VfB Knielingen

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VfB 05 Knielingen
Voller Name Verein für Bewegungsspiele
1905 Knielingen e.V.
Gegründet 12. Juni 1905
Stadion Leimengrube
Plätze ?
Präsident Michael Meinzer
Trainer Ralf Hornig
Homepage http://www.vfb-knielingen.de/
Liga Kreisliga Karlsruhe
2006/07 6. Platz
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts

Der VfB 05 Knielingen ist ein Fußballverein aus dem Karlsruher Stadtteil Knielingen.

Geschichte

Der Verein hat seine Wurzeln im Fußballverein Germania, der am 12. Juni 1905 gegründet wurde. 1909 schloss sich der Verein mit dem 1906 gegründeten FC Viktoria zum Knielinger Fussballverein 1905 zusammen. Wie in anderen Orten Deutschlands entstand 1926 auch in Knielingen parallel zu den bürgerlichen Sportvereinen der Arbeiterfußballverein Arbeiter-SV 1926 Knielingen. Nachdem dieser nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verboten wurde, schlossen sich 1933 der Knielinger Fussballverein und der Arbeitersportverein zum VfB 05 Knielingen zusammen.

In der Saison 1940/41 nahm der damals zweitklassig spielende VfB Knielingen am Tschammer-Pokal, dem Vorläufer des heutigen DFB-Pokals teil, und sorgte hier deutschlandweit für Aufsehen. Begünstigt durch die in den Knielinger Kasernen stationierten Soldaten hatte man eine so spielstarke Elf, die in der regionalen Qualifikation renommierte Vereine wie den Karlsruher FV, Phönix und VfB Mühlburg oder den mit fünf Nationalspielern angetretenen elsässischen Meister FC Schweighausen besiegte. Hiermit war der VfB unter den letzten 64 Mannschaften in Deutschland. Dann kam das Aus in der 1. Hauptrunde bei den Stuttgarter Kickers. Während diese ihre komplette erste Mannschaft - mit den Nationalspielern Edmund Conen und Albert Sing an der Spitze - zur Verfügung hatten, wurde beim VfB fast die komplette Mannschaft zum Kriegsdienst eingezogen, so dass fast ausschließlich Junioren nach Stuttgart geschickt werden mussten. Die darauf folgende 0:17 Niederlage ist bis heute das höchste je im deutschen Vereinspokal erzielte Ergebnis.[1] In der folgenden Saison konnten die Knielinger in der Liga an die Pokalerfolge anknüpfen und qualifizierten sich für die Aufstiegsrunde zur erstklassigen Gauliga Baden. Dort scheiterten sie jedoch an Gegnern wie dem FV Daxlanden.[2]

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs qualifizierte sich der VfB Knielingen für die Landesliga, die später zur Amateurliga Nordbaden wurde. Nach dem Abstieg 1949 konnte der Verein nochmals in der Spielzeit 1952/53, 1968/69 und von 1970 bis 1978 ins Amateuroberhaus zurückkehren. Nachdem man sich mit Rang 15. in der Runde 1977/78 nicht für die neu geschaffene Oberliga Baden-Württemberg qualifizieren konnte - nur die Plätze eins bis fünf der 1. Amateurliga Nordbaden qualifizierten sich -, spielte der Verein noch einige Jahre in der Verbands- bzw. Landesliga, bis er mit der Zeit bis in die A-Klasse abrutschte. Aktuell, in der Saison 2006/07, bestreitet der VfB Knielingen seine Verbandsspiele in der Kreisliga Karlsruhe, Staffel 1.

Bekannte Spieler

  • Herrmann Barth vom Knielinger Arbeiterfußballverein wurde 1930 zum Spiel gegen Finnland in die Ländermannschaft des Arbeitersports berufen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. vgl. Hardy Grüne (1996): Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. 1890 bis 1963. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1., S. 210 Kassel: AGON Sportverlag, ISBN 3-928562-85-1
  2. Grüne 1996, S. 221


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