Deutsche Sporthochschule Köln

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Haupteingang der DSHS
Wohnheim, auch "Turm" genannt

Die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) ist die einzige Sportuniversität in Deutschland. Sie befindet sich im Kölner Stadtteil Müngersdorf, unmittelbar neben den Anlagen des großen Kölner Sportparks, dessen Hauptkampfbahn als RheinEnergieStadion (vormals Müngersdorfer Stadion) bekannt ist. Im Wintersemester 2008/2009 waren an der Sporthochschule 5.300 Studenten immatrikuliert. Gemessen an der Zahl der wissenschaftlichen Institute, der repräsentierten Wissenschaftsdisziplinen und der eingeschriebenen Studierenden ist die DSHS damit die größte Sportuniversität der Welt.[1] Im Kölner Raum wird die Deutsche Sporthochschule Köln knapp "SpoHo" abgekürzt. Rektor ist Walter Tokarski, Kanzler ist Johannes Horst; das Rektorat wird ergänzt durch die Prorektoren für Studium und Forschung.

Geschichte

Die Hochschule existiert seit 1947, zunächst als ein Teilbereich der Universität zu Köln. Bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 gab es in Leipzig noch die Deutsche Hochschule für Körperkultur. Diese wurde jedoch, wie im Einigungsvertrag festgelegt, der Universität Leipzig angegliedert. Die Deutschen Sporthochschulen entstanden aus der Deutschen Hochschule für Leibesübungen (DHfL), die 1920 von Carl Diem und August Bier in Berlin gegründet wurde. 2007 feierte die DSHS ihr 60-jähriges Jubiläum.

Neubau

Voraussichtlich Ende 2010 sollen die Bauarbeiten für den Neubau beginnen, die dann zwei bis zweieinhalb Jahre dauern sollen. Den ersten Preis beim internationalen Generalplanerwettbewerb gewann die kadawittfeldarchitektur gmbh aus Aachen gegen 23 Konkurrenten. Bauherr ist der Bau-und Liegenschaftbetrieb NRW (BLB). Das neue fünfstöckige, langgestreckte Gebäude des naturwissenschaftlich-medizinischen Zentrums darf nicht mehr als 20 Millionen € kosten und soll u. a. das Anti-Doping-Labor aufnehmen. Der rund 7900 m² umfassende Neubau soll zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Forschung bieten und die Platzprobleme der Hochschule entschärfen.

Emblem

Das Hochschulemblem der Deutschen Sporthochschule Köln zeigt einen griechischen Tempel mit vier Säulen. Diese vier Säulen stehen für das Starke, das Wahre, das Gute und das Schöne.

Studium

Inzwischen wird an der DSHS an 19 wissenschaftlichen Instituten geforscht und gelehrt. Das Spektrum reicht von erziehungs-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern bis zu medizinisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen. Der Diplomstudiengang wird seit dem WS 2007/2008 sukzessive durch die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge abgelöst. Die angebotenen Lehramtsstudiengänge decken die Ausbildung im Unterrichtsfach Sport für alle Schulformen ab. Die Hochschule hat Promotions- und Habilitationsrecht.

Bachelorstudiengänge (seit WS 2007/2008)[2]
  • B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation
  • B.A. Sport, Gesundheit und Prävention
  • B.A. Sport, Erlebnis und Bewegung
  • B.Sc. Sport und Leistung
Masterstudiengänge[3]
  • M.A. Bewegung und Sport im Alter (seit WS 2007/2008)
  • M.A. Sporttourismus und Erholungsmanagement (seit WS 2008/2009)
  • M.A. Sport, Medien und Kommunikationsforschung (seit WS 2008/2009)
  • M.Sc. Sport Management auf Englisch (ab WS 2009/2010)
  • M.Sc. Sports Technology (ab WS 2010/2011)
  • M.Sc. Exercise Science and Coaching (ab WS 2010/2011)
  • M.A. Rehabilitation und Gesundheitsmanagement (ab WS 2010/2011)
  • Weiterbildungsmaster M.A. Tanzkultur V.I.E.W. (ab WS 2010/2011)
  • Weiterbildungsmaster M.A. Olympic Studies (ab WS 2010/11)
  • Weiterbildungsmaster M.Sc. Sportphysiotherapie (ab SS 2011)


Lehramtsstudiengänge[4]
  • Lehramt (Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen, Berufskollegs, Sonderpädagogik; nur Fach Sport, weitere Fächer an einer ergänzenden Universität, z.B. der Universität zu Köln)
Diplomstudiengang (keine Einschreibung mehr möglich)[5]
  • Diplom-Sportwissenschaft (Die Diplomprüfungsordnung/Diplomstudienordnung tritt am 31. März 2012 außer Kraft)
Fußball-Lehrer-Lehrgang
  • In der Hennes-Weisweiler-Akademie können die Lizenzen als Trainer für Fußballmannschaften der 1. und 2. Bundesliga erworben werden.

Bekannte Professoren

Siehe auch

Einzelnachweise

Weblinks

 Commons: Deutsche Sporthochschule Köln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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