SpVgg Bayern Hof

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Vereinslogo
Voller Name SpVgg Bayern Hof e. V.
Ort Hof
Gegründet 1. Juli 2005
Vereinsfarben Schwarz-Gelb
Stadion Grüne Au
Plätze 20.000
Vorstand Reiner Denzler
Trainer Norbert Schlegel
Homepage www.bayern-hof.de
Liga Bayernliga
2009/10 10. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts

Die SpVgg Bayern Hof ist ein Sportverein aus Hof an der Saale, der am 1. Juli 2005 durch Fusion von FC Bayern Hof 1910 und SpVgg Hof 1893 entstanden ist. Hauptsportart ist Fußball, daneben gibt es eine Box- und eine Sängerabteilung (vom FC Bayern), sowie Abteilungen für Leichtathletik und Damengymnastik (von der SpVgg).

Geschichte

SpVgg Hof

Die SpVgg Hof (im Volksmund Spotzer genannt) war bei ihrer Gründung als Fußballabteilung des Turnvereins Hof im Jahr 1893 die erste vereinsmäßig organisierte Fußballmannschaft in Oberfranken. Ab 1924 existierte sie als eigenständiger Verein, der ab 1926 auch eine Leichtathletikabteilung, sowie in jüngerer Zeit eine für Damengymnastik umfasste. Die Handballabteilung wurde 1990 aufgelöst.

Die Fußballer konnten zweimal, 1921 und 1929, den Aufstieg in die damals höchste Spielklasse erreichen, diese jedoch nie lange erhalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der größte Erfolg die Qualifikation zur Bayernliga 1966, der allerdings ebenfalls der direkte Wiederabstieg folgte.

FC Bayern Hof

Der FC Bayern Hof wurde am 1. Juni 1910 unter dem Namen Ballspielclub Hof gegründet, ab 1911 hieß er Britannia Hof. 1913 erfolgte die Vereinigung erst mit FC Roland Hof, etwas später mit FC Phönix Hof. Als Großbritannien 1914 zum Kriegsgegner Deutschlands wurde, änderte man den Namen in FC Bayern Hof. Gerade jener nur so kurze Zeit gültige Vereinsname wird seit einigen Jahren von den reiselustigen und recht zahlreichen Fans wieder aufgegriffen, die ihre Mannschaft auch mit "Britannia"-Rufen anfeuern.

Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte Bayern Hof bald zu den erfolgreichsten Fußballteams in Nordbayern, die so genannte Panzer-Elf (nach ihrem Torjäger Karl Panzer) stieg 1927 in die damals höchste Spielklasse, die Bezirksliga Nordbayern, auf und konnte u. a. in der Saison 1929/30 beide Punktspiele gegen den 1. FC Nürnberg gewinnen.

Datei:Bayern Hof FC.gif
altes Logo FC Bayern Hof
1945 nahm man den Spielbetrieb in der Bezirksliga I Oberfranken wieder auf. Der erneute Sprung in die Erstklassigkeit (damals die Oberliga Süd) gelang 1959. Diese Klasse konnte bis zur Einführung der Bundesliga 1963 gehalten werden, als beste Platzierung erreichte Bayern Hof in der Saison 1961/62 den sechsten Platz. In jenen Jahren gastierten fast alle heutigen süddeutschen Proficlubs auf der Grünen Au und mussten nicht selten ohne Punkte die Heimreise antreten. Der größte Erfolg war wohl der 5:0-Auswärtssieg beim Namensvetter in München an der Grünwalder Straße 1961/62. Da nur fünf Mannschaften aus dem Süden für die Bundesliga berücksichtigt wurden, war der FC Bayern Hof ab 1963 in der damals zweithöchsten Spielklasse, der Regionalliga Süd zuhause. Dort konnte man den Meistertitel 1968 erringen und nahm in diesem Jahr, wie auch nach den zweiten Plätzen 1967 und 1972 an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil. Beim in der Saison 1972/73 ausgetragenen DFB-Ligapokal gelangen zwei Siege gegen den FC Bayern München und ein Sieg gegen den TSV 1860 München, durch die man ins Viertelfinale einzog.

Zunächst für die 1974 ins Leben gerufene Zweite Bundesliga Süd qualifiziert, stieg die Mannschaft nach der Saison 1977/78 in die Bayernliga ab, weil sie um einen einzigen Punkt schlechter war als der KSV Baunatal. Der direkte Wiederaufstieg misslang, und 1980 folgte gar der Absturz in die Landesliga Nordbayern und in den folgenden Jahren ein Dasein als „Fahrstuhlmannschaft“.

Seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre hat sich der FC Bayern Hof – mit einem Landesliga-Intermezzo 2004 bis 2006 – wieder in der Bayernliga etabliert.

Spielstätten

Das Stadion Grüne Au, am Ostrand Hofs im Viertel Fabrikvorstadt gelegen, entstand auf einem Gelände, das der FC Bayern Hof 1913 pachtete und 1930 käuflich erwarb. Seit 1980 ist es Eigentum der Stadt Hof. Es handelt sich um ein reines Fußballstadion ohne Laufbahn, das Spielfeld ist auf drei Seiten von Erdwällen mit Stehrängen umgeben, in der Mitte der Hauptgeraden unterbrochen durch das Gebäude mit Umkleideräumen, Geschäftsstelle etc., an das sich linker Hand die so genannte Neue Tribüne mit 800 überdachten Sitzplätzen anschließt, welche die Stehplätze überragt. An der Gegengerade befindet sich die ebenfalls überdachte Holztribüne mit 1.335 Plätzen auf Sitzbänken. Der offizielle Zuschauerrekord datiert vom 22. Mai 1968 beim Bundesliga-Aufstiegsrundenspiel gegen Rot-Weiss Essen mit 19.100 Besuchern. In der Saison 2007/08 lag der Zuschauerschnitt in der viertklassigen Bayernliga bei 1144.

Die ursprüngliche Spielstätte der SpVgg Hof lag im Bereich der heutigen Jahn- und Fröbelstraße, musste jedoch in den 30er-Jahren dem Ausbau der Jahnstraße als neue Ausfallstraße der Stadt nach Westen weichen. 1933 wurde das neue Sportgelände an der Ossecker Straße eingeweiht, es ist seit 1982 als Hans-Peters-Stadion im Eigentum der Stadt Hof und bietet alle notwendigen Anlagen für Leichtathletikveranstaltungen, sowie eine überdachte Tribüne. Außerdem finden hier in der Regel die Spiele der Reserve- und Jugendmannschaften der SpVgg Bayern Hof statt.

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