Günter Sebert

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Günter Sebert
Guenter sebert.jpg

Spielerinformationen
Voller Name Günter Sebert
Geburtstag 29. Mai 1948
Geburtsort Mannheim, DeutschlandDeutschland Deutschland
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
07/1956 - 06/1974 DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1974 - 06/1987 DeutschlandDeutschland Waldhof Mannheim 592 (110)
Stationen als Trainer
07/1986 - 11/1988
11/1988 - 09/1991
08/1992 - 10/1993
03/1994 - 06/1994
01/1995 - 06/1995
10/1996 - 03/1997
04/1998 – 03/2001
07/2001 - 06/2003
07/2003 - 09/2003
09/2003 - 09/2005
02/2009 – 04/2013
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim (Co-Tr.)
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Hertha BSC
DeutschlandDeutschland Stuttgarter Kickers
DeutschlandDeutschland 1. FC Nürnberg
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland VfR Mannheim
DeutschlandDeutschland SSV Jahn Regensburg
DeutschlandDeutschland TuS Celle FC
DeutschlandDeutschland SV Sandhausen
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim (sportl. Leiter)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 19. Mai 2014

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Günter Sebert (* 29. Mai 1948 (69 Jahre) in Mannheim /Deutschland) ist ein ehemaliger Fußball-Bundesliga-Spieler (128 Spiele und 13 Tore) und Trainer.

Karriere

Zwischen 1967 und 1987 absolvierte er rund 700 Pflichtspieleinsätze für die Blau-Schwarzen (davon 128 in der Bundesliga, 13 Tore) und führt damit die Rekordliste mit großem Vorsprung an. Sebert wurde nach seiner Karriere zum Ehrenspielführer ernannt (eine Ehre, die er mit nur fünf weiteren Waldhöfern teilt) und setzte seine Laufbahn als Trainer fort..

Günter Sebert wuchs im direkt am Waldhof-Stadion gelegenen Rindenweg auf und besuchte die Luzenbergschule. Während seine vier Brüder weniger fußballinteressiert waren, bolzte er schon in jungen Jahren auf den Wiesen, Straßen oder Schulsportplätzen und trat im Sommer 1957 – also vor knapp 50 Jahren – als Neunjähriger dem SV Waldhof bei wo er in der Mannschaft der D2-Jugend begann.

In seiner aktiven Zeit schlug er Angebote unter anderen von Borussia Dortmund, 1860 München und dem KSC aus, wechselte nie den Verein und krönte im Mai 1983 mit dem "Wunder Waldhof", dem Aufstieg in die Bundesliga, seine großartige Karriere: "Ich war sehr früh schon Kapitän der Mannschaft. Immer wenn ich andere Angebote hatte, rannten Verantwortliche des Präsidiums mir die Haustür ein, baten mich zu bleiben", erinnert sich Sebert: "Wir waren damals als Team fast alles Spieler aus Mannheim und Umgebung, deshalb auch privat gut befreundet. Ich habe nichts bereut", bestätigt der Mann, der zuletzt stets die Nummer "5" auf dem Rücken trug.

Als gelernter Dreher arbeitete der auf dem Waldhof geborene Exponent kultiviertester Fußballkunst zunächst bei "Bopp & Reuter", später bei der Stadt Mannheim, ehe er sich ganz dem Spiel mit dem runden Leder verschrieb.

Günter Sebert, diesen Namen hatten viele Trainer damals auf dem Wunschzettel. Nach "Kaiser" Franz Beckenbauer sahen viele Experten in ihm sogar den "Kronprinz" auf der Libero-Position im DFB-Trikot. Ein Anruf von Helmut Schön, später Jupp Derwall, blieb jedoch aus: "Dass das mit der Nationalmannschaft nicht geklappt hat lag daran, dass wir zu dieser Zeit lange noch zweite Liga gespielt haben. Als wir aufstiegen, war ich bereits 34 Jahre und damit eben zu alt", trauert der jetzige Fußballlehrer und Hobby-Tennisspieler nichts nach.

Neben dem Erstliga-Aufstieg sieht Sebert die sportlich erfolgreichste Zeit Anfang der 70er Jahre in der Amateur-Oberliga: "Es gab viele Derbys. Unter Trainer Klaus Sinn habe ich mich weiter entwickelt. Waldhof wurde für mich ein Teil meines Lebens." Als Trainer schaffte er aus fast aussichtsloser Position 1989 mit dem SVW noch den Klassenerhalt.

Trainer

Einer seiner größten Erfolge als Trainer war der Aufstieg in die 2. Bundesliga mit dem Regionalligisten SSV Jahn Regensburg im Jahr 2003. Sebert wurde dennoch nach Differenzen mit dem damaligen Regensburger Vorstand entlassen. Unter den Fans des SSV Jahn Regensburg gilt diese Entscheidung immer noch als äußerst umstritten und wird oftmals als einer der Gründe genannt, wieso der SSV noch in derselben Saison wieder den Abstieg in die Regionalliga Süd hinnehmen musste.

Beruf

Günter Sebert ist gelernter Dreher und arbeitete bei Bopp & Reuther in Mannheim, später war er bei der Stadt Mannheim beschäftigt, ehe er sich ganz dem Fußball widmete. 1986 veröffentlichte Sebert seine Biografie Waldhof ist mein Leben. Von Januar 2009 bis April 2013 war er Sportlicher Leiter beim SV Waldhof.[1]

Vereinsspiele

Liga Jahr Verein Spiele Tore
1.Bundesliga 1986-1987 SV Waldhof Mannheim 32 2
1.Bundesliga 1985-1986 SV Waldhof Mannheim 33 2
1.Bundesliga 1984-1985 SV Waldhof Mannheim 33 6
1.Bundesliga 1983-1984 SV Waldhof Mannheim 30 3
2.Bundesliga 1982-1983 SV Waldhof Mannheim 37 9
2.Bundesliga 1981-1982 SV Waldhof Mannheim 36 6
2.Bundesliga Süd 1980-1981 SV Waldhof Mannheim 37 5
2.Bundesliga Süd 1979-1980 SV Waldhof Mannheim 37 2
2.Bundesliga Süd 1978-1979 SV Waldhof Mannheim 38 9
2.Bundesliga Süd 1977-1978 SV Waldhof Mannheim 38 5
2.Bundesliga Süd 1976-1977 SV Waldhof Mannheim 30 7
2.Bundesliga Süd 1975-1976 SV Waldhof Mannheim 37 18
2.Bundesliga Süd 1974-1975 SV Waldhof Mannheim 35 8

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise

  1. SV Waldhof: Sebert und Hollich weg, Mannheimer Morgen 2. April 2013


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