Floridsdorfer AC

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FAC Team für Wien
Logo Floridsdorfer AC.png
Voller Name Floridsdorfer Athletiksport-Club
Team für Wien
Gegründet 1904
Fusion mit PSV Team für Wien im Juni 2007
Vereinsfarben Blau
Stadion FAC-Platz
A-1210 Wien, Hopfengasse 8
Plätze {{{plätze}}}
Präsident Walter Brand (Obmann)
Trainer Dominik Thalhammer
Liga Regionalliga Ost
2006/07 2. Platz
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts


Der Floridsdorfer Atlethiksport-Club (FAC) ist ein Fußballverein aus dem 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf. Der österreichische Fußballmeister von 1918 spielt derzeit in der Regionalliga Ost, der dritthöchsten Spielklasse Österreichs. Seine Vereinsfarben sind blau-weiß. Seit der Fusion im Juni 2007 mit dem PSV Team für Wien tritt er unter dem Namen FAC Team für Wien auf.

Geschichte

Gründung und der Gewinn der Meisterschaft von 1918

Der Floridsdorfer AC wurde im August 1904 gegründet und als 20. Verein in den Wiener Verband aufgenommen. Die Spiele wurden zunächst auf dem Birnerplatz ausgetragen. Bereits am 14. Oktober 1906 wurde ein neuer Platz an der Nordbahnbrücke mit einem Spiel gegen den SK Slovan Wien vor 1000 Zuschauern eröffnet. Den alten Platz übernahm der SC Hakoah Wien. Die Mannschaft war noch unausgeglichen, verlor ihre Spiele zu Beginn meist hoch. In der neu eingeführten österreichischen Meisterschaft, die sich zunächst auf Wiener Teams beschränkte, konnte man in der ersten Saison 1911/12 den 7. Platz erreichen. Auch in den Folgejahren waren die Floridsdorfer meist in der unteren Tabellenhälfte zu finden.

Der Aufstieg des Floridsdorfer AC begann schließlich zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Im Jahre 1915 konnte man erstmals den österreichischen Cup mit 3:1 im Entscheidungsspiel gegen den SK Admira Wien gewinnen. Dieser wird jedoch nicht offiziell anerkannt. Sowohl 1916 als 1917 erreichte man den Vizemeistertitel und musste sich nur der Rapid Wien mit jeweils 2 Punkten geschlagen geben. In der Saison 1917/18 konnte der Floridsdorfer AC jedoch das Bild umdrehen. Man wurde, dank eines besseren Torverhältnisses, zum ersten aber auch zum bisher letzten Male, österreichischer Fußballmeister vor der punktgleichen Rapid. Dem Floridsdorfer AC gelang sogar der Gewinn des Doubles. Im Finalspiel des Cups konnten sich die Floridsdorfer mit 4:3 gegen die Amateure durchsetzen. Das Spiel hätte jedoch bereits eine Woche zuvor stattfinden sollen, beide Mannschaften einigten sich, ohne die Zustimmung des Verbandes einzuholen, darauf, das Match aufgrund des starken Regens zu verschieben. Der Österreichische Fußballverband schloss dadurch bereits im Vorfeld die Anerkennung des Spiels als Pokalfinalspiel aus und verweigerte dem Sieger auch die Übergabe des Pokals.

Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg

Nach dem Ersten Weltkrieg konnte der Floridsdorfer AC nicht mehr an die früheren Erfolge anschließen. Vor allem Verletzungen plagten den Verein, der sich nach einigen mittelmäßigen Saisonen 1923 sich schließlich auf einem Abstiegsplatz wieder fand. Dieser Abstieg war jedoch etwas unglücklich. Die Anzahl der Klubs in der ersten Liga wurde von 13 auf 12 herabgesenkt, sodass nun auch der Elfte – in diesem Fall der Floridsdorfer AC – in die zweite Klasse absteigen musste. Zudem kam, dass der Verein Protest gegen die Wertung des zehnten der Tabelle, Wiener AF, einlegte, da dieser in mehreren Spielen gesperrte Spieler unrechtmäßig eingesetzt hatte. Der Floridsdorfer AC bekam zwar Recht, zu diesem Zeitpunkt spielte er jedoch bereits längst in der 2. Klasse. Als schwachen Trost durfte sich der Verein trotzdem „erstklassig“ nennen.

In der 2. Klasse Nord wurden die Floridsdorfer zunächst mit einem Punkt Rückstand auf den Wiener AC Vizemeister, ein Jahr später, 1925, bereist Meister und kehrte wieder in die Wiener Liga zurück. In den Folgejahren hielt man sich zwar erfolgreich in der höchsten österreichischen Spielklasse, kam jedoch nie über den fünften Platz in der Tabelle hinaus. Im Jahre 1933 übernahm der Floridsdorfer AC den alten Platz der Admira in der Deublergasse. Der größte Erfolg in dieser Periode war die Teilnahme am internationalen Mitropacup, dem Vorläufer des Europacups, wo man jedoch bereits in der ersten Runde mit einem Gesamtscore von 1:10 gegen Ferencvaros Budapest ausschied. In der Spielsaison 1938 erreichte der Floridsdorfer AC nur den 8. Platz und musste absteigen, da durch die Einführung einer gesamtösterreichischen Liga in diesem Jahr, gleich vier Wiener Vereine zugunsten der neuen Klubs aus den Bundesländern absteigen mussten.

Kampf um den Verbleib in der Ersten Liga

Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gewann der Floridsdorfer AC jedoch wieder an Stärke. Durch eine Fusion mit dem Bezirksrivalen SV Amateure Fiat Wien, konnte der Verein 1940 wieder in die höchste österreichische Spielklasse, die damalige Gauliga, aufsteigen. Hier spielte der Verein wieder um den Titel mit und wurde 1943/44 sogar Vizemeister hinter der Vienna. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges spielten die Floridsdorfer fast zehn Jahre lang gegen den Abstieg. Der Verein musste gute Spieler, wie Robert Dienst, der später 307 Tore in der Meisterschaft für Rapid erzielen sollte, ziehen lassen. 1954 wurde man schließlich klar Letzter der Staatsliga A und stieg in die Staatsliga B ab. Zunächst verpasste man den Wiederaufstieg relativ knapp mit dem vierten Platz, in der nächsten Saison stieg der Floridsdorfer AC jedoch sogar aus der Staatsliga B ab.

Abstieg und aktuelle Situation

Nachdem die Floridsdorfer 1959 Meister der drittklassigen Wiener Stadtliga werden konnten, erfolgte 1960 als Tabellenletzter der sofortige Wiederabstieg. Im Jahre 1966 fand der Verein am alten Admira-Platz in der Hopfengasse ein neues zu Hause, größere sportliche Erfolge stellten sich jedoch nicht ein. 1967 konnte der Verein zum letzten Mal in einer zweitklassigen Liga mitspielen, blieb jedoch ohne Chance. Man verblieb in den 1970er Jahren ein wenig unglücklich in der drittklassigen Regionalliga. 1980 verpasste man nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem SC Neusiedl am See den Meistertitel und den Aufstieg in die 1. Division der Bundesliga.

Zwischenzeitlich musste der Floridsdorfer AC sogar den Abstieg in die Viertklassigkeit hinnehmen. 1990 fusionierte der Verein mit dem SV Groß Viktoria zum FAC Viktoria Wien und schaffte in der Saison 1996/97 mit dem Meistertitel der Wiener Stadtliga den Wiederaufstieg in die Regionalliga Ost. Nach dem Titelgewinn kam es im Sommer 1997 zur Lösung der Fusion mit Viktoria. In drei aufeinander folgenden Saisonen (2001–2003) wurde der Floridsdorfer AC Vizemeister der Regionalliga Ost. 2004 kam schließlich der überraschende Abstieg in die Wiener Stadtliga und die Fusion mit dem FK Old Formation-RAG Feibra (gegründet 1985). In der Saison 2006/07 spielte der Verein als FAC-OFR in der Wiener Stadtliga.

Am 18. Juni 2007 beschloss der Klub ab der Spielzeit 2007/08 eine Fusion mit dem PSV Team für Wien einzugehen. Seither tritt der Verein unter dem Namen FAC Team für Wien auf und spielt in der Saison 2007/2008 in der Regionalliga Ost.

Stadion

Bis in die 1960er Jahre war die Heimstätte des FAC in der Galvanigasse, auf dem Grund der heutigen Pfarrkirche Gartenstadt. Seit dem Jahre 1966 spielt der Floridsdorfer AC auf dem FAC-Platz (Leopold-Stroh-Anlage) in der Hopfengasse. Das Stadion wurde ursprünglich 1933 vom Floridsdorfer Verein und achtmaligen österreichischen Fußballmeister SK Admira Wien im Jahre 1933 erbaut. Nachdem dieser in die Südstadt zog, wurde es dem Floridsdorfer AC übergeben. Heute fasst das Stadion in etwa 3000 Zuschauer.

Jugend

Die Jugend des FAC Team für Wien spielt momentan in der A-Liga. Das ist die zweithöchste Spielklasse nach der Wfv-Liga und vor der B-Liga und der C-Liga.

Man verfügt über folgende Mannschaften: U8,U9,U10,U11,U12,U13,U14,U15,U17,U19

Die Jugend des FAC Team für Wien`s hat eine Kooperation mit dem FNZ Donaustadt. Die Jugend des ehemaligen PSV Team für Wien spielt von der U8 bis zur U12 auch unter dem Namen PSV Team für Wien.

Der FAC Nachwuchs trainiert hauptsächlich im Nachwuchszentrum Rag Platz (Pichelwangergasse), der des PSV hauptsächlich auf der Kaisermühlen Anlage. Die Punktemannschaft (U14–U19) tragen auf der Leopold-Stroh Anlage ihre Meisterschaftsspiele aus! Eine Ausnahme stellt die U19 des FAC Team für Wien's da. Diese spielt auf der Kaisermühlen Anlage.

Ziel ist es, möglichst viele Nachwuchsspieler in die Kampfmannschaft des FAC Team für Wien zu bringen.

Kader

Der Kader des FAC Team für Wiens im Frühjahr 2008. In Klammer steht das Alter

Tor

  • 1 –Michael Jausner(30)
  • 21–Markus Hellmann(19)
  • 31–Manuel Flicker(19)

Verteidigung

  • 2 –Jenuzi Jussuf(23)
  • 7 –Christian Leuchtmann(26)
  • 12–Christoph Schmoldas(19)
  • 13–Ivan Markovic(32)
  • 15–Dalibor Djuricic(27)
  • 16–Christoph Pomper(30)
  • 17–Mario Katzler(23)
  • 20–Michael Plott(30)
  • Markus Pirker(20)

Mittelfeld

  • Gökhan Vuran(21)
  • 4 –Thomas Milcic(26)
  • 5 –Martin Frantsich(20)
  • 6 –Sascha Viertl(17)
  • 8 –Thomas Slawik(25)
  • 18–Patrick Salomon(19)
  • 19–Michael Krakowitsch(19)

Sturm

  • 9 –Michael Frantsich(24)
  • 10–Mesut Dogan(23)
  • 11–Halil Akaslan(24)
  • 14–Asmir Pekic(19)

Erfolge

  • 1 x Österreichischer Meister: 1918
  • 3 x Österreichischer Vizemeister 1916 ,1917, 1944
  • 1 x Meister II. Liga (2): 1925
  • 1 x Meister Wiener Liga (3): 1959
  • 1 x Meister Wiener Liga (4): 1997

Bekannte Spieler und Trainer

Österreichische Nationalspieler

Weblinks

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