BSC-SVW041009

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Bonner SC 4:1 (3:0) SV Waldhof Mannheim 07
Bonner SC.png 10. Spieltag
Sonntag, 4. Oktober 2009, 14:00 Uhr MESZ, Sportpark Nord, Bonn

Endstand 4:1

Zuschauer: 1 200
Schiedsrichter: Ehlers (Weyhe), Assistenten: Bartsch (Emden), Kremer (Papenburg)

Waldhof Mannheim
Startelf:

Hubert - Barton, Binder, Wiwerink, Höhn - Moschny, Canizalez, Hammes, Danilo - Aydogmus, Karnay - Trainer: Wolfgang Jerat

Einwechslungen:

68. Niang für Canizalez
68. Quotschalla für Hammes
75. Addai für Karnay

Reserve: Shohat (Tor), Nachtigall, Lewejohann, Kadita

Startelf:

Knödler - Böcher, Kirschner, Geissinger, Schwall - Reith, Hock, Ginter, Haag - Reule, Burgio - Trainer: Walter Pradt

Einwechslungen:

46. Rebholz für Böcher
46. Jüllich für Ginter
57. Pandong für Haag

Reserve: Strauch (Tor), Hartmann, Socher, Bauder

Tor 1:0 Hammes (12.)
Tor 2:0 Aydogmus (22.)
Tor 3:0 Binder (42.)
Tor 4:1 Quotschalla (79.)

Yellow card.png Canizales

Tor 3:1 Reith (59.)
Yellow card.png Hock, Böcher
Bericht:

Dass die Wahrheit im Fußball auf dem Platz liegt, ist spätestens seit gestern klar: Der SV Waldhof benötigt dringend Verstärkung in der Verteidigung. Mit 1:4 (0:3) kamen die Blau-Schwarzen beim zuvor sieglosen Schlusslicht Bonner SC unter die Räder und waren trotz der höchsten Niederlage dieser Runde mit dem Resultat noch gut bedient. Vor 1200 Besuchern im Sportpark Nord, darunter 250 mitgereiste SVW-Anhänger, zeigte die Pradt-Elf ihre schwächste Saison-Leistung und war nach dem 4:0-Sieg über Düsseldorf nicht wiederzuerkennen.

"Ich habe die ganze Woche ein Hemd mit weißem Kragen getragen, wie ein Pfarrer, und habe gepredigt. Wie man gesehen hat, hat es nichts genutzt. Wir waren von der ersten Sekunde an nicht präsent auf dem Platz", war Walter Pradt mächtig angefressen. Und er legte nach: "Wir müssen jetzt wieder bei Null anfangen. Einige Herrschaften müssen darauf hingewiesen werden, was ihr Job ist. Der Sieg für Bonn ist auch in der Höhe verdient."

Dabei stand beim Anpfiff die gleiche SVW-Elf auf dem Platz wie gegen Düsseldorf. Doch nichts ging. Die Rheinländer, mit viel mehr Biss und deutlich aktiver auf dem nassen, rutschigen Rasen, legten früh vor. Gerade zwölf Minuten waren gespielt, da bediente der starke Angreifer Erkan Aydogmus Jan Hammes. Dessen Kopfball aus kurzer Distanz ging erst unter die Querlatte, prallte dann von Waldhof-Keeper Knödler über die Linie - 1:0. Der SVW, ohne System im Spielaufbau, ohne Akzente aus dem zentralen Mittelfeld und im Angriff praktisch nicht auf dem Platz, wurde nur wenig später wieder eiskalt erwischt: Diesmal zog Aydogmus aus 18 Metern selbst ab und versenkte den Ball zum 2:0 (22.).

Nach einem Debakel sah es aus, als Leon Binder noch vor der Pause mit einem flachen Linksschuss zum 3:0 nachlegte (42.). "Ich hätte eigentlich acht Spieler austauschen müssen. Durch die Ausfälle im Sturm waren wir mit zwei Mann weniger auf dem Platz", haderte Pradt. Auch Kapitän René Schwall wollte nichts schön reden: "Das war ganz großer Mist und überhaupt nicht zu erklären, was wir da geleistet haben."

Leise Hoffnung keimte nur kurzzeitig auf, als Michael Reith mit einem satten Schuss aus halbrechter Position der Anschlusstreffer zum 1:3 gelang (59.). In der Folge blieb der SVW unter dem Strich ohne nennenswerte Chancen. Bonn erhöhte durch den eingewechselten Marco Quotschalla, der aus dem Gewühl traf, zum 4:1-Endstand. Wie bei den vorangegangenen Toren auch, sah die Abwehr hierbei nicht gut aus. Jetzt bleiben Pradt zwei Wochen, um seinen Kader für das Heimspiel gegen den 1. FC Köln II wieder aufzurichten.


Quelle: Mannheimer Morgen



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