Dariusz Pasieka

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dariusz Pasieka
Dariusz Pasieka 97 98.jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 3. August 1965
Geburtsort Chojnice, Flagge PolensPolen Polen
Spitzname Darek
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
PolenPolen Chojniczanka Chojnice
PolenPolen Zawisza Bydgoszcz
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
01/1984 - 06/1993
07/1993 - 06/1995
07/1995 - 06/1997
07/1997 - 06/2002
PolenPolen Zawisza Bydgoszcz
PolenPolen Nea Salamis Larnaca
Deutschland Dynamo Dresden
Deutschland SV Waldhof Mannheim
118 (8)
52 (6)
65 (12)
86 (8)
Stationen als Trainer
10/2000 - 06/2001
07/2002 - 06/2003
07/2004 - 09/2005
09/2005 – 04/2006
09/2006 - 04/2008
04/2008 – 04/2009
08/2009– 06/2011
09/2011 - 03/2012
Deutschland SV Waldhof Mannheim (Co-Trainer)
Deutschland SV Waldhof Mannheim (Co-Trainer)
Deutschland SSV Jahn Regensburg (Co-Trainer)
Deutschland SSV Jahn Regensburg (Chef-Trainer)
Deutschland SC Paderborn 07 (Co-Trainer)
Deutschland FC Augsburg (Co-Trainer)
PolenPolen Arka Gdynia (Trainer)
PolenPolen KS Cracovia

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 12. April 2014

Fehler entdeckt?
Dann schicken Sie hier eine Korrektur ab.

Vorlage:Infobox Fußballspieler/Veraltete Parameter

Dariusz Pasieka (* 3. August 1965 (53 Jahre) in Chojnice/Polen) ist ein polnischer Ex-Fußballprofi und Trainer.

Karriere

Dariusz Pasieka stammt aus dem nördlichen Teil Polens, zwischen Bosnien und Danzig. Mit 8 Jahren hat er in seiner Heimat mit dem Fußballspielen begonnen. Mit 15 verließ er sein Elternhaus und zog in das Sport-Internat und die Fußballschule des polnischen Vereins „WKS Zawisza Bydgoszcz" um. Gefördert wurden nur die jungen talentierten Nachwuchsspieler, von denen man ausging, daß sie eine Zukunft im Profi-Fußball hätten. 1989 bekamen 20 junge Männer die Chance in der 1. Mannschaft von Bydgoszcz zu spielen. Dariusz war mit von der Partie! Insgesamt spielte er 13 Jahre im Verein, mit dem er den Grundstein für seine Fußballlaufbahn legte. Vier Jahre lang hatte er in der 1. Liga gespielt, drei davon als Mannschaftskapitän.

Seine Erfahrung und sein spielerisch-taktisches Können führte ihn 1993 zu seinem zweiten Verein nach Zypern. Bei „NEA Salamina Larnaca" unterschrieb er einen 2-Jahres Vertrag und schwärmt noch heute von Zypern. „Das Wetter war immer gut und es gab auch keine Winterpause. Es war wie Urlaub. Meine Familie und ich haben die Zeit sehr genossen."

Sein nächster Verein hieß 1995 Dynamo Dresden. Er hatte bereits zwei Verträge in der Tasche, einen für die 1. Bundesliga und einen für die 3. Liga. Leider entschied sich der DFB aufgrund Dynamos haushohen Überschuldungen zu einem Ausschluß aus der Bundesliga. Pech für Dariusz. Dieser Enttäuschung zum Trotz, gab Dariusz in der Regionalliga sein Bestes. Er war bei jedem Spiel von Dynamo Dresden aufgestellt, saß nie auf der Bank, hatte keine Verletzungen und schoß insgesamt 14 Tore! Es war schon immer sein Traum gewesen irgendwann einmal in Deutschland Fußball zu spielen. Er hat sich erfüllt. Zuerst Dresden, dann Waldhof.

Er träumt aber auch davon, als Profi-Fußballer in der 1. Oder 2. Liga mitmischen zu können. Auch dieser Traum wird sich erfüllen. Daran glaubt Dariusz fest. „Ich werde alles geben, werde kämpfen bis zum Umfallen, dieses Ziel mit dem SV Waldhof zu erreichen!"

Wie kam er eigentlich nach Mannheim? Sein Berater Dieter Langhans aus München, der den Trainer Uwe Rapolder kannte, hatte Dariusz zu einem Probetraining nach Seefeld vermittelt und nach dem Training wurde Dariusz sofort unter Vertrag genommen. Dariusz fühlt sich sehr wohl beim SV Waldhof. „Die Mannschaft wird von Tag zu Tag besser, es entsteht eine Gemeinschaft, in der alle Spieler zusammenhalten", so Pasieka. Als Ältester mit 32 Jahren fühlt er sich in der Mannschaft um mindestens 5 Jahre jünger. Es macht ihm sehr viel Spaß mit den jungen Spielern. „Sie sind heiß aufs Spielen und auf den Sieg". Das motiviere ihn, gibt aber wiederrum auch seinen Optimismus und seine Motivation an die Mannschaft weiter. „Fußballspielen kann ich, also will ich es gut machen. Bei allem was ich tue, kämpfe ich und will gute Ergebnisse schaffen. „Dariusz hat sich das Fußballspielen erarbeiten müssen. Das Wort „Arbeit" ist dem ehrgeizigen und zielstrebigen Mann aus Polen nicht fremd. Er weiß was er „als Pasieka wert ist", wie er sich selbst so treffend beschreibt. Sein Talent ist ihm nicht in die Wiege gelegt worden, er hat hart für seinen Erfolg arbeiten müssen und hat sich deshalb zu einem charakterstarken Menschen entwickelt. Er ist immer zu Späßen aufgelegt, ist ein äußerst zufriedener und ausgeglichener, sympathischer Sportler, dem keine Hürde zu schnell erreichen wollte. Er hat sich die Sprach aus Büchern und Kassetten selbst beigebracht, hat im Auto Sprachkassetten gehört, hat jede freie Minute dafür genutzt. Und seine Deutschkenntinsse sind schon fast perfekt. Von Anfang an macht er alle Ämtergänge hier in Deutschland selber, mit der Sprache gibt es fast keine Verständigungs-probleme mehr. Nicht so wie das Aussprechen seines Namens einigen Waldhof-Fans Probleme bereitet. Und wenn er beim nächsten Spiel ein Tor schießt, dann bitte seinen Nachnamen wie folgt aussprechen: Pasjeka. Dariusz ist seit 61/2 Jahren mit Hanna verheiratet, beide haben eine kleine Tochter Paula und einen 10-monatigen quirligen West-Highland-Terrier „Ferry"- Dariusz liebt es zuhause bei seiner Familie zu sein, dort kann er „relaxen und Spaß haben". Sie unternehmen sehr viel und machen lange Spaziergänge mit dem Hund. Als Tennisspieler schreibt er sich selbst der Amateurmittelklasse zu und steht Freunden und Bekannten jederzeit als Partner zur Verfügung, wenn es um eine Wette oder nur eine Apfelsaft-Schorle geht. „Leider spiele ich nicht perfekt", bedauert Dariusz, „denn sonst hieße ich mein Gegner Boris Becker." Dariusz macht seiner Frau ein großes Kompliment: Er liebt alles, was sie kocht! Die italienische Küche hat Priorität, ansonsten stehen viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan der Pasieka. Als Genießer der leichten Küche ist die etwas fettere polnische Küche nur von Zeit zu Zeit (in den Spiel- und Trainingspausen) erlaubt. Dann gibt es Schweineschnitzel, Kartoffeln, Sauerkraut und viel Soße. „Gesunde Ernährung bringt Kraft", das hat sich Dariusz zu seinem Leitsatz gemacht. Aber sündigen, das darf er wenigstens in einem Punkt. „Ohne Kaffee geht nix", sagt sich der Kaffeevieltrinker, „morgens drei Tassen, mittags eine, nachmittags x-Tassen zu Kaffee und Kuchen, abends Kaffee, aber prinzipiell nicht nach 20 Uhr!" Kaffee habe seiner Gesundheit bis jetzt noch nicht geschadet, auch nicht seiner Fitneß irgendwie beeinträchtigt. Zu den Stärken des ehemaligen Defensivspielers gehörte das Kopfballspiel.

Trainerkarriere

Nach Beendigung seiner Spielerlaufbahn im Jahre 2003 wurde Dariusz für ein Jahr Co-Trainer beim SV Waldhof Mannheim. 2004 assistiert Pasieka unter dem damaligen Trainer Mario Basler beim SSV Jahn Regensburg. Vom 17. Januar 2005 bis 10. Juni 2005 nahm Pasieka am 50. DFB-Fußball-Lehrer-Lehrgang an der Deutschen Sporthochschule Köln teil und schloss diesen mit dem Erwerb der Fußball-Lehrer-Lizenz ab. Nach der Vertragsauflösung von Mario Basler am 20. September 2005 wurde der gelernte Automechaniker als Cheftrainer beim SSV Jahn Regensburg verpflichtet. Als der Verein jedoch nach sechs sieglosen Spielen in der Saison 2005/2006 kurz vor dem Abstieg stand und es Differenzen im Vorstand gab, trennte man sich am 7. April 2006 von ihm. Pasieka wurde am 8. September 2006 als neuer Co-Trainer von Roland Seitz beim SC Paderborn unter Vertrag genommen. Im April 2008 stellten ihn die Westfalen jedoch von seinem Vertrag frei. Danach wurde er an der Seite von Holger Fach Assistenz-Trainer beim Zweitligisten FC Augsburg. Im Dezember 2008 teilte der FC Augsburg bereits Pasieka mit, dass man keine Notwendigkeit sehe, seinen zum 30. Juni 2009 endenden Vertrag zu verlängern. Nachdem dann in der Rückrunde (Saison 2008/2009) kein Spiel gewonnen wurde (5 Unentschieden und 5 Niederlagen) wurde Pasieka am 13. April 2009 zusammen mit Holger Fach und Sascha Franz freigestellt.[1] Im August 2009 wurde er Trainer beim polnischen Verein Arka Gdynia, den er zwei Jahre betreute. 2011 übernahm er bis März 2012 das Traineramt bei KS Cracovia.[2]

Der polnische Verbandspräsident Zbigniew Boniek trat dann an ihn heran und bot ihm an, ein neues Projekt zu leiten. "Ich leite die Trainerschule in Polen", beschreibt er seine neue Berufung, in die er sehr viel Herzblut steckt. Inzwischen hat er bereits den dritten Jahrgang als Fußballlehrer begleitet, zudem war er 2016 als Spielbeobachter für den polnischen Verband bei der EM dabei.

Spieler Interview

Bilder


Weblinks

Ausbildung

Vom 17. Januar 2005 bis 10. Juni 2005 nahm Pasieka am 50. DFB-Fußball-Lehrer-Lehrgang an der Deutschen Sporthochschule Köln teil und schloss diesen mit dem Erwerb der Fußball-Lehrer-Lizenz ab.

Fußnoten



Hier könnte Ihre Werbung stehen

in allen mehr als 20.000 Artikeln