Adalbert Friedrich

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Adalbert Friedrich (* 10. Juni 1884 in Leipzig; † 4. Juli 1962) war ein deutscher Fußballspieler.

Adalbert Friedrich schloss sich mit 13 Jahren dem VfB Leipzig an, für den er seine ganze Karriere aktiv sein sollte. Mit 16 Jahren debütierte er 1900 in der ersten Mannschaft und gewann mit den Lilien 1903 gemeinsam mit seinem Bruder Walter die erste deutsche Meisterschaft. Auch in den folgenden Jahren war er bei allen Erfolgen der Leipziger dabei. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges verpasste er als einziger Spieler seines Klubs nicht ein Endrundenspiel um die deutsche Meisterschaft, und das obwohl er beruflich häufig in Nord- und Westdeutschland unterwegs war. So war der Linksaußen auch bei den Meisterschaften in den Jahren 1906 und 1913 dabei und stand auch bei zwei Finalniederlagen auf dem Platz. Insgesamt absolvierte er 19 Endrundenspiele und erzielte dabei mindestens vier Tore.

Im Kronprinzenpokal spielte Friedrich viermal für Mitteldeutschland, bevor er von Arthur Gäbelein vom Halleschen FC Hohenzollern verdrängt wurde. Friedrich war Teil der siegreichen Mannschaft bei der ersten Austragung des Pokals 1909.

Am 16. Mai 1910 absolvierte Friedrich sein einziges Spiel für die deutsche Auswahl. Bei der 0:3 Niederlage gegen Belgien spielte er als Linksaußen in der Sturmreihe an der Seite von Max Gablonsky, Christian Schilling, Peco Bauwens (55. Andreas Breynk) und Otto Reislant.

Durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges endete seine Karriere bereits mit 30 Jahren. Friedrich verstarb 78-jährig.

Erfolge

  • Deutscher Meister: 1903, 1906, 1913
  • Deutscher Vizemeister: 1911, 1914
  • Mitteldeutscher Meister: 1903, 1904, 1906, 1907, 1910, 1911, 1913
  • Kronzprinzen-Pokalsieger: 1909
  • 1 Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft


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