Jonathan Akpoborie

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Jonathan Akpoborie
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Spielerinformationen
Voller Name Jonathan Akpoborie
Geburtstag 20. Oktober 1968
Geburtsort Lagos, NigeriaNigeria Nigeria
Größe 188 cm
Position Angriff
Vereinsinformationen Karriereende
Vereine in der Jugend
1983-1988 NigeriaNigeria FC Julius Berger Lagos
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
07/1990 - 06/1992
07/1992 - 06/1994
07/1994 - 06/1995
07/1995 - 12/1995
01/1996 - 06/1997
07/1997 - 06/1999
07/1999 - 06/2001
07/2001 - 06/2002
DeutschlandDeutschland 1. FC Saarbrücken
DeutschlandDeutschland FC Carl Zeiss Jena
DeutschlandDeutschland Stuttgarter Kickers
DeutschlandDeutschland SV Waldhof Mannheim
DeutschlandDeutschland Hansa Rostock
DeutschlandDeutschland VfB Stuttgart
DeutschlandDeutschland VfL Wolfsburg
DeutschlandDeutschland 1. FC Saarbrücken
53 0(9)
74 (26)
32 (37)
18 0(9)
47 (20)
58 (21)
39 (20)
4 0(0)
Nationalmannschaft
1995-2002 NigeriaNigeria Nigeria 12 0(4)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 20. Oktober 2014

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Jonathan Akpoborie (* 20. Oktober 1968 (48 Jahre) in Lagos) ist ein ehemaliger nigerianischer Fußballspieler, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.

Karriere

In der 1. und 2. Bundesliga spielte der Stürmer für den 1. FC Saarbrücken, den FC Carl Zeiss Jena, Hansa Rostock, Waldhof Mannheim, den VfB Stuttgart sowie den VfL Wolfsburg. Außerdem erzielte er vor seinem Wechsel zu Hansa Rostock in der Saison 1994/95 für die Stuttgarter Kickers in der Regionalliga Süd in 32 Spielen außergewöhnliche 37 Tore und wurde damit Torschützenkönig.

Insgesamt kam er zu 144 Einsätzen in der Fußball-Bundesliga, bei denen er 61 Tore erzielte. In der Zweiten Bundesliga traf er in 149 Spielen 44 mal. Er war Nationalspieler für die Mannschaft aus Nigeria wo er 1992 und 2000 im Africa Cup teilnahm.

Weiterhin hatte Akpoborie den Musikstil "Rap" als Hobby und trat 1998 in der Sat-1-Sendung „Ran“ mit dem Titel „We will win“ auf.

2001 machte Akpoborie Schlagzeilen, als ein im Familienbesitz befindliches Boot an der Grenze zu Benin aufgebracht wurde, da es im Verdacht stand, Kindersklaven nach Gabun zu schleusen.[1][2] Der Vorfall führte zu seiner Suspendierung durch den VfL Wolfsburg und - nach einer kurzen Zwischenstation in Saarbrücken - zu seinem Rückzug aus dem aktiven Fußball. Die Schweizer Regisseurin Heidi Specogna hat die Geschichte des Schiffs, seiner Passagiere und seines Eigentümers im Dokumentarfilm Das Schiff des Torjägers (2010) verarbeitet.[3][4]

Akpoborie ist heute als lizenzierter Spielervermittler tätig.

Einzelnachweise

  1. Akpoborie: 'Unlucky slave ship' owner. BBC. Abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}.
  2. Slave ship link soccer star suspended. CNN. Abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}.
  3. Sklavenhändler und Spielervermittler. Die Zeit. Abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}.
  4. "Sie glauben, ich verkaufe Kinder". 11 Freunde. Abgerufen am {{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}.

Weblinks



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