Hamburger Fußball-Verband

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Logo des HFV

Der Hamburger Fußball-Verband (HFV) wurde am 1. Februar 1947 gegründet und ist die Dachorganisation aller 321 Fußballvereine in Hamburg und Umgebung mit etwa 108.093 Mitgliedern und 3.423 Mannschaften (Stand 2005). Damit ist der HFV einer der kleinsten der 21 Landesverbände des DFB, obwohl sein Gebiet über die hamburgischen Stadtgrenzen hinaus auch den Kreis Pinneberg sowie die südlichen Teile von Stormarn und Lauenburg umfasst. Ferner sind die meisten Vereine aus Norderstedt, der SC Ellerau und – als einzig verbliebene Vereine in Niedersachsen – der BSV Buxtehude und Buchholz 08 Mitglieder im HFV.

Sitz des HFV ist Hamburg. An der Spitze des Verbandes steht seit November 2007 Dirk Fischer als Präsident. Sein Vorgänger Dr. Friedel Gütt wurde Ehrenpräsident. Die weiteren stimmberechtigten Präsidiumsmitglieder und ihre Aufgabenbereiche sind Reinhard Kuhne (Vizepräsident), Volker Okun (Schatzmeister), Joachim Dipner (Spielausschuss), Hannelore Ratzeburg (Ausschuss für Frauen und Mädchen), Christian Pothe (Jugendausschuss), Frank Richter (Lehrausschuss), Volker Sontag (Freizeit- und Breitensport), Wilfried Diekert (Schiedsrichterausschuss), Uwe Herzberg (Sportanlagen) sowie Frank Leinemann (Beisitzer).

Hannelore Ratzeburg ist seit 2007 zugleich Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball im Deutschen Fußball-Bund (DFB). Geschäftsführer ist Karsten Marschner.

Das Verbandsgebiet ist – anders als in den benachbarten Landesverbänden SHFV und NFV – nicht in Bezirks- und/oder Kreisverbände untergliedert. Es gibt jedoch die Bezirks-Schiedsrichterausschüsse (Alster, Bergedorf, Harburg, Nord, Ost, Pinneberg, Unterelbe und Walddörfer).

Finanzierung

Der HFV bekam 1948 mit dem Hamburger Sportbund die Konzession für den Fußball-Toto. Die staatlichen Wettspiele sind seither – neben den Beiträgen der Mitgliedsvereine – eine der Hauptfinanzierungsquellen des Fußballverbandes. Seit 1984 erhalten HSB und HFV gemeinsam 15 Prozent aller Einnahmen der staatlichen Wetten in Hamburg.

Einrichtungen

Von 1957 bis 2001 betrieb der HFV gemeinsam mit dem Hamburger SV die Paul-Hauenschild Sportanlage in Ochsenzoll in Norderstedt. Hauenschild, ein früherer Vorsitzender des HSV (Oktober 1927 – April 1928 und April 1949 – Januar 1950), bestimmte in seinem Testament, dass die Erträge aus seinem Nachlass zweckgebunden für Ochsenzoll zu verwenden seien. Seit 2001 verfügt der HFV auf einem ehemaligen Kasernengelände in Hamburg-Jenfeld über eine eigene Sportschule. Gleichzeitig verlegte er auch seine Geschäftsstelle aus dem HSB-Gebäude Haus des Sports nach Jenfeld.

Ligasystem

Oberste Liga im HFV ist die Hamburg-Liga (ehemals Verbandsliga Hamburg), die gesamtdeutsch die 5. Spielklasse bildet. Unterhalb der Hamburg-Liga gibt es 2 Landesligen (Hammonia- und Hansa-Staffel). Die 7. Liga ist die vierstafflige Bezirksliga (Nord, Ost, Süd, West). Ferner gibt es eine achtstafflige Kreisliga und eine neunstafflige Kreisklasse, die die untersten Ligen in Hamburg repräsentieren.

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