VfB Oldenburg

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche
VfB Oldenburg
VfB Oldenburg.png
Voller Name Verein für Bewegungsspiele e.V. Oldenburg
Gegründet 1897 als FC 1897 Oldenburg
Stadion Marschweg-Stadion
Plätze 15.200
Präsident Hans-Jürgen Klarmann
Trainer Torsten Fröhling
Homepage www.vfb-oldenburg.de
Liga Fußball-Oberliga Niedersachsen
2009/10 2. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts


Der Verein für Bewegungsspiele e.V. Oldenburg, kurz VfB Oldenburg, ist ein Sportverein aus Oldenburg, Niedersachsen.

Der Verein hat 2009 drei Sportabteilungen: Tischtennis, Volleyball und Fußball. Die Vereinsfarben sind blau-weiß und der Verein hat 700 Mitglieder.

Geschichte

Der VfB Oldenburg wurde am 17. Oktober 1897 als FC 1897 Oldenburg gegründet und fusionierte 1919 mit dem FV Germania 1903 Oldenburg zum heutigen VfB Oldenburg. Ein Jahr später wurde eine alte Radrennbahn in Donnerschwee, einem heutigen Stadtteil von Oldenburg, gekauft und zu einem Fußballstadion umgebaut. Das Donnerschweer Stadion ('Die Hölle des Nordens') wurde zur Seele des Vereins, musste aufgrund der Schuldensituation des Vereins 1990 jedoch verkauft werden. Im Jahr 2000 wurde ein Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen und der Verein war wieder schuldenfrei. 2004 hat sich der 'Oldenburger Cricket Club', der in der höchsten deutschen Spielklasse spielt, als Cricket-Abteilung dem VfB angeschlossen. 2005 hat Frank Lachmann seinen langjährigen Vorgänger Klaus Berster als Präsidenten des Vereins abgelöst. Im Jahr 2007 löste sich die Cricket-Abteilung vom VfB und reaktivierte den 2001 gegründeten Oldenburger Cricket Club e.V. (OCC). Am 1. Oktober 2009 übernimmt Hans-Jürgen Klarmann das Amt des Vereinspräsidenten.

Der VfB Oldenburg spielte in der Saison 1980/81 in der 2. Bundesliga (Nord), musste aber wegen der Ligenzusammenlegung der 2. Bundesliga sofort wieder absteigen. In der Saison 1987/88 wurde die Mannschaft Deutscher Amateur-Vizemeister. Von 1989 bis 1993 hatte der Verein seine erfolgreichste Zeit. Unter Trainer Wolfgang Sidka und Manager Rudi Assauer verpasste der VfB Oldenburg in der Saison 1991/92 den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga nur knapp. Die Saison 1996/1997 war vorerst die letzte Saison in der Zweiten Liga.

Nach drei Jahren in der Niedersachsenliga West stieg die erste Herrenmannschaft des Vereins nach der Saison 2006/2007 in die Oberliga Nord auf, der sie bis zu deren Auflösung 2008 angehörte. Die A-Jugend spielt in der Regionalliga, der zweithöchsten deutschen Spielklasse in dieser Altersgruppe.

In der Relegation im Sommer 2008 sowie in einem Entscheidungsspiel 2009 wurde der Aufstieg in die Regionalliga Nord verpasst. In der Saison 2008/09 wurde der VfB Meister der Oberliga Niedersachsen West und spielte gegen den Meister der Oberliga Niedersachsen Ost – den Goslarer SC 08 – um den Aufstieg in die Regionalliga. Das Hinspiel konnte der VfB in Goslar am 30. Mai 2009 mit 1:0 für sich entscheiden, das Rückspiel wurde jedoch im heimischen Marschwegstadion vor 11.740 Zuschauern mit 1:2 verloren. Aufgrund der mehr geschossenen Auswärtstore errang der Goslarer SC somit den Titel des Niedersachsenmeisters und stieg in die Regionalliga auf. Nach Krawallen und öffentlicher Kritik wurde der ehemalige Vorstand Klaus Baumgart nach 46 Jahren Mitgliedschaft ausgeschlossen.

Entwicklung

Saison: Liga Platz Trainer Besonderheiten
1949/1950 Oberliga Nord 9 Seppl Blaschke im September 1949 von Hans Pilz abgelöst
1950/1951 Oberliga Nord 16 Hans Pilz
1951/1952 Amateuroberliga Niedersachsen West 1 Kurt Schmidt
1952/1953 Amateuroberliga Niedersachsen West 2
1953/1954 Amateuroberliga Niedersachsen West 2
1954/1955 Oberliga Nord 11 Hennes Tibulski / Hannes Morgner
1955/1956 Oberliga Nord 15 Heinz Carolin
1956/1957 Amateuroberliga Niedersachsen West 1
1957/1958 Amateuroberliga Niedersachsen West 3
1958/1959 Amateuroberliga Niedersachsen West 1 Emil Izsó
1959/1960 Amateuroberliga Niedersachsen West 2 Emil Izsó
1960/1961 Oberliga Nord 10 Kurt Koch
1961/1962 Oberliga Nord 10 Kurt Koch
1962/1963 Oberliga Nord 12 Kurt Koch
1963/1964 Regionalliga Nord 7 Kurt Koch
1964/1965 Regionalliga Nord 13 Kurt Koch
1965/1966 Regionalliga Nord 12 Erich Hänel
1966/1967 Regionalliga Nord 9 Erich Hänel
1967/1968 Regionalliga Nord 11 Emil Izsó
1968/1969 Regionalliga Nord 13 Emil Izsó
1969/1970 Regionalliga Nord 9 Emil Izsó
1970/1971 Regionalliga Nord 17 Kurt Koch
1971/1972 Amateurliga Niedersachsen 1 Gerd Kolbert / Uwe Strohwasser
1972/1973 Regionalliga Nord 11 Helmut Mrosla
1973/1974 Regionalliga Nord 6 Helmut Mrosla
1974/1975 Amateur-Oberliga Nord 1 Helmut Mrosla
1975/1976 Amateur-Oberliga Nord 3 Helmut Mrosla
1976/1977 Amateur-Oberliga Nord 7 Enno Bäumer
1977/1978 Amateur-Oberliga Nord 8 Enno Bäumer
1978/1979 Amateur-Oberliga Nord 8 Helmut Mrosla
1979/1980 Amateur-Oberliga Nord 1 Helmut Mrosla
1980/1981 2. Bundesliga Nord 15 Helmut Mrosla / Edgar Schöneich / Gerd Bohnsack Abstieg durch Ligenzusammenlegung
1981/1982 Amateur-Oberliga Nord 9 Gerd Bohnsack
1982/1983 Amateur-Oberliga Nord 16 Bata Tijanic / Willi Belke / Jan Liberda
1983/1984 Amateur-Oberliga Nord 15 Jan Liberda / Willi Belke
1984/1985 Amateur-Oberliga Nord 4 Hans-Dieter Schmidt
1985/1986 Amateur-Oberliga Nord 2 Hans-Dieter Schmidt
1986/1987 Amateur-Oberliga Nord 5 Hans-Dieter Schmidt
1987/1988 Amateur-Oberliga Nord 3 Hans-Dieter Schmidt Deutscher Amateur-Vizemeister
1988/1989 Amateur-Oberliga Nord 7 Joachim Krug
1989/1990 Amateur-Oberliga Nord 1 Joachim Krug / Wolfgang Sidka Anschließend Gewinner der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga mit insgesamt 5 Teams
1990/1991 2. Bundesliga 12 Wolfgang Sidka
1991/1992 2. Bundesliga Staffel Nord 2 Wolfgang Sidka
1992/1993 2. Bundesliga 22 Wolfgang Sidka / Werner Fuchs
1993/1994 Amateur-Oberliga Nord 6 Wolfgang Steinbach / Horst Wohlers
1994/1995 Regionalliga Nord 5 Horst Wohlers / Krzysztof Zajac
1995/1996 Regionalliga Nord 1 Hubert Hüring Sieg in den Relegationsspielen gegen Tennis Borussia Berlin
1996/1997 2. Bundesliga 18 Hubert Hüring
1997/1998 Regionalliga Nord 5 Mirko Votava
1998/1999 Regionalliga Nord 9 Klaus-Peter Nemet / Willi Belke
1999/2000 Regionalliga Nord 18 Willi Belke / Wolfgang Steinbach Erfolgreich abgeschlossenes Insolvenzverfahren
2000/2001 Oberliga Nord Staffel Niedersachsen/Bremen 8 Wolfgang Steinbach
2001/2002 Oberliga Nord Staffel Niedersachsen/Bremen 1 Wolfgang Steinbach / Franz Gerber Niederlage in den Relegationsspielen gegen HSV II
2002/2003 Oberliga Nord Staffel Niedersachsen/Bremen 6 Alfons Weusthof
2003/2004 Oberliga Nord Staffel Niedersachsen/Bremen 9 Alfons Weusthof / Willi Belke Abstieg durch Ligenzusammenlegung
2004/2005 Niedersachsenliga West 3 Dirk Lellek / Uwe Cording
2005/2006 Niedersachsenliga West 2 Josef Zinnbauer
2006/2007 Niedersachsenliga West 1 Josef Zinnbauer
2007/2008 Oberliga Nord 7 Josef Zinnbauer Teilnahme an der Qualifikationsrunde zur neu geschaffenen dreigleisigen Regionalliga (Platz 3 und durch verbandsinterne Strukturreform Teilnehmer an der neuen Oberliga Niedersachsen Weststaffel)
2008/2009 Oberliga Niedersachsen-West 1 Josef Zinnbauer Niederlage in den Relegationsspielen zur Regionalliga gegen den Goslarer SC 08
2009/2010 Oberliga Niedersachsen-West 2 Josef Zinnbauer Qualifikation für die eingleisige Oberliga Niedersachsen
2010/2011 Oberliga Niedersachsen Torsten Fröhling

Stadion

Der VfB Oldenburg trägt seit der Saison 1991/92 seine Heimspiele im städtischen Marschweg-Stadion aus. Es bietet Platz für 15.000 Zuschauer, davon 4.500 überdachte Sitzplätze. Zuvor spielte man regelmäßig im vereinseigenen, kleineren Stadion Donnerschwee und nur bei Spielen mit großem Besucheraufkommen im Marschweg-Stadion. Mit dem Verkauf des Stadions wechselte die erste Herrenmannschaft schließlich ins Marschweg-Stadion. Bei den Fans und Mitgliedern ist der Verkauf des Stadions in Donnerschwee bis heute sehr umstritten.

Besucherrekord war im Jahr 1960 mit 32.000 Zuschauern bei einem Spiel gegen den HSV und 1973 gegen Borussia Mönchengladbach.

Die Adresse: Marschweg-Stadion, Marschweg 25, 26122 Oldenburg.

DAS BLAUE

Am 20. August 2005 erschien zum ersten Heimspiel in der Hinrunde der Niedersachsenliga West Saison 2005/2006 das aktuelle Stadionmagazin des VfB Oldenburg unter seinem neuen Namen DAS BLAUE. Das Stadionmagazin erscheint zu jedem Heimspiel des VfB Oldenburg im heimischen Marschwegstadion.

Auf insgesamt 16 Seiten berichten drei Redakteure aus der Region Oldenburg über Wissenswertes zum VfB Oldenburg, informieren über den aktuellen Gegner und halten die Fans und Stadionbesucher sowie die Sponsoren über Aktuelles und Neuigkeiten auf dem Laufenden. DAS BLAUE wird kostenlos vor und im Marschwegstadion verteilt. Das Stadionmagazin wird im Format DIN A5 durchgängig in 4c-Euroskala produziert. DAS BLAUE wird auch über die offizielle Homepage des VfB Oldenburg als PDF-Datei zum kostenlosen Download angeboten. Unter der Rubrik Stadionmagazin sind die bisher erschienenen Ausgaben archiviert.

Der erweiterte Kader zur Saison 2010/2011

Name Rückennummer Nationalität Geburtsdatum Letzter Verein
Torwart
Mansur Faqiryar 1 Deutscher Afghane 03.01.1986 FC Oberneuland
Jonas Gottwald 25 Deutscher 30.04.1989 VfL Osnabrück
Nils Reinke Deutscher 22.05.1988 VfL Oldenburg
Abwehr
Dejan Horvat 3 Kroate 04.03.1989 Werder Bremen III
Tillmann Koch 21 Deutscher 21.05.1988 RSV Göttingen 05
Robert Littmann 4 Deutscher 02.02.1986 BFC Dynamo
Tim Petersen 5 Deutscher 03.03.1986 FC Carl Zeiss Jena
René Wagner 17 Deutscher 17.07.1988 Torgelower SV Greif
Peer-Bent Wegener 6 Deutscher 08.03.1989 VfL Oldenburg
Mittelfeld
Nermin Becovic 14 Montenegriner 08.07.1991 VfB-Jugend
Julian Harings Deutscher 29.12.1990 VfL Oldenburg
Daniel Isailovic 26 Deutscher 12.07.1984 SV Wilhelmshaven
Nick Köster 45 Deutscher 27.09.1991 VfB-Jugend
Waldemar Kowalczyk 20 Pole 19.08.1975 SV Wilhelmshaven
Jan Löhmannsröben 42 Deutscher 21.04.1991 VfB-Jugend
Alexander Nouri 13 Deutscher 20.08.1979 Holstein Kiel
Dave Otto Deutscher 06.10.1988 Hannover 96 II
Philipp Schikora 7 Deutscher 13.07.1988 Torgelower SV Greif
David van der Leij 10 Niederländer 09.10.1981 Brinkumer SV
Mariusz Zmijak 8 Deutscher 13.08.1986 Holstein Kiel
Angriff
Andreas Bitter Deutscher 12.07.1987 Kickers Emden
Daniel Franziskus 41 Deutscher 13.08.1991 VfB-Jugend
Eike Noparlik 9 Deutscher 20.01.1988 FC Eintracht Northeim
Robert Plichta 11 Deutscher 15.11.1989 VfL Oldenburg
Tim Schwarz 19 Deutscher 26.09.1985 Hombrucher SV
Alexander Tschalumjan 32 Armene 23.10.1990 VfB-Jugend
Pierre Didier Webessie 29 Deutscher Kameruner 21.07.1989 Holstein Kiel II

Wechsel zur Saison 2010/11

Abgänge
  • Leo Baal (BV Cloppenburg)
  • Alexander Baal (BV Cloppenburg)
  • Jonas Wangler (BV Cloppenburg)
  • Ronny Ermel (TSG Neustrelitz)
  • Christian Meyer (SV Wilhelmshaven)
  • Teo Nekic (SV Wilhelmshaven)
  • Nicola Grimaldi (png Göttingen)
  • Thomas Friauf (Malchower SV)
  • Stanislaw Puschkaruk (Malchower SV)
  • Christian Müller (SSV Jeddeloh)
  • Andy Watzlawczyk (TuS Güldenstern Stade)
  • Steve Sam (Eintracht Nordhorn)
  • Davor Celic (AC Oulu)
  • Christian Thölking (VfB II)
  • Stefan Frye (VfB II)
  • Marcel Salomo (Co-Trainer)
  • Christian Lenze (unbekannt)
  • Mascholino Dusbaba (unbekannt)
  • Majebi Tseke (unbekannt)



Zugänge
  • Dave Otto (Hannover 96 II)
  • Eike Noparlik (FC Eintracht Northeim)
  • Tillmann Koch (RSV Göttingen 05)
  • Robert Littmann (BFC Dynamo)
  • Nils Reinke (VfL Oldenburg)
  • Julian Harings (VfL Oldenburg)
  • Andreas Bitter (Kickers Emden)
  • Dejan Horvat (Werder Bremen III)
  • Tim Petersen (FC Carl Zeiss Jena)
  • Alexander Nouri (Holstein Kiel)
  • Tim Schwarz (Hombrucher SV)
  • Didier Webessie (Holstein Kiel II)

Bekannte Spieler

Sonstige Persönlichkeiten, die mit dem VfB Oldenburg in Verbindung stehen

Der Sänger des Duos Klaus und Klaus, Klaus Baumgart („der dicke Klaus“), war während der erfolgreichen Zeit des VfB Oldenburg von 1990 bis 1993 Vizepräsident des Vereins.

Literatur

  • Heinz Arndt: VfB Oldenburg. Sutton, Erfurt 2002, ISBN 3-89702-469-1.
  • Matthias Schachtschneider: 100 Jahre VfB Oldenburg – Eine Chronik. Imken, Oldenburg 1997.
  • Axel Bullwinkel, Uwe Nuttelmann: VfB Oldenburg 1978–1996: Die Statistik der deutschen Vereine. Nuttelmann, Jade 1996, ISBN 3-930814-08-0.

Weblinks

af:VfB Oldenburg

da:VfB Oldenburg en:VfB Oldenburg fi:VfB Oldenburg fr:VfB Oldenburg it:VfB Oldenburg lv:VfB Oldenburga nl:VfB Oldenburg



Hier könnte Ihre Werbung stehen

in allen mehr als 18.000 Artikel