Fußball-Europameisterschaft

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Disambig-dark.png Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Fußball-Europameisterschaft (Begriffsklärung) aufgeführt.

Als Fußball-Europameisterschaft (offiziell UEFA EURO, umgangssprachlich auch EM) bezeichnet man die alle vier Jahre stattfindenden Turniere für Fußball-Nationalmannschaften der Männer der nationalen Fußballverbände, die dem europäischen Fußballverband UEFA angehören. Vorläufer der Europameisterschaft war der Europapokal der Fußball-Nationalmannschaften. Amtierender Europameister ist Griechenland. Zur Zeit findet EURO 2008 in Österreich und der Schweiz statt. 2012 findet das Turnier in Polen und der Ukraine statt.

Austragung

Nach dem offiziellen UEFA-Reglement ist das Turnier in eine Vor- und eine Endrunde gegliedert. Die Vorrunde ist eine im Meisterschaftsmodus ausgetragene Qualifikation mit Hin- und Rückspielen. Die Endrunde wird in der Gruppenphase und den Finalspielen ausgetragen. Das, was UEFA-intern als Endrunde bezeichnet wird, ist das eigentliche vom Ausrichter veranstaltete rund dreiwöchige Turnier und wird allgemein als „Fußball-Europameisterschaft“ bezeichnet.

Der Modus wurde im Laufe der Zeit mehrmals geändert. Die ersten beiden Turniere, noch „Europapokal der Länder“ genannt, fanden als reine K.o.-Runden statt, bis einschließlich des Viertelfinales in Hin- und Rückspielen. Halbfinale und Finale wurden in einem Spiel in einem Land ausgetragen, das sich über das Viertelfinale qualifiziert hatte. Für die Turniere 1968, 1972 und 1976 wurden Qualifikationsspiele in acht Gruppen vorgeschaltet, die 8 Gruppensieger ermittelten in Hin- und Rückspiel in den Viertelfinalspielen vier Teilnehmer der Endrunde, die analog den beiden Vorgängerturnieren ausgetragen wurde. Ab 1980 gab es einen schon vorher qualifizierten Ausrichter, in sieben Gruppen wurden sieben weitere Teilnehmer ermittelt, die in zwei Gruppen während der eigentlichen Europameisterschaft die Finalisten ermittelten. Die Turniere 1984 bis 1992 fanden ebenfalls mit acht Mannschaften statt, dabei gab es aber noch Halbfinalspiele der beiden Gruppensieger zur Ermittlung der Finalisten.

Da durch den Zerfall der Sowjetunion zu Anfang der 1990er Jahre die Mitgliederzahl der UEFA deutlich gestiegen und eine Vermarktung so noch erfolgreicher war, fand ab 1996 das Endturnier mit 16 Teilnehmern sowie einer K.o.-Runde ab dem Viertelfinale statt. Je nach Anzahl der Veranstalter wurden unterschiedlich viele Qualifikationsgruppen mit evtl. Relegationsspielen der Gruppenzweiten durchgeführt. Bis 1968 gab es in den Halbfinalspielen bei einem Remis nach Verlängerung den Losentscheid, Finalspiele wurden bei Remis nach Verlängerung wiederholt. Ab 1976 wurde das Elfmeterschießen eingeführt und gleich das erste Finale musste dadurch entschieden werden. Ab 1996 galt die Golden-Goal-Regel und in Folge wurden beide Finale dadurch entschieden. 2004 wurde diese Regel durch die Silver-Goal-Regel ersetzt, die im Halbfinale zwischen Griechenland und Tschechien zur Wirkung kam, und diese dann wieder abgeschafft. Der amtierende Europameister musste sich – im Gegensatz zu früheren WM-Turnieren – immer wieder neu qualifizieren, was Spanien (1968), Italien (1972) und Frankreich (1988) nicht gelang. Auf Grund der geringeren Teilnehmerzahl der Endrunde in den ersten Jahren war es in dieser Zeit schwieriger, sich für die Europameisterschaft als für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Seit 1996 ist die Zahl der europäischen Qualifikanten für die EM höher oder gleich hoch wie für die WM.

Reichten der Sowjetunion 1960 – auf Grund eines Verzichts der spanischen Mannschaft im Viertelfinale – noch vier Spiele, um Europapokalsieger zu werden, so sind nun – außer für die Veranstalter – 18 Spiele notwendig.

Der Sieger der Fußball-Europameisterschaft ist seit 1992 genauso wie der Weltmeister, der Gastgeber und die Sieger der anderen fünf kontinentalen Wettbewerbe (Afrikameisterschaft, Asienmeisterschaft, Copa América, Gold-Cup und OFC-Nationen-Pokal) für den nächsten Konföderationen-Pokal qualifiziert.

Das Recht, die Fußball-Europameisterschaft auszurichten, wechselt stetig und wird von der UEFA nach Bewertung der Bewerbungen vergeben. Es nehmen seit 1996 insgesamt 16 Mannschaften teil, die sich in der EM-Qualifikationsrunde qualifiziert haben, aufgeteilt in vier Gruppen zu je vier Mannschaften. Jede Mannschaft absolviert, da innerhalb einer Gruppe jede Mannschaft gegen jede spielt, drei Gruppenspiele. Die ersten beiden aus jeder Gruppe ziehen in das Viertelfinale ein, ab dort gilt das Eliminations-System, der Verlierer jedes Spiels scheidet aus. Bis einschließlich 1980 trugen die Verlierer der Halbfinals ein kleines Finale um den 3. Platz aus. Bei der Euro 2004 galt die Regel des Silver Goal, die jedoch danach wieder abgeschafft wurde.

Die deutsche Männermannschaft konnte die Trophäe – den Coupe Henri Delaunay – bereits drei Mal in den Jahren 1972, 1980 und 1996 gewinnen und ist somit die erfolgreichste Mannschaft des Turniers. Momentaner (2004) Titelträger ist Griechenland. Die aktuell laufende Fußball-Europameisterschaft 2008 findet in Österreich und in der Schweiz statt.

Für die Europameisterschaft 2012 wurden am 18. April 2007 Polen und die Ukraine als Austragungsländer gewählt.

Die Turniere

Jahr Gastgeber Finale Spiel um Platz 3
Europameister Ergebnis Zweiter Platz Dritter Platz Ergebnis Vierter Platz
1960
Details
Frankreich
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Sowjetunion
2:1
n.V.
Flag of SFR Yugoslavia.svg
Jugoslawien
Flag of Czechoslovakia.svg
Tschechoslowakei
2:0 Flag of France.svg
Frankreich
1964
Details
Spanien Flag of the Spain Under Franco.png
Spanien
2:1
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Sowjetunion
Flag of Hungary.svg
Ungarn
3:1
n.V.
Flag of Denmark.svg
Dänemark
1968
Details
Italien Flag of Italy.svg
Italien
1:1
n.V.
Flag of SFR Yugoslavia.svg
Jugoslawien
Flag of England.svg
England
2:0
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Sowjetunion
Wiederholungsspiel: 2:0
1972
Details
Belgien Flag of Germany.svg
Deutschland
3:0
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Sowjetunion
Flag of Belgium.svg
Belgien
2:1 Flag of Hungary.svg
Ungarn
1976
Details
Jugoslawien Flag of Czechoslovakia.svg
Tschechoslowakei
2:2
n.V.
Flag of Germany.svg
Deutschland
Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
3:2
n.V.
Flag of SFR Yugoslavia.svg
Jugoslawien
5:3 nach Elfmeterschießen
1980
Details
Italien Flag of Germany.svg
Deutschland
2:1 Flag of Belgium.svg
Belgien
Flag of Czechoslovakia.svg
Tschechoslowakei
1:1
n.V.
Flag of Italy.svg
Italien
9:8 nach Elfmeterschießen
 
Jahr Gastgeber Europameister Ergebnis Zweiter Platz Halbfinalisten
1984
Details
Frankreich Flag of France.svg
Frankreich
2:0 Flag of Spain.svg
Spanien
Flag of Denmark.svg
Dänemark
und Flag of Portugal.svg
Portugal
1988
Details
Deutschland Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
2:0 Flag of the Soviet Union.svg
Sowjetunion
Flag of Germany.svg
Deutschland
und Flag of Italy.svg
Italien
1992
Details
Schweden Flag of Denmark.svg
Dänemark
2:0 Flag of Germany.svg
Deutschland
Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
und Flag of Sweden.svg
Schweden
1996
Details
England Flag of Germany.svg
Deutschland
2:1
n.GG.
Flag of the Czech Republic.svg
Tschechien
Flag of England.svg
England
und Flag of France.svg
Frankreich
2000
Details
Belgien und
die Niederlande
Flag of France.svg
Frankreich
2:1
n.GG.
Flag of Italy.svg
Italien
Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
und Flag of Portugal.svg
Portugal
2004
Details
Portugal Flag of Greece.svg
Griechenland
1:0 Flag of Portugal.svg
Portugal
Flag of the Czech Republic.svg
Tschechien
und Flag of the Netherlands.svg
Niederlande
2008
Details
Österreich und
die Schweiz


2012
Details
Polen und
die Ukraine


Rang Nation Europameister Vize-Europameister 3. Platz (a) 4. Platz (a) Halbfinalisten (a) Viertelfinalisten (b) Endrundenteilnahme (c)
1. DeutschlandDeutschland Deutschland 3 2 0 0 1 0 9
2. FrankreichFrankreich Frankreich 2 0 0 1 1 1 6
3. RusslandRussland Russland/SowjetunionUdSSR UdSSR/Vorlage:GUS(d) 1 (1) 3 (3) 0 1 (1) 0 0 8 (6)
4. TschechienTschechien Tschechien/TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei(e) 1 (1) 1 (0) 2 (2) 0 1 (0) 0 6 (3)
5. ItalienItalien Italien 1 1 0 1 1 0 6
6. SpanienSpanien Spanien 1 1 0 0 0 2 7
7. NiederlandeNiederlande Niederlande 1 0 1 0 3 1 7
8. DanemarkDänemark Dänemark 1 0 0 1 1 1 7
9. GriechenlandGriechenland Griechenland 1 0 0 0 0 0 2
10. SerbienSerbien Serbien/Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro/JugoslawienJugoslawien Jugoslawien(f) 0 2 (0/2) 0 1 (0/1) 0 1 (0/1) 5 (0/5)
11. BelgienBelgien Belgien 0 1 1 0 0 0 4
12. PortugalPortugal Portugal 0 1 0 0 2 1 4
13. UngarnUngarn Ungarn 0 0 1 1 0 0 2
14. EnglandEngland England 0 0 1 0 1 1 7
15. SchwedenSchweden Schweden 0 0 0 0 1 1 3
16. RumänienRumänien Rumänien 0 0 0 0 0 1 3
17. KroatienKroatien Kroatien 0 0 0 0 0 1 2
17. TurkeiTürkei Türkei 0 0 0 0 0 1 2
17. OsterreichÖsterreich Österreich 0 0 0 0 0 1 0
20. BulgarienBulgarien Bulgarien 0 0 0 0 0 0 2
20. SchottlandSchottland Schottland 0 0 0 0 0 0 2
20. SchweizSchweiz Schweiz 0 0 0 0 0 0 2
23. IrlandIrland Irland 0 0 0 0 0 0 1
23. LettlandLettland Lettland 0 0 0 0 0 0 1
23. NorwegenNorwegen Norwegen 0 0 0 0 0 0 1
23. SlowenienSlowenien Slowenien 0 0 0 0 0 0 1

(a) Das Spiel um den dritten Platz wurde bis zur sechsten Fußball-EM-Endrunde 1980 in Italien ausgespielt und danach abgeschafft. Mannschaften, die regelbedingt nicht um Platz drei und vier gespielt haben, werden in der Spalte „Halbfinalisten“ aufgelistet.

(b) Viertelfinalspiele bei Fußball-EM-Endrunden werden erst seit der neunten Fußball-EM 1996 in England ausgetragen, da seit dieser Veranstaltung das Teilnehmerfeld auf 16 Mannschaften erhöht wurde.

(c) Mannschaften, die lediglich in dieser Spalte Werte aufweisen, haben an Endrunden teilgenommen, sind aber in der Gruppenphase ausgeschieden.

(d) In Klammern stehen die von der Sowjetunion bzw. GUS erzielten Ergebnisse.

(e) In Klammern stehen die von der Tschechoslowakei erzielten Ergebnisse.

(f) In Klammern stehen die von Serbien und Montenegro bzw. Jugoslawien erzielten Ergebnisse.

(Stand: 28. Juli 2007)

Ewige Endrunden-Tabelle

Rang Verband Teilnahmen Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Tore Punkte
1. DeutschlandDeutschland Deutschland 9 32 15 10 7 45:32 55
2. NiederlandeNiederlande Niederlande 7 28 14 8 6 45:28 50
3. FrankreichFrankreich Frankreich 6 25 14 6 5 45:28 48
4. ItalienItalien Italien 6 23 10 10 3 24:14 40
5. TschechienTschechien Tschechien/TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 6 22 10 5 7 32:26 35
6. PortugalPortugal Portugal 4 19 10 4 5 27:16 34
7. SpanienSpanien Spanien 7 24 8 8 8 26:28 32
8. RusslandRussland Russland/SowjetunionUdSSR UdSSR/Vorlage:GUS 8 22 8 5 9 24:28 29
9. EnglandEngland England 7 23 7 7 9 31:28 28
10. DanemarkDänemark Dänemark 7 24 6 6 12 26:38 24
11. SchwedenSchweden Schweden 3 11 3 5 3 16:12 14
12. GriechenlandGriechenland Griechenland 2 9 4 2 3 8:8 14
13. BelgienBelgien Belgien 4 12 4 2 6 13:20 14
14. SerbienSerbien Serbien/Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro/JugoslawienJugoslawien Jugoslawien 5 14 3 2 9 22:39 11
15. KroatienKroatien Kroatien 2 7 2 2 3 9:11 8
16. SchottlandSchottland Schottland 2 6 2 1 3 4:5 7
17. RumänienRumänien Rumänien 3 10 1 2 7 7:14 5
18. IrlandIrland Irland 1 3 1 1 1 2:2 4
19. NorwegenNorwegen Norwegen 1 3 1 1 1 1:1 4
20. TurkeiTürkei Türkei 2 7 1 1 5 3:9 4
21. BulgarienBulgarien Bulgarien 2 6 1 1 4 4:13 4
22. UngarnUngarn Ungarn 2 4 1 0 3 5:6 3
23. SlowenienSlowenien Slowenien 1 3 0 2 1 4:5 2
24. SchweizSchweiz Schweiz 2 6 0 2 4 2:10 2
25. LettlandLettland Lettland 1 3 0 1 2 1:5 1

(errechnet nach der 3-Punkte-Regel)

(Stand: 05. September 2006)

Rekordspieler

Rang Spiele Name
1 15 Lilian Thuram (Frankreich)
2 14 Luís Figo (Portugal)
14 Karel Poborský (Tschechien)
14 Zinédine Zidane (Frankreich)
14 Edwin van der Sar (Niederlande)

Meiste Endrunden-Teilnahmen: Alessandro Del Piero, Lothar Matthäus, Peter Schmeichel, Lilian Thuram, Edwin van der Sar, Aron Winter, je 4

Rekordtorschützen

Rang Tore Name
1 9 Michel Platini (Frankreich)
2 7 Alan Shearer (England)
3 6 Patrick Kluivert (Niederlande)
4 5 Jürgen Klinsmann (Deutschland)
  5 Zinédine Zidane (Frankreich)
  5 Thierry Henry (Frankreich)
  5 Marco van Basten (Niederlande)
  5 Milan Baroš (Tschechien)
  5 Savo Milošević (Serbien)
  5 Nuno Gomes (Portugal)
  5 Ruud van Nistelrooy (Niederlande)

Siehe auch

Literatur

  • Grüne, Hardy: Fußball EM Enzyklopädie 1960–2008, Agon Sportverlag, Kassel 2004, ISBN 3897842416
  • IFFHS (Hrsg.): 11 – Zeitschrift für internationale Fußball-Geschichte und Statistik – N° 2, Interball-Verlag, Düsseldorf 1986

Weblinks

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