FC Everton

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FC Everton
Vereinswappen
Voller Name Everton Football Club
Gegründet 1878
Stadion Goodison Park, Liverpool
Plätze 40.260
Präsident Engländer Bill Kenwright
Trainer Schotte David Moyes
Liga Premier League
2007/08 5. Platz, Premier League
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der FC Everton (offiziell: Everton Football Club) - auch bekannt als The Toffees oder The Blues - ist ein englischer Fußballverein aus Liverpool. Er ist einer der erfolgreichsten Klubs in der Geschichte des englischen Fußballs und verfügt über eine lange und umfangreiche Historie. Legt man die heute gültige 3-Punkte-Regel für einen Sieg in einem Meisterschaftsspiel für alle Ligapartien zugrunde, so ist der Klub hinter dem FC Liverpool in der Football League der zweiterfolgreichste englische Fußballverein überhaupt. Seine Wurzeln liegen in einer methodistischen Kirchengemeinde der New Connexion, die 1865 von Liam Jones gegründet worden war und sich drei Jahre später zum Bau einer Kirche in der Region Liverpool entschlossen hatte. Im Jahr darauf erstand die Gemeinde zwischen St. Domingo Vale und St. Domingo Grovean an der Breckfield Road North etwas Land, das in der Nähe des Bezirks Everton lag, der selbst wiederum 1835 Teil der Stadt Liverpool geworden war. Im weiteren Verlauf seiner bis heute andauernden Geschichte gewann der Klub insgesamt neun englische Meisterschaften, fünf Mal den FA Cup (englischer Pokal) und im Jahre 1985 den Europapokal der Pokalsieger.

Geschichte

Die Vereinsgründung im Jahre 1878

Sechs Jahre nach der Gründung der neuen Kirche „St. Domingo Methodist Church“ wurde Reverend B.S. Chambers zum Pfarrer bestimmt, der für die Jugendgemeinde eine Cricketmannschaft ins Leben rief. Da Cricket nur im Sommer gespielt werden konnte, suchte die Gemeinschaft auch nach einem sportlichen Betätigungsfeld außerhalb dieser Cricket-Spielzeiten und in Folge dieser Überlegungen entstand 1878 der „St. Domingo Football Club“.

Sofort und über die Kirchengrenzen hinweg zog der Verein Interessenten an, so dass er sich schnell für eine Umbenennung des Klubnamens entschied. Bei der Festlegung auf den „Everton Football Club“ orientierte man sich während der Versammlung im Queen's Head Hotel dabei an dem gleichnamigen Bezirk, in dem man die sportliche Heimat gefunden hatte.[1] In diesem Stadtteil Liverpools befindet sich auch der Gefängnisturm „Prince Rupert's Tower“, der als das älteste Gebäude Evertons Bestandteil des aktuellen Vereinswappens ist.

Der FC Everton war Gründungsmitglied der Football League und gelangte in den Jahren 1893 und 1897 jeweils ins Endspiel des FA Cups. Dort verlor man zunächst mit 0:1 gegen West Bromwich Albion im Fallowfield Stadium und vier Jahre später mit 2:3 im Crystal Palace National Sports Centre gegen Aston Villa. Erst im dritten Anlauf gelang der Pokalsieg, nachdem am 20 April 1906 Newcastle United im Crystal Palace mit 1:0 besiegt werden konnte. Die Titelverteidigung im anschließenden Jahr misslang nur knapp aufgrund einer 1:2-Finalniederlage gegen Sheffield Wednesday.

Zwischen den beiden Weltkriegen: Die Zeit von „Dixie“ Dean

Mit William Ralph Dean, besser bekannt als „Dixie“ Dean, erlebte der Verein in den 1920er-Jahren eine Hochphase, in die der Gewinn der ersten englischen Meisterschaften fiel. Dean hatte zuvor bereits für die Tranmere Rovers große Torjägerqualitäten gezeigt und im Schnitt pro Spiel einen Treffer erzielt, bevor er es ihn dann über den Mersey zum FC Everton zog. Dort schoss er in seiner ersten Saison 1925/26 32 Meisterschaftstore in 38 Spielen und nach weiteren 21 Treffern in 27 Partien schrieb er in der Spielzeit 1927/28 mit 60 Ligatoren in 39 Spielen Geschichte. Diese Bestmarke hat bis heute Gültigkeit, wurde also von noch keinem anderen englischen Erstligaspieler übertroffen, und sorgte dafür, dass er den FC Everton nahezu im Alleingang zur englischen Meisterschaft schoss.

Völlig überraschend war dann der Abstieg des FC Everton in die Second Division nur zwei Jahre später. Dort gelang mit Dean, der den Verein in die Zweitklassigkeit begleitet hatte, auf Anhieb der Wiederaufstieg und Dean steuerte selbst erneut 39 Tore in 37 Spielen bei. Der Aufsteiger gesellte sich sofort zu den Mannschaften in der Spitzengruppe und gewann letztlich im Jahre 1932 sogar die zweite Meisterschaft in seiner Vereinsgeschichte (Dean war erneut mit 45 Toren maßgeblich am Erfolg beteiligt). Ein Jahr später folgte ein erneuter FA-Cup-Triumph, wobei im Finale Manchester City nach Toren von Jimmy Stein, Dixie Dean und James Dunn mit 3:0 geschlagen wurde. Dabei trug Dean erstmalig das Trikot mit der Nummer 9, das später in der Regel von den Mittelstürmern getragen werden sollte.

In der Saison 1938/39 gewann der FC Everton seine dritte englische Meisterschaft. In den Reihen der Mannschaft, in der seit 1937 Dean nicht mehr vertreten war, standen Spieler wie Joe Mercer, T. G. Jones und Tommy Lawton. Der zuletzt genannte Lawton beeindruckte dabei im Alter von nur 19 Jahren durch seine 34 Saisontore. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sorgte schließlich aber dafür, dass die so neu zusammengestellte Mannschaft keine Gelegenheit mehr zu einem möglichen weiteren Titelgewinn erhielt.

Die 1940er- und 1950er-Jahre: Sportliche Krisenzeiten

Die so erfolgversprechende Vorkriegsgeneration brach auseinander. Vor allem der Wechsel von Tommy Lawton zum FC Chelsea wog schwer, aber auch Joe Mercer wurde nach Meinungsverschiedenheiten mit Trainer Theo Kelly an den FC Arsenal verkauft und zudem stand ein Transfer von T. G. Jones zur Debatte. Der zu dieser Zeit finanzschwache Verein schlitterte unter der Leitung von Cliff Britton in eine sportliche Krise, die zum Ende der Saison 1950/51 mit dem zweiten Abstieg in die Zweitklassigkeit ihren Tiefpunkt fand. Dort verblieb der Klub nun drei Jahre, bis der Gewinn der Zweitligavizemeisterschaft im Jahre 1954 die Rückkehr in die First Division ermöglichte. Diesen hatte man am letzten Spieltag durch einen 4:0-Auswärtssieg bei Oldham Athletic sichergestellt.

Obwohl in der unmittelbaren Nachkriegszeit keine Titel errungen werden konnten, brachte der Verein Spieler wie Dave Hickson und Bobby Collins hervor. Als Achtungserfolg galt auch im Jahre 1956 ein 5:2-Auswärtssieg in Old Trafford, womit eine lang anhaltende Serie ungeschlagener Spiele von Manchester United endete.

Die „Harry-Catterick-Ära“ (1961-74)

In den 1960er-Jahren erlebte der Verein eine Phase, die als „goldene Ära“ in die Vereinsgeschichte eingehen sollte. Mit der Verpflichtung von Harry Catterick als neuem Trainer der Toffees sollte die vormals sportliche Stagnation sein Ende finden. Aufgrund der zunehmenden Professionalisierung und methodischen Arbeitsweise innerhalb des Vereins erhielt die Mannschaft erneut die Bezeichnung „School of Science“, mit der der Klub bereits in der erfolgreichen zweiten Hälfte der 1920er-Jahre belegt worden war. Mit einem innovativen Stil, der an den „Push-and-Run“-Stil der Tottenham Hotspurs erinnerte (der wiederum für viele Experten als Vorläufer des „Totalen Fußballs“ gilt), konnte das Team von Catterick in der Saison 1961/62 den vierten Platz belegen und kassierte dabei die wenigsten Gegentore von allen Erstligavereinen.

In der anschließenden Spielzeit verloren die Toffees von 42 Spielen nur sechs Partien und gewannen damit die Meisterschaft. Vor allem die Sturmpartnerschaft von Roy Vernon und Alex Young, denen insgesamt 46 Tore gelangen, wirkte sich äußerst produktiv aus, aber auch die Spieler Billy Bingham, Jimmy Gabriel, Derek Temple und Brian Labone waren neben dem schon genannten Bobby Collins Leistungsträger der neuen Meistermannschaft.

Bevor die englische Nationalmannschaft im eigenen Land die Fußball-Weltmeisterschaft gewinnen sollte, hatte der FC Everton im Jahre 1966 nach einem 0:2-Rückstand im Finale noch mit 3:2 gegen Sheffield Wednesday den FA Cup gewonnen. Zwei weitere Jahre später gelangte die Mannschaft erneut ins Pokalendspiel, unterlag dort aber gegen West Bromwich Albion.

In der Saison 1969/70 gewann der FC Everton eine weitere englische Meisterschaft und verdankte dies teilweise den Toren von Joe Doyle, der später als Trainer zum Verein zurückkehren und 1995 den FA Cup erringen sollte. Die Mannschaft distanzierte den Zweitplatzierten Leeds United um neun Punkte und in der Öffentlichkeit wurde speziell das kreative Dreier-Mittelfeld um Howard Kendall, Alan Ball und Colin Harvey als „Holy Trinity“ (Heilige Dreifaltigkeit) gefeiert. Gemeinsam mit dem defensiv orientierten Labone und dem Stürmer Joe Royle wird diese Elf auch heute noch von vielen Anhängern des Klubs als die beste Everton-Mannschaft in seiner Geschichte bezeichnet.

Der Verfall dieser Mannschaft setzte jedoch unerwartet schnell ein und in den anschließenden Spielzeiten schloss die Mannschaft nur noch auf dem 14., 15, 17. und siebten Platz ab. Ein gesundheitlich angeschlagener Harry Catterick trat schließlich im Jahre 1974 von seinem Traineramt zurück.

Die späten 1970er-Jahre: Billy Bingham und Gordon Lee (1974-81)

Der FC Everton befand sich in der Saison 1974/75 unter dem neuen Trainer Billy Bingham bereits auf dem Weg zu einer erneuten englischen Meisterschaft, bis dann überraschende Niederlagen gegen deutlich schlechter platzierte Mannschaften dafür sorgten, dass am Ende nur der vierte Rang zu Buche stand. Nach zwei Spielzeiten mit nur mäßigem Erfolg (einem elften Platz folgte ein neunter Rang) verließ Bingham den Klub wieder. Im englischen Ligapokal zog das Team 1977 ins Endspiel ein und verlor dort im zweiten Wiederholungsspiel nach Verlängerung gegen Aston Villa.

Als neuer sportlicher Leiter übernahm Gordon Lee das Traineramt und belegte in der Saison 1977/78 mit der Mannschaft den dritten Platz, wobei Bob Latchford 30 Ligatore beitragen konnte. Auch in der anschließenden Spielzeit waren die Toffees lange Zeit ernsthafte Titelanwärter und belegten am Ende den vierten Platz. Die Erwartungen an den FC Everton waren zu dieser Zeit außergewöhnlich erhöht, da sich der Lokalrivale FC Liverpool zu einer der führenden Mannschaften Europas entwickelt hatte. Nachdem der FC Everton dann erneut sportliche Rückschläge erleiden musste und nur knapp den Abstieg in die Second Division vermeiden konnte, trat Lee von seinem Amt 1981 zurück.

Die 1980er-Jahre: Erfolge unter Howard Kendall (1981-93)

Der FC Everton entwickelte sich in den 1980er-Jahren zu einem auch europaweit beachteten Fußballverein. Der neue Trainer Howard Kendall verstand es dabei, durch günstige Spielerverpflichtungen den Kader kontinuierlich zu verstärken und schließlich über erfolgreiche Nationalspieler wie Neville Southall, Gary Stevens, Trevor Steven, Kevin Sheedy, Andy Gray und Peter Reid in der Mannschaft zu verfügen. Auch Gary Lineker machte in seiner einzigen Saison 1985/86 mit 40 Toren auf sich aufmerksam und wechselte dann 1986 für die mehr als dreifache Ablösesumme zum FC Barcelona.

In England gewann der FC Everton 1984 den FA Cup sowie 1985 und 1987 jeweils die englische Meisterschaft. Im Jahre 1986 errang der Klub hinter dem FC Liverpool die Vizemeisterschaft und unterlag demselben Gegner im FA-Cup-Endspiel. Zwei weitere Endspiele gingen gegen diesen Gegner in den Jahren 1984 (Ligapokal) und 1989 (FA Cup) verloren.

Der bis dato größte europäische Erfolg gelang dem FC Everton 1985 im Europapokal der Pokalsieger. Die Toffees besiegten dabei zunächst University College Dublin, Inter Bratislava und Fortuna Sittard, bevor sie im Halbfinale dem FC Bayern München gegenüberstanden. Nach einem 0:0 in München siegte der FC Everton mit 3:1 in einem Spiel, das später zur besten Partie in der Geschichte des Goodison Parks gewählt wurde. Mit demselben Ergebnis gewann der Klub auch das Finale gegen den österreichischen Verein Rapid Wien. Das „Triple“ verpasste der FC Everton nur knapp, da im FA-Cup-Endspiel ein Tor in der Nachspielzeit von Norman Whiteside dafür sorgte, dass die mögliche dritte Trophäe an Manchester United ging.

Wie bereits vor dem Zweiten Weltkrieg, sollte aber auch dieser Generation aufgrund äußerer Umstände Grenzen gesetzt werden. Die Sperre für englische Fußballvereine nach der Katastrophe von Heysel war dafür verantwortlich, dass Everton trotz mehrfacher sportlicher Qualifikation um keine weiteren europäischen Titel mehr spielen konnte, vor allem auch nicht im Europapokal der Landesmeister nach den Meistertiteln in den Jahre 1985 und 1987.

Kendall verließ im Jahre 1987 den Verein und übergab die Geschäfte an seinen vormaligen Kotrainer Colin Harvey. Unter der neuen Führung belegte die Mannschaft in der Meisterschaft den vierten Platz.

Die 1990er-Jahre; Harvey, Walker, Royle und die Rückkehr von Kendall (1993-97)

Als sich der Verein auf dem drittletzten Platz vorfand, wurde Harvey am 1. November 1990 entlassen. Er hatte zuvor noch im Vorfeld der Saison 1988/99 mit dem 23-jährigen Tony Cottee für zwei Millionen einen Spieler von West Ham United verpflichtet und dabei eine Summe aufgewendet, die zuvor noch nie bei einem Transfer zwischen zwei britischen Vereinen gezahlt worden war.

Im Jahre 1992 entstand die Premier League als neue höchste englische Spielklasse, aber der FC Everton befand sich sportlich nicht mehr unter den Spitzenvereinen. Dennoch galt der Klub als einer der „großen Fünf“ und spielte eine wichtige Rolle bei der Etablierung der neuen Liga. Der Erfolgstrainer Kendall war zwar im November 1990 zu den Toffees zurückgekehrt, aber nach unterdurchschnittlichen Leistungen belegte der Verein in seiner ersten Premier-League-Saison nur den 13. Tabellenplatz und damit überraschend hinter deutlich kleineren Klubs vom Schlage von Norwich City und dem FC Wimbledon.

Zur Mitte der Spielzeit 1993/94 beendete Kendall seine Tätigkeit für den Verein ein weiteres Mal und er wurde von Mike Walker ersetzt, der mit Norwich City Achtungserfolge hatte feiern können. Um sich möglichst schnell von den Abstiegsrängen zu entfernen, investierte Walker fortan verstärkt in neue Spieler, musste jedoch bis zum letzten Spieltag warten, um den Klassenerhalt zu sichern. In der letzten Partie gegen den FC Wimbledon standen die Vorzeichen zunächst schlecht, da der FC Everton zum Ende der ersten Halbzeit bereits mit 0:2 zurücklag. Nach einer Aufholjagd, die in einen 3:2-Sieg mündete, konnte der Abstieg aber schließlich verhindert werden.

Die anschließende Saison 1994/95 begann mit weiteren sportlichen Rückschlägen, die die Entlassung Walkers - er hatte nicht einmal ein gesamtes Jahr im Traineramt verbracht - zur Folge hatten. Die ehemalige Everton-Legende Joe Royle übernahm die Leitung einer Mannschaft, die keines der ersten zwölf Ligaspiele hatte gewinnen können und das erneute Klassenerhaltsziel galt zu diesem Zeitpunkt bereits als ambitioniert. Unter dem neuen Trainer gelang dem FC Everton bereits im ersten Spiel durch ein 2:0 gegen den FC Liverpool der Befreiungsschlag und kontinuierlich spielte sich die Mannschaft aus der Relegationszone. Neben der sportlichen Konsolidierung in der Meisterschaft spielte sich der Klub auch durch die Runden des FA Cups und stand plötzlich im Endspiel. Dort krönte die Mannschaft die Spielzeit mit einem 2:0-Sieg gegen Manchester United und dem fünften Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Die damit verbundene Qualifikation für den Europapokal der Pokalsieger sollte zudem die erste Teilnahme des Klubs an einem europäischen Wettbewerb in der „Nach-Heysel-Ära“ darstellen. In der Saison setzte sich der Aufwärtstrend fort und der FC Everton belegte am Ende den sechsten Platz - im Kampf um den fünften Rang, und damit um die UEFA-Pokal-Qualifikation, wurde man erst am letzten Spieltag vom FC Arsenal überholt. Der zwischenzeitliche Höhenflug der Mannschaft fand dann aber sein Ende. Sowohl Verletzungsprobleme als auch der Verkauf des Schlüsselspielers Andrej Kanchelskis an Manchester United führten dazu, dass der FC Everton nach einem erfolgversprechenden Start in die Saison 1996/97 am Ende bis auf den 15. Tabellenplatz durchgereicht wurde. Royle hatte bereits im März 1997 den Verein verlassen und die Leitung an den Mannschaftskapitän Dave Watson auf Interimsbasis übertragen.

Im Sommer 1997 stieß Howard Kendall ein drittes Mal als Trainer zum FC Everton, aber diese Zeit sollte sich wenig erfolgreich gestalten. Die finanzielle Situation beim FC Everton hatte sich erneut zugespitzt und die Mannschaft spielte mittlerweile wieder gegen den Abstieg. Am letzten Spieltag lag die Mannschaft auf einem Abstiegsplatz und das 1:1 gegen Coventry City reichte knapp für den Erstligaverbleib, da der punktgleiche Konkurrent Bolton Wanderers über eine schlechtere Tordifferenz verfügte. Kurze Zeit später trat Kendall erneut - ein letztes Mal - von seinem Traineramt zurück.

Jüngste Entwicklungen: Smith und Moyes (seit 1998)

Der vormals bei den Glasgow Rangers erfolgreiche Trainer Walter Smith übernahm im Sommer 1998 die sportliche Leitung. Gemeinsam mit der Verpflichtung einiger hochkarätiger Spieler wurde dadurch die Erwartungserhaltung gesteigert, die aber durch die nur durchschnittliche Platzierung auf dem 14. Tabellenrang enttäuscht wurde. Wie schon in den Jahren zuvor, stellte die finanzielle Lage des Klubs ein entscheidendes Hemmnis für die sportliche Entwicklung dar und nach einem 13. Platz in der Spielzeit 1999/2000 geriet Smith durch den 16. Rang in der Folgesaison zunehmend unter Druck.

Als sich der Klub im März 2002 in akuter Abstiegsgefahr bestand, reagierte der Vereinsvorstand mit der Entlassung von Smith und ersetzte ihn durch den jungen David Moyes, der zuvor bei Preston North End vielversprechend gearbeitet hatte. Mit Moyes gelang zunächst der Klassenerhalt und in der Saison 2002/03 steigerte sich die Mannschaft bis auf einen siebten Abschlusstabellenplatz, wobei die Qualifikation zum UEFA-Pokal nur knapp verpasst wurde. Ein Schlüsselfaktor für den Aufschwung war der junge Spieler Wayne Rooney. In einem seiner ersten Spiele für die Mannschaft im Oktober 2002 schrieb er Fußballgeschichte, als er in den letzten Minuten ein Siegtor gegen den FC Arsenal erzielte und damit die erste Niederlage in einem Ligaspiel für Arsenal seit beinahe einem Jahr herbeiführte.

Aber auch Rooney konnte in der Saison 2003/04 den nächsten sportlichen Rückschlag nicht verhindern, als der Klub mit der niedrigsten Punkteausbeute in seiner Vereinsgeschichte auf dem 17. Platz den Abstieg gerade noch abwenden konnte. Als Rooney dann auch noch im August 2004 für 23 Millionen Pfund an Manchester United verkauft wurde - die Summe hat sich mittelerweile möglicherweise aufgrund der sportlichen Erfolge in Manchester noch auf bis zu 30 Millionen erhöht - mehrten sich die Befürchtungen, dass die 50-jährige Zugehörigkeit zum Erstligafußball ohne Unterbrechung ein baldiges Ende finden könnte. [2].

Überraschend trat jedoch das Gegenteil ein, da sich die Mannschaft auch ohne Rooney sehr kompakt präsentierte und sich die 4-5-1-Taktik von Moyes um den dänischen Mittelfeldspieler Thomas Gravesen als ideal erwies. Obwohl Gravesen zur Mitte der Saison an Real Madrid verkauft wurde, gelang dem FC Everton mit dem vierten Abschlusstabellenplatz die höchste Platzierung seit fast 20 Jahren, rangierte dabei vor dem Lokalrivalen FC Liverpool und erreichte damit die Qualifikationsspiele für die Champions League. Wichtige Achtungserfolge gelangen zudem gegen den FC Liverpool und Manchester United, wobei diese Gegner jeweils nach einer längeren Phase wieder einmal besiegt werden konnten (im Falle von Manchester United war der letzte Sieg Evertons der Pokalfinalerfolg aus dem Jahre 1995 datiert).

Zu Beginn der Saison 2005/06 verpasste Everton den Einzug in die Hauptrunde der Champions League. In der dritten Qualifikationsrunde hatte der Verein dabei dem spanischen Klub FC Villarreal gegenübergestanden und zunächst das Heimspiel mit 1:2 verloren. Beim zwischenzeitlichen Stand von 1:1 beim Rückspiel in Castelló erzielten die Toffees einen mutmaßlich regelkonformen Treffer, dem der italienische Schiedsrichter Pierluigi Collina jedoch seine Anerkennung verweigerte. Letztlich ging auch das Rückspiel mit 1:2 verloren. Stattdessen agierte der Klub im UEFA-Pokal, schied dort jedoch chancenlos mit 1:5 und 1:0 gegen Dinamo Bukarest aus. Da auch die Neuzugänge wie Per Krøldrup keine Verstärkungen darstellten und ein geeigneter Sturmpartner an der Seite James Beattie nicht zu finden war, rutschte die Mannschaft trotz der anfänglichen Euphorie in der Meisterschaft zunehmend in den unteren Tabellenteil.

Der Fall in die Abstiegszone wurde im Oktober 2005 ausgerechnet mit einem 1:1 gegen den FC Chelsea gestoppt, wobei Chelsea zuvor neun Spiele in Serie gewonnen hatte. Nach einer kurzen Erholungsphase sorgten dann vor allem drei 0:4-Niederlagen gegen Konkurrenten aus dem Abstiegskampf für einen Rückfall, bis ein 1:0-Sieg beim FC Sunderland zur Jahreswende eine Serie von fünf Siegen in Folge einleitete. Mit dieser besten Siegesserie des Vereins seit Beginn der Premier League katapultierte sich die Mannschaft von den unteren Plätzen in die obere Tabellenhälfte und ließ gar die Qualifikation für einen europäischen Vereinswettbewerb möglich erscheinen. Letztlich reichte es in dieser sehr unbeständigen Saison aber nur für den elften Platz.

In der Saison 2006/07 startete die Mannschaft erneut gut. Vor allem der 2:0-Auswärtssieg bei den Tottenham Hotspurs - dem ersten Sieg an der White Hart Lane seit 20 Jahren - und der 3:0-Erfolg gegen den Konkurrenten FC Liverpool sorgten für große Erwartungen beim eigenen Anhang. Speziell Andy Johnson, der von Crystal Palace gekommen war, erwies sich mit seinen sechs Toren in den ersten sieben Spielen als große Verstärkung. Trotz einer kurzen Schwächephase, in der sechs Niederlagen in neun Spielen hingenommen werden mussten, war diese Spielzeit von größerer Konstanz als die Vorsaison gekennzeichnet. Nach nur zwei Niederlagen in den letzten elf Ligapartien endete die Spielzeit auf dem sechsten Platz, was die UEFA-Pokal-Qualifikation nach sich zog. Neben Johnson hatten dabei vor allem Joleon Lescott und Tim Howard großen Anteil an diesem Erfolg.

Mit gesteigerten Ambitionen, die sich vor allem im Kauf von Yakubu Aiyegbeni für die Vereinsrekordablösesumme in Höhe von 11,25 Millionen Pfund ausdrückte, starte der FC Everton gut in die Saison 2007/08. Der Verein belegte bis zur Jahreswende in der Liga den fünften Tabellenplatz und überstand im UEFA-Pokal die Gruppenphase (mit zwischenzeitlich elf Siegen und zwei Remis in 13 Partien). Es folgte eine Halbfinalniederlage im Ligapokal gegen den FC Chelsea, aber obwohl die „Toffees“ zwischenzeitlich den Verlust einiger Schlüsselspieler, die bei der Afrikameisterschaft antraten, zu bewältigen hatten, belegten sie zeitweise sogar mit Rang 4 einen Champions-League-Qualifikationsplatz. Im Kampf um diesen Platz geriet die Mannschaft dann aber vor allem durch eine 0:1-Niederlage im Derby gegen den FC Liverpool ins Hintertreffen. Zuvor hatte der nun mit Verletzungsproblemen und einer Formschwäche zu kämpfende Klub das enttäuschende UEFA-Pokal-Aus nach Elfmeterschießen gegen den AC Florenz zu bewältigen. Am Ende belegte der FC Everton den fünften Rang, der die erneute UEFA-Pokal-Qualifikation einbrachte.

Spielstätten

Die Innenansicht des Goodison Parks

Der FC Everton hatte ursprünglich seine sportliche Heimat im südöstlichen Teil des Stanley Parks, wo aktuell das neue Stadion des FC Liverpool errichtet wird. Im Jahre 1879 fand dort das erste offizielle Spiel statt und drei Jahre später stiftete ein Mann mit den Namen J. Cruitt dem Klub etwas Land an der Priory Road. Dort fand der Klub sein neues Zuhause, bevor er 1884 nach Anfield umzog. Bis 1892 absolvierte der FC Everton dort seine Heimspiele. Im Jahre 1892 spaltete ein Streit zwischen zwei Lagern den Verein und es wurde eine rivalisierende Mannschaft gegründet. Der neue Verein, der sich „Liverpool Football Club“ nannte, blieb in Anfield und Everton wechselte in den Goodison Park, der bis zum heutigen Tage die Heimspielstätte ist. Die dadurch entstandene Rivalität zwischen beiden Vereinen besteht bis heute, wenngleich diese im Vergleich zu vielen anderen englischen Derbyhistorien von größerem Respekt füreinander gekennzeichnet ist. Dies wurde vor allem nach der Hillsborough-Katastrophe, bei der 96 Anhänger des FC Liverpool zu Tode kamen, durch zahlreiche zusammengeknotete blau-rote Fanschals in den Stadien beider Vereine unter Beweis gestellt.[3] Das Duell zwischen dem FC Liverpool und dem FC Everton trägt den Namen „Merseyside Derby“ und gilt als eines der ältesten Derbys überhaupt.

Im Goodison Park wurde bis heute mehr Erstligafußball gespielt, als in jedem anderen Stadion des Vereinigten Königreichs. Er war zudem das einzige Vereinsstadion, in dem bei der WM 1966 ein Halbfinalspiel ausgetragen wurde und die erste englische Spielstätte, die über eine Rasenheizung und Doppeldecker-Tribünen zu allen Spielfeldseiten hin verfügte - danach besaß das Stadion auch die erste „Drei-Ränge-Tribüne“. Goodison war zudem das weltweit erste Stadion mit einer Kirche, wobei sich diese Stätte für den Evangelisten Lukas in der Ecke zwischen der Haupttribüne und dem Gwladys Street End befindet.[4]

Die Spieler laufen vor einer Begegnung im Goodison Park zu der Titelmelodie der britischen Fernsehserie „Z-Cars“ ins Stadion ein. Die Melodie „Johnny Todd“ ist dabei ein traditionelles Kinderlied aus Liverpool, das 1890 von Frank Kidson geschrieben wurde und in dem die Geschichte eines Seemanns erzählt wird, der während einer Seereise von seiner Geliebten betrogen wird.[5]

In jüngerer Vergangenheit haben sich die Zeichen gemehrt, dass der FC Everton den Goodison Park verlassen könnte. Im Rahmen von Umbaumaßnahmen im Hafengebiet King's Dock wurde im Jahre 2000 ein Vorschlag erarbeitet, dort ein 55.000 Zuschauer umfassendes reines Sitzplatzstadion zu errichten. Dem FC Everton - vor allem in Person von Paul Gregg mit seinem damals 23%-Anteil am Verein - gelang es jedoch nicht, den Beitrag in Höhe von 30 Millionen Pfund zu generieren, um das Stadionprojekt zur Hälfte zu finanzieren. Im Jahre 2003 wurden die Pläne endgültig fallen gelassen.[6]

Im Jahre 2004 verhandelte auf Anraten der örtlichen Kommunalbehörden die Vereinsführung des FC Everton mit dem FC Liverpool, mit dem Ziel einer Beteiligung an dem neuen Stadionbauprojekt im Stanley Park. Die Gespräche scheiterten jedoch letztlich an der Eigentümerfrage. Während der FC Everton eine paritätische Aufteilung des Eigentums an dem Stanley Park Stadium anstrebte, bestand der FC Liverpool auf seine alleinige Eigentümerschaft.[7] Am 11. Januar 2005 verkündete der FC Liverpool offiziell, dass eine Aufteilung des Stadions keine Option darstelle und dass man die Pläne für ein eigenes Stadion fortsetzen werde.

Neue Aussichten zur Errichtung eines neuen Stadions entstanden, als bekannt wurde, dass die von dem Multimillionär John Whittaker geleitete Gesellschaft Peel Holdings beabsichtigte, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen, in der die Projektkosten für einen Stadionbau in Netherton - im Norden von Merseyside gelegen - ermittelt werden sollten. Das Stadion sollte dabei an den FC Everton zurückgeleast werden. Die Vereinsführung entschloss sich aber zunächst, den weiteren Projektverlauf beim FC Liverpool abzuwarten, bevor die Entscheidung dafür ansteht, ob man auch selbst die historische Spielstätte im Goodison Park verlassen werden soll. Am 16. Juni 2006 verkündete der FC Everton, dass man in Verhandlungen mit dem Verwaltungsbezirk Knowsley und der Tesco-Gesellschaft stehe, um die Möglichkeiten für den Bau eines neuen 55.000 Zuschauer umfassenden reinen Sitzplatzstadions in Kirkby auszuloten.[8]

Die Reservemannschaft des FC Everton spielt im Halton Stadium, das in der Stadt Widnes üblicherweise als Rugbystadion dient.

Spitznamen

Der am weitesten verbreitete Spitzname des FC Everton lautet „The Toffees“" (deutsch: Karamel- oder Sahnebonbon) bzw. „The Toffeemen“. Es existieren mehrere Erklärungen für den Ursprung dieser Bezeichnung. Die wohl bekannteste Erklärung besagt, dass der Ursprung in dem in der Nähe des Goodison Parks gelegenen Süßigkeitengeschäft mit dem Namen „Mother Noblett's Toffee Shop“ zu sehen ist. Dieser Laden hatte an Spieltagen mit seinen Süßigkeiten geworben und diese auch im Goodison Park verkauft, darunter Minzbonbons, die den Namen „Everton Mints“ trugen. Es entstand schnell die sogenannte „Toffee-Lady-Tradition“, bei der ein Mädchen vor Spielbeginn Everton Mints ins Publikum warf. Eine andere Version besagt, dass sich in der Nähe des Queen's-Head-Hotels - in dem frühe Vereinssitzungen abgehalten wurden - ein Haus mit dem Namen „Ye Anciente Everton Toffee House“ befand.[9] Mit dem Begriff „Toffee“ bezeichnete man auch umgangssprachlich Iren, die während der Jahrhundertwende einen immer größeren Bevölkerungsteil in Liverpool stellten und tendenziell mehr dem FC Everton als dem FC Liverpool anhingen.[10]

Daneben hatte der FC Everton im Laufe seiner Vereinsgeschichte weitere Spitznamen. Als die Mannschaft vollständig schwarze Spielkleidung trug, entstand nach einer sehr bekannten Armeebrigade die Bezeichnung „The Black Watch“ (deutsch: „die Schwarze Wache“).[11] Seitdem die Mannschaft im Jahre 1901 mit blauen Trikots auflief, verfestigte sich der einfache Name „The Blues“. Die attraktive Spielweise des Teams in den 1920er-Jahren veranlasste Steve Bloomer im Jahre 1928 zu der Aussage, die Everton-Mannschaft arbeite „wissenschaftlich“ (englisch: „scientific“), wodurch der Spitzname „The School of Science“ seine Inspiration fand.[12] Als David Moyes die Trainertätigkeit beim Verein übernahm, rief er den Klub als „The People's Club“ (deutsch: „der Klub des Volkes“) aus, was seitdem als halboffizieller Spitzname des Vereins gilt.[13]

Wissenswertes

  • Der FC Everton ist der einzige Verein Englands, der 100 Spielzeiten in der obersten Liga der Football League gespielt hat. Bis heute hat der Klub nur vier Jahre außerhalb der obersten englischen Spielklasse absolviert.

Kader zur Saison 2007/08

Nummer Spieler Nationalität Im Verein seit Letzter Verein
Torhüter
12 Iain Turner Schotte 2003 Sheffield Wednesday (Leihe)
24 Tim Howard US-Amerikaner Ungar 2006 Manchester United
30 John Ruddy Engländer 2005 Bristol City (Leihe)
33 Stefan Wessels Deutscher 2007 1. FC Köln
Abwehr
2 Tony Hibbert Engländer 1997 eigene Jugend
3 Leighton Baines Engländer 2007 Wigan Athletic
4 Joseph Yobo Nigerianer 2002 Olympique Marseille
5 Joleon Lescott Engländer 2006 Wolverhampton Wanderers
16 Phil Jagielka Engländer 2007 Sheffield United
19 Nuno Valente Portugiese 2005 FC Porto
32 Dan Gosling Engländer 2008 Plymouth Argyle
15 Anthony Gardner Engländer 2008 Tottenham Hotspur
Mittelfeld
6 Mikel Arteta Spanier 2005 Real Sociedad
7 Andy van der Meyde Niederländer 2005 Inter Mailand
10 Thomas Gravesen Däne 2007 Celtic Glasgow
17 Tim Cahill Australier Samoaner 2004 FC Millwall
18 Phil Neville (Kapitän) Engländer 2005 Manchester United
20 Steven Pienaar Südafrikaner 2007 Borussia Dortmund
21 Leon Osman Engländer 1997 Derby County (Leihe)
23 Manuel Fernandes Portugiese 2008 FC Valencia
25 Anderson Silva Brasilianer 2005 FC Barnsley (Leihe)
26 Lee Carsley Ire 2002 Coventry City
31 Bjarni Viðarsson Isländer 2006 AFC Bournemouth (Leihe)
Angriff
8 Andrew Johnson Engländer Pole 2006 Crystal Palace
14 James Vaughan Engländer 2004 eigene Jugend
22 Yakubu Aiyegbeni Nigerianer 2007 FC Middlesbrough
28 Victor Anichebe Nigerianer Engländer 2004 eigene Jugend

Verliehene Spieler

Trainerchronik

Erfolge

Englische Meisterschaft: 9

  • 1891, 1915, 1928, 1932, 1939, 1963, 1970, 1985, 1987

Englischer Pokal (FA Cup): 5

  • 1906, 1933, 1966, 1984, 1995

Englischer „Supercup“ (Charity Shield): 9

  • 1928, 1932, 1963, 1970, 1984, 1985, 1986 (geteilt), 1987, 1995

Europapokal der Pokalsieger: 1

  • 1985

Frauenfußball

Der Everton Ladies Football Club (kurz: Everton LFC) gehört zu den erfolgreichsten Mannschaften im englischen Frauenfußball. 1998 holte die Mannschaft ihre bisher einzige Meisterschaft. 1997, 1999 und 2007 wurde die Elf Vizemeister. Da der FC Arsenal den UEFA Women’s Cup gewann und auch die Meisterschaft holte, nimmt Everton in der Saison 2007/08 am UEFA Women's Cup teil. 1989 holte der Vorgängerverein Leasowe Pacific den FA Women's Cup. Unter dem Namen Everton LFC erreichte die Elf 1988 und 2005 das Pokalfinale. Im Ligapokal erreichte Everton 1997 und 1999 das Finale, unterlag aber beide Male.

Mit Rachel Brown, Lindsay Johnson, Rachel Unitt und Fara Williams stellt der Verein vier Nationalspielerinnen.

Kader

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff

Erfolge

  • Englischer Meister: 1 (1998)
  • Englischer Pokalsieger: 1 (1989)

Stadion

Spielstätte der Everton Ladies ist der Rossett Park in Crosby. Das Stadion hat eine Kapazität von 2.800 Plätzen.

Einzelnachweise

Weblinks

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