Galatasaray Istanbul

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Galatasaray Istanbul
Logo des Galatasaray Istanbul
Voller Name Galatasaray Spor Kulübü
Gegründet 20. Oktober 1905
Vereinsfarben Rot-Gelb
Stadion Ali Sami Yen Stadı
Plätze 23.785
Präsident Türke Adnan Polat
Trainer Deutscher Michael Skibbe
Homepage www.galatasaray.org
Liga Turkcell Süper Lig
2007/08 1. Platz (Meister)
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Galatasaray Istanbul (offiziell: Galatasaray Spor Kulübü, deutsch: Sportklub Galatasaray) ist ein türkischer Sportverein aus Istanbul. Mit 17 türkischen Meisterschaften und 14 Pokalsiegen ist er der erfolgreichste türkische Fußballverein. Einmalig als türkische Mannschaft ist der Gewinn des UEFA-Pokals und UEFA-Supercup im Jahr 2000.

Seit 1959 gehört Galatasaray Istanbul ununterbrochen der Süper Lig und ist amtierender Türkischer Meister.

Galatasaray Istanbul hat außer Fußball viele andere Sportarten zu bieten: Volleyball, Wasserball, Schwimmen, Rudern, Leichtathletik, Bridge, Segeln, Judo und Rollstuhlbasketball. Außerdem verfügt der Verein - von Kindergärten bis zur Universität - über zahlreiche Bildungseinrichtungen, sowie Fußballschulen im gesamten Land. Neben der erfolgreichen Fußballmannschaft sind auch die Basketballmannschaft, Galatasaray Café Crown und die Wasserballmannschaft von Galatasaray bekannt.

Im Volksmund und von den Fans wird die Mannschaft oft Aslanlar (die Löwen), GS (Abkürzung für Galatasaray) oder Cim Bom (Aussprache: dschimm bomm; Betonung auf Bom, wobei hier die Herkunft dieses Slogans nicht ganz klar ist; siehe weiter unten) genannt. Im deutschsprachigen Raum hat sich die Bezeichnung „Galatasaray Istanbul“ eingebürgert, die jedoch in der Türkei in dieser Form nicht verwendet wird.

Geschichte

Gründung

Erster Präsident und Mitbegründer, Ali Sami Yen

Ähnlich wie das Galatasaray-Gymnasium trägt auch das Fußballteam die Eigenschaft, im türkischen Sport so etwas wie ein Pionier zu sein. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der noch in den Kinderschuhen steckende türkische Fußball wenig mehr als ein loses Ballspiel ohne jegliche Regeln. Überhaupt wurden die ersten Fußballvereine von Ausländern gegründet, wie der 1901 entstandene "Kadiköy Football Club", ins Leben gerufen von Engländern und Griechen, die in Konstantinopel lebten. Doch nur kurze Zeit später spaltete sich die Mannschaft aufgrund mehrerer Streitigkeiten in weitere Teams. Zunächst hatten aber alle den Charakter von Zusammenschlüssen der Minderheiten gemein, die untereinander Spiele austrugen. Zu den Zuschauern bei diesen Partien gehörten Schüler des Galatasaray-Gymnasiums, welche aber vom Ablauf der Spiele enttäuscht waren und daher den Entschluss fassten, den Grundstein für einen eigenen Verein zu legen.

Erster Präsident und Mitbegründer, Ali Sami Yen formulierte den Satz: Unser Ziel ist es, zusammen zu spielen wie die Engländer, eine Farbe und einen Namen zu besitzen und die nicht-türkischen Mannschaften zu schlagen. Nach intensiver Namensuche einigte man sich auf Galatasaray, welcher während eines Spiels mit einem griechischen Verein aufgekommen sein soll, als das Publikum nach dem 2:0-Sieg der Studenten rief „Herren von Galatasaray!“. Der Name Galatasaray bedeutet übersetzt Palast von Galata. Galata ist ein Viertel des Istanbuler Stadtteils Beyoğlu.

Da es im Osmanischen Reich 1905 aber noch kein Gesetz gab, welches eine Registrierung möglich gemacht hätte, blieb man zunächst inoffiziell. Die offizielle Registrierung erfolgte 1912, als eine solche Richtlinie eingeführt wurde.

Inoffizielle Gründer (1905)

  • 1. Ali Sami Yen
  • 2. Asım Sonumut
  • 3. Emin Bülent Serdaroğlu
  • 4. Celal İbrahim
  • 5. B. Nikolof
  • 6. Milo Bakiş
  • 7. Pol Bakiş
  • 8. Bekir Sıtkı Bircan
  • 9. Tahsin Nahit
  • 10. Reşat Şirvanizade
  • 11. Hüseyin Hüsnü
  • 12. Refik Cevdet Kalpakçıoğlu
  • 13. Abidin Daver

Offizielle Gründer (1912)

  • 1. Ali Sami Yen
  • 2. Asım Sonumut
  • 3. Emin Bülent Serdaroğlu
  • 4. Celal İbrahim
  • 5. Bekir Sıtkı Bircan
  • 6. Reşat Şirvanizade
  • 7. Refik Cevdet Kalpakçıoğlu
  • 8. Abidin Daver

Vereinsfarben

Am Anfang waren die Vereinsfarben rot und weiß, inspiriert von der türkischen Flagge. Da die Regierung damals aber noch repressiv auftrat, fühlte man sich schon bald unkomfortabel, weswegen die Farben geändert wurden in eine Kombination aus gelb und schwarz. Aber auch diese Version konnte sich nicht halten und so kam man zu den jetzigen Farben, gelb und rot. Ali Sami Yen erzählt dazu Folgendes: Nachdem wir viele Orte besucht hatten, kamen wir zum Geschäft von Yanko dem Fetten in Bahcekapi und wir sahen zwei elegante Kleider aus Wollstoff. Eines war schön und dunkelrot nahe einer Art purpur braun und das andere war ein dickes gelbes, welches Spuren von orange trug. Der Geschäftsinheber kombinierte die beiden Kleider mit einer unglaublichen Handbewegung. Es erschien eine Breite, ähnlich der Farbe, welche den Kopf und den Nacken eines Distelfinks bedeckt. Es war, als würden wir Farbenspiele im Feuer beobachten. Wir stellten uns eine Breite rot-gelben Feuers über unserem Team vor und dachten, dass es uns von Sieg zu Sieg tragen würde. Und das tat es auch.

Erstes Aufhorchen in Europa

Galatasaray ist der erfolgreichste türkische Club und zugleich einer der beliebtesten sowohl innerhalb der Türkei, als auch in europäischen Wettbewerben. So gelang dem Verein viermal der Einzug ins Viertelfinale und einmal der Einzug ins Halbfinale der Champions League (bzw. Europäischer Pokal der Landesmeister). In der Saison 1988/89 stand Galatasaray als bisher einzige türkische Mannschaft im Europäischen Pokal der Landesmeister im Halbfinale, scheiterte aber am späteren Zweiten Steaua Bukarest mit 1:1 und 1:4. Unvergessen für alle Fans bleibt hierbei der spektakuläre Einzug ins Viertelfinale, was wohl zu den größten Sensationen in der europäischen Vereinsfußballgeschichte gehört. Im Achtelfinale traf der Verein auf den Schweizer Club Neuchâtel Xamax (zu der Zeit zu den „Großen“ in Europa gehörend). Das Hinspiel in der Schweiz verlor man mit 0:3. Das Unmögliche geschah dann am 9. November 1988 beim Rückspiel in Istanbul, wo man durch einen unglaublichen Willen die Schweizer mit 5:0 bezwang und somit ins Viertelfinale einzog.

Im Viertelfinale trafen die Istanbuler auf den französischen Meister AS Monaco. Die Monegassen galten mit Stars wie George Weah bereits als garantierter Finalist. Aber vollkommen überraschend gewannen die Türken im Hinspiel im Stade Louis II 1:0 nach einem wuchtigen Kopfball von Stürmerstar Tanju Colak vorbereitet durch eine Flanke von Cevat Prekazi. In der Folge vergaben die Gastgeber unzählige Chancen und scheiterten etliche Male an Torwart Zoran Simović, trotz aller Bemühungen schafften sie das 1:1 nicht mehr. Das Rückspiel wurde aufgrund einer Strafe, die über Galatasaray verhängt worden war, in Köln ausgetragen. In Monaco herrschte Freude darüber, nicht in die "Hölle" des Ali Sami Yen zu müssen, - allerdings ahnte niemand, das die Atmosphäre in Köln fast noch schlimmer war. Das Rückspiel wurde mit einem 1:1 beendet, noch wichtiger aber waren der Halbfinaleinzug und das unvergessliche Tor von Cevat Prekazi aus fast 40 Metern, das zum schönsten des Turniers gewählt wurde.

Auch wenn Galatasaray im Semifinale gegen Steaua Bukarest ausschied, so waren das Wesentliche das Prestige sowohl für den Verein, als auch für den türkischen Fußball. Zum ersten Mal zeigte sich, was türkische Teams auch gegen hochkarätige Gegner alles an Fähigkeiten zeigen konnten.

Als erstem und einzigem türkischem Club gelang es Galatasaray, zwei europäische Titel zu erlangen.

Mit 19 Teilnahmen an der Champions League gehört Galatasaray zu den europäischen Teams, die bisher am meisten an diesem Wettbewerb teilnahmen, an der modernen Version dieses Turniers gleich bei seiner Einführung in der Saison 1993/94, wo in der Vorrunde Manchester United auf spektakuläre Weise aus dem Turnier geschossen wurde. Das Hinspiel im Old Trafford begann mit einer schnellen 2:0 Führung für die Engländer, und die ManU-Fans erwarteten sogar noch mehr Treffer, doch die Türken fingen sich rasch und erzielten gleich drei Tore zum 2:3, bevor es Eric Cantona gelang, mit dem Ausgleichstor das Hinspielergebnis zu fixieren (3:3). Das Rückspiel in der Türkei endete 0:0 und die Sensation war damit perfekt. Galatasaray wurde damit zum ersten türkischen Team, das eine englische Mannschaft aus einem europäischen Turnier eliminiert hatte.

Der UEFA-Pokal und Supercup Gewinn 1999/2000

Die historisch schwerwiegendste Saison 1999-2000 begannen die Türken nach dem 4. nationalen Meistertitel in Folge in der Champions League in einer Gruppe mit Hertha BSC, FC Chelsea und AC Mailand. Nach fünf Spieltagen waren vier Punkte errungen, das letzte Spiel um den Einzug in den UEFA-Pokal fand im Ali-Sami-Yen-Stadion gegen die Mailänder statt, die tabellenmäßig in der besseren Situation waren und daher besiegt werden mussten. In einem fantastischen Match, das Galatasaray gleich zweimal drehen musste (knapp vier Minuten vor Schluss erzielte Hakan Sükür das 2:2) gewann "Cimbom" durch ein Elfmetertor von Ümit Davala in der Nachspielzeit mit 3:2.

Im UEFA-Pokal wurde in der 3. Runde als Gegner FC Bologna zugelost (1:1 (A), 2:1 (H)), es folgten Borussia Dortmund (2:0 (A), 0:0 (H)), Real Mallorca (4:1 (A), 2:1 (H))und Leeds United (2:0 (H), 2:2 (A)).

Die Startelf im UEFA-Pokal Finale 2000

Das Finale fand im Kopenhagen Parken Stadion am 17. Mai 2000 statt, der Endspielgegner war der FC Arsenal. Beide Seiten fanden gut ins Spiel, auch wenn es sehr von Taktik geprägt war, kamen vor allem die Türken zu guten Chancen durch Hakan Sükür und Arif Erdem, auf der anderen Seite wurden Marc Overmars und Thierry Henry gefährlich. Nach 90 Minuten stand es aber immer noch 0:0, so dass die Verlängerung herhalten musste. Gleich zu Beginn gab es für Galatasaray mit der roten Karte für Spielmacher Gheorghe Hagi den ersten großen Schock, die Partie musste in Unterzahl weitergespielt werden. Dem folgte aber ein noch viel größerer, als plötzlich Henry völlig freistehend den Ball ins Tor köpfte, der aber in allerletzter Sekunde von Torwart Cláudio Taffarel von der Linie gerettet wurde. Der brasilianische Nationaltorhüter verletzte sich bei dem Manöver, avancierte aber gleichzeitig zum Mann des Spiels. Als es auch nach 120 Minuten Unentschieden stand, folgte das Elfmeterschießen, bei dem auf englischer Seite sowohl Davor Šuker als auch Kapitän Patrick Vieira vergaben, auf türkischer Seite aber alle Schützen trafen. Das Elfmeterschießen endete mit einem satten 4:1 für Galatasaray und der erste Europapokaltriumph einer türkischen Mannschaft war somit unter Dach und Fach. Zwar stimmt es, das Fenerbahce Istanbul in den 60er Jahren den Balkanpokal gewonnen hat, allerdings wird dieser Bewerb offiziell nicht mehr anerkannt und wurde vor längerem stillgelegt. Somit ist die Behauptung, Galatasaray sei einziger türkischer Europapokalsieger durchaus haltbar, auch wenn Kayserispor 2006 den UI-Cup gewann.

Die Startelf im UEFA-Supercup Finale

Im August desselben Jahres traf man im Stade Louis II in Monaco auf den Champions League-Sieger Real Madrid im Rahmen des Spiels um den UEFA-Supercup. Zunächst gingen die Türken durch einen Elfmeter in Führung, der von Neuzugang Mario Jardel verwertet wurde, die Spanier glichen aber kurz vor Schluss ebenfalls per Strafstoß durch Raúl aus. Nach Ende des Matches ging es in die Golden Goal Phase, in der Jardel seinem Ruf als "Real-Schreck" alle Ehre machte, als er nach einer Hereingabe von Fatih Akyel das 2:1 schoss und seinem neuen Arbeitgeber die zweite internationale Trophäe verschaffte. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, das der europäische Erfolg vielen von Galatasarays Spielern eine Fortsetzung ihrer Karriere im Ausland bei zum Teil weltberühmten Vereinen ermöglichte (Hakan Şükür zu Inter Mailand, Tugay Kerimoğlu zu Glasgow Rangers usw.)

Auch in der Champions League verschafften sich die "Löwen" danach wieder starke Auftritte, in der Saison 2000-01 kamen sie bis ins Viertelfinale, wo man an Real Madrid scheiterte (3:2 in Istanbul, 0:3 in Madrid). Im folgenden Jahr kam "Cimbom" in die zweite Gruppenphase gemeinsam mit FC Barcelona, AS Rom und dem FC Liverpool, schied aber als Gruppenletzter aus (5 Remis, eine Niederlage). Nach diesen denkwürdigen Auftritten folgten noch drei erfolgreiche Qualifikationen für die CL-Gruppenphase (2002-03, 2003-04, 2006-07), die aber auf dem dritten bzw. vierten Platz beendet wurden.

Rivalität

National

National ist Fenerbahçe Istanbul Galatasarays größter Widersacher. Wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen (mindestens zweimal jährlich), spricht man vom "Interkontinentalen Derby" (türkisch: Kıtalar Arası Derbi); Galatasaray befindet sich im europäischen Stadtteil Beyoğlu, Fenerbahce im asiatischen Kadıköy), dem größten Derby der Türkei und eines der größten der Welt. Obwohl Fenerbahçe mehr Siege bei den Spielen der beiden untereinander vorzuweisen hat, hat Galatasaray den höchsten Sieg davongetragen (12. Februar 1911 7:0 in Unterzahl auf Fenerbahçes Gelände). Die höchste Niederlage für Galatasaray war das 6:0 von Fenerbahçe im Sükrü-Saracoglu-Stadion am 6. November 2002. Für diese historisch nicht belegte Feindschaft ist kein relevanter Grund bekannt, außer vielleicht der Tatsache, dass die Heimat beider Teams Istanbul ist. Ansonsten entbehren die Spannungen jedweder Grundlage: keine religiösen wie beim Old Firm, auch keine politischen wie bei FC Barcelona und Real Madrid. Es bleibt trotz allem ein Fakt, dass vor allem die türkischen Medien viel dazu beigetragen haben.

Weitere Rivalen sind Beşiktaş Istanbul, das sich eher in einer Sonderstellung sieht, sowie Trabzonspor welches aber seit den 1970er Jahren Fenerbahçe als großen Gegner hat.

Derby-Bilanz gegen Fenerbahçe Istanbul

Nach dem 360. Istanbuler Stadtderby sieht die Bilanz wie folgt aus:

  • Galatasaray-Siege: 116 (Heim: 78, Auswärts: 38)
  • Remis: 109
  • Fenerbahçe-Siege: 135 (Heim: 105, Auswärts: 30)

Die meisten Spiele für Galatasaray gegen Fenerbahçe

Die meisten Tore für Galatasaray gegen Fenerbahçe

International

Als Gegner auf internationaler bzw. europäischer Ebene wäre der AC Mailand aufgrund zahlreicher Begegnungen noch am ehesten vorzuweisen, manche sehen Galatasaray sogar als „Milan-Schreck“. Sowohl in der Saison 1999-2000 als auch 2000/01 (letztere in der zweiten Gruppenphase) schafften die Türken den Aufstieg, zumeist auf Kosten der Lombarden. Es besteht aber auch eine gewisse Fan-Freundschaft durch die Begegnungen, oder Personen, die als Spieler oder Trainer bei beiden Vereinen gewirkt haben, wie Fatih Terim und Ümit Davala.

Erfolge

Türkische Meisterschaft: 17

Türkischer Pokal (Türkiye Kupası): 14

  • 1963, 1964, 1965, 1966, 1973, 1976, 1982, 1985, 1991, 1993, 1996, 1999, 2000, 2005

Türkischer Pokalfinalist: 5

  • 1969, 1980, 1994, 1995, 1998
Endplatzierungen seit der Saison 1959

Türkischer Supercupsieger: (Türkiye Süper Kupası) 1

Pokal des Türkischen Sportjournalisten-Vereins (TSYD Kupası): 12

  • 1963, 1966, 1967, 1970, 1977, 1981, 1987, 1991, 1992, 1997, 1998, 1999

Präsident Pokal (Cumhurbaşkanlığı Kupası): 10

  • 1966, 1969, 1972, 1982, 1987, 1988, 1991, 1993, 1996, 1997

Double: 5

  • 1963, 1973, 1993, 1999, 2000

Premierminister Pokal (Başbakanlık Kupası): 5

  • 1974, 1978, 1985, 1989, 1994

UEFA-Pokal: 1

UEFA Supercup: 1

  • 2000

Triple: 1

  • 2000

Stadien

Datei:Erdem Istanbul 28.jpg
Außenansicht des Stadions
  • Ali Sami Yen Stadı, seit 1964 bis 2009 das Heimstadion Galatasarays
    • Einweihung am 20. Dezember 1964 mit der Partie Türkei gegen Bulgarien.
    • Benennung nach dem Mitgründer des Vereins Ali Sami Yen
    • Fassungsvermögen: 23.785 Zuschauer.
    • Höchste Zuschauerzahl im Jahr 1987 im Ligaspiel zwischen Galatasaray gegen Eskişehirspor, 39.000 Zuschauer.
    • Anfang 2010 wird das Stadion abgerissen.
    • Unter den Fans wird das Stadion aus als Cehennem (Hölle) bezeichnet
Baustelle der Arena (Stand: 13. Juni 2008)
  • Aslantepe, ab 2009 das Heimstadion Galatasarays.
    • Baubeginn war der 14. Dezember 2007
    • Einweihung am 29. Oktober 2009 geplant.
    • Fassungsvermögen: 52.000 Zuschauer.
    • eines der modernsten Stadien der Türkei.
    • Aslantepe bedeutet Löwenhügel.
    • Galatasaray pachtet das Stadion für 49 Jahre, der Eigentümer des Stadion ist die Gençlik ve Spor Genel Müdürlüğü.
    • Türk Telekom erwirbt das Namensrecht des Stadions für 10 Jahre[1]

Einrichtungen

Galatasaray Museum

Das Galatasaray Museum wurde im Jahr 1905 von Ali Sami Yen gegründet. Der Standort des Museums war bis zum 15. Mai 1919 in Kalamış (Istanbul). Ali Sami Yen hatte nach dem Ersten Weltkrieg Angst, dass zu der Zeit alle Pokale, Trikots, Fotografien, Dokumente und Medaillen vom Staat beschlagnahmt werden könnten, daher wurden die Gegenstände im Galatasaray-Gymnasium untergebracht. Das Galatasaray-Museum ist das allererste Sportmuseum, welches in der Türkei eröffnet wurde. Derzeit ist der Museumsdirektor Ali Oraloğlu.

Im Museum befinden sich ca. 3000 Pokale sowie Fotografien von Mustafa Kemal Atatürk und anderen wichtigen Staatsmännern der Türkei und Europas. Zudem findet der Besucher Waffen und Schwerter aus dem Ersten Weltkrieg: ungefähr 200 Schüler des Galatasaray-Gymnasiums haben damals am Krieg teilgenommen.

Für Besucher ist das Museum Mittwochs von 13:00 - 17:00 geöffnet. Wenn die Arena (Aslantepe) fertiggestellt worden ist, zieht das Museum dort hin.

Trainingsgelände

Das Trainingsgelände von Galatasaray das Florya Metin Oktay Tesisleri wurde nach dem Spieler Metin Oktay benannt. Er war vor Hakan Şükür der beste Torschütze der Vereinsgeschichte. Oktay starb 1991 nach einem Autounfall, weshalb das Trainingsgelände nach ihm benannt wurde. Florya (Istanbul) ist der Ortsteil indem sich die Anlage befindet. Die Größe des Geländes beträgt 80 Hektar, dort befinden sich das Vereinsheim, 4 Fußballfelder, ein eigener Bereich für die Fußballjugend, Fußballinternat und Sporthallen für die Abteilung Basketball und Volleyball. Eines der Fußballfelder wurde nach dem verstorbenen Trainer Jupp Derwall gewidmet.

Datei:Galatasaray TV.jpg
Logo des Fernsehsenders

Galatasaray TV

Seit dem 15. Januar 2007 betreibt Galatasaray und die Doğan Holding einen eigenen Fernsehsender der Galatasaray TV genannt wird, der 24 Stunden pro Tag sendet. Das Programm umfasst tagesaktuelle Nachrichten aus dem Verein und der Welt des Fußballs, Live-Bilder vom Mannschaftstraining, die Ausstrahlung von Fußballklassikern vergangener Jahre, Reportagen und Porträts. Die Spiele der zweiten Mannschaft werden live übertragen. Die Spiele der A-Mannschaft in der türkischen Süper Lig werden nicht live übertragen, jedoch wird das Spiel live berichtet.

Lizenzspielerabteilung

Trainerstab

Kader 2008/09

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Aykut Erçetin Türke
26 Morgan De Sanctis Italiener
54 Orkun Usak Türke
88 Fırat Kocaoğlu Türke
02 Emre Güngör Türke
03 Uğur Uçar Türke
05 Fernando Meira Portugiese
21 Emre Aşık Türke
22 Hakan Balta Türke
28 Semih Kaya Türke
60 Alparslan Erdem Türke
74 Volkan Yaman Türke
76 Servet Çetin Türke
80 Murat Akça Türke
06 Tobias Linderoth Scwede
07 Aydın Yılmaz Türke
08 Barış Özbek Deutscher
10 Lincoln Brasilianer
11 Hasan Şaş Türke
14 Mehmet Topal Türke
18 Ayhan Akman Türke
19 Harry Kewell Australier
35 Ferdi Elmas Türke
55 Sabri Sarıoğlu Türke
66 Arda Turan Türke
87 Mehmet Güven Türke
17 Yaser Yıldız Türke
20 Shabani Nonda Kongolese
61 Serkan Çalık Türke
83 Erhan Şentürk Türke
99 Ümit Karan Kapitän der Mannschaft Türke
15 Milan Baroš Tscheche

Wechsel zur Saison 2008/09

Zugänge Abgänge

Galatasaray Istanbul PAF

Galatasaray Istanbul PAF ist die Amateur- und gleichzeitig Jugendmannschaft der Rot-Gelben.

Torhüter Abwehr Mittelfeld Angriff
  • Türkei Barbaros Şahin
  • Türkei Ersek Çetinkaya
  • Türkei Evren Üstündağ
  • Türkei Gür Ege Gürel
  • Türkei Serdar Keşçi
  • Türkei Aytaç Akdağ
  • Türkei Ilker Cihan
  • Türkei Fatih Topaloğlu
  • Türkei Semih Kaya
  • Türkei Çetin Güngör
  • Türkei Ahmet Kesim
  • Türkei Ali Atam
  • Türkei Irfan Başaran
  • Türkei Ferhad Rehber
  • Türkei Serkan Ağgez
  • Türkei Recep Soner Cihan
  • Türkei Eray Fırat
  • Türkei Harun Temur
  • Türkei Semih Erdem
  • Türkei Serkan Ekinci
  • Türkei Erhan Şentürk
  • Türkei Mehmet Düz
  • Türkei Fatih Şerifoğlu
  • Türkei Erdem Hereke
  • Türkei Efecan Karaca

Ehemalige Spieler aus der Jugend

Trikots

Trikotfarben
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Heim 2008/09
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Auswärts 2008/09
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Ausweichtrikot
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CL-Trikot 2008/09

Traditionellerweise tragen die Spieler Galatasarays rot-gelbe Trikots, meist mit roten oder weißen Hosen und roten Stutzen. Die Auswärtstrikots sind oftmals weiß mit weißen Hosen und weißen Stutzen. Teilweise wurden die weißen Auswärtstrikots aber auch als Ausweichtrikots genutzt.

In der Saison 2008/09 hat Galatasaray vier verschiedene Trikots. Zu den standardmäßigen rot-gelben und weißen kommt noch das Champions-League-Outfit in Orange. Als Ausweichtrikot gibt es ein rot-gelbes Trikot.

Trikotsponsoren und Ausrüster

Trikotsponsoren

  • 1992-1995: Show TV (Fernsehsender)
  • 1995-1997: Vakıf Bank (Kreditinstitut)
  • 1997-1998: Bank Ekspres (Kreditinstitut)
  • 1998-2000: Marshall (Anstrichmittelunternehmen)
  • 2000-2001: Telsim
  • 2001-2004: Aria
  • 2004-2009: Avea
  • ab 2009: Türk Telekom [2]

Ausrüster

  • 1992-1995: Umbro
  • 1995-2001: Adidas
  • 2001-2002: Lotto
  • 2002-2005: Umbro
  • seit 2005: Adidas

Siehe auch

Einzelnachweis

Weblinks

 Commons: Galatasaray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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