rund 2000 Zuschauer zu den Heimspielen, in der folgenden Saison 2006/07, die mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga abgeschlossen wurde, stieg der Zuschauerschnitt auf 3000.

2. Liga-Begegnung gegen VfL Osnabrück im Dietmar-Hopp-Stadion (2007)

Um den Anforderungen der Deutschen Fußball Liga (DFL) an ein Zweitliga-Stadion gerecht zu werden, wurden im Sommer 2007 zahlreiche Umbaumaßnahmen vorgenommen. Das Dietmar-Hopp-Stadion hat seither ein Fassungsvermögen von rund 6.350 Zuschauern, davon 3000 Sitzplätze. Außer den 350 Stehplätzen auf der Gegengerade sind alle Plätze überdacht.

Parallel zu diesem Umbau wurde 2007 mit dem Bau eines neuen Stadions, der Wirsol Rhein-Neckar-Arena begonnen, das rund 30.000 Zuschauern Platz bietet. Dieses Stadion wurde vom Verein im Januar 2009 bezogen; übergangsweise waren die Heimspiele in der Hinrunde der Saison 2008/09 im Mannheimer Carl-Benz-Stadion ausgetragen worden.

Nutzung

Neben den Spielen der TSG Hoffenheim in Verbandsliga, Oberliga, Regionalliga und 2. Bundesliga war das Dietmar-Hopp-Stadion auch Austragungsort mehrerer Junioren-Nationalspiele, eines Spiels des DFB-Ligapokals 2001 zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund sowie einmaliger Heimspielort der Frauen-Nationalmannschaft, die in Vorbereitung auf die Olympischen Sommerspiele 2004 am 21. Juli 2004 vor 6.257 Zuschauern mit 0:1 gegen Norwegen unterlag.

Das Dietmar-Hopp-Stadion wird weiterhin von der in der Regionalliga Südwest spielenden 2. Mannschaft, den Jugendmannschaften des Vereins und der 2013 in die Bundesliga aufgestiegenen Frauenmannschaft genutzt.

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