IFK Göteborg

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IFK Göteborg
Voller Name Idrottsföreningen

Kamraterna Göteborg

Gegründet 4. Oktober 1904
Stadion Ullevi
Plätze 43.200
Präsident Stig Lundström
Trainer Stefan Rehn
Jonas Olsson
Liga Allsvenskan
2007 Meister
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der IFK Göteborg (schwedisch: Idrottsföreningen Kamraterna „Sportvereinigung Die Kameraden“) ist Schwedens erfolgreichster Fußballverein.

Allgemeines

Mannschaft von 1905

Er wurde am 4. Oktober 1904 in Göteborg gegründet. Neben Fußball gibt es im Verein die Sektionen Bowling, Leichtathletik, Orientierungslauf, Skisport und Eisschnelllauf.

Die Vereinsfarben sind blau-weiß und die Spitznamen sind auf Schwedisch „Blåvitt“ (Blau-Weiß) und „Änglarna“ (die Engel). Das eigentliche Heimatstadion ist Gamla Ullevi, bei Spielen mit hoher Publikumsresonanz wurde allerdings schon häufig auf das größere Ullevi ausgewichen. Am 9. Januar 2007 wurde mit dem Abriss des alten Stadions begonnen; an dessen Stelle wird ein neues Fußballstadion gebaut, das bis Ende 2008 fertig sein soll. Der Klub wird dann in das neue Stadion umziehen.

Der Verein führt die ewige Tabelle der Fußball-Allsvenskan, der höchsten schwedischen Fußballliga an. Insgesamt wurde er 18 mal schwedischer Fußballmeister und gewann zweimal den UEFA-Pokal (1982 und 1987).

Stadtderbys in der schwedischen Liga Allsvenskan spielt der Verein gegen Örgryte IS, GAIS und BK Häcken. BK Häcken und Örgryte spielen allerdings seit 2006 nur noch in Superettan, der zweiten schwedischen Liga.

Geschichte

Die Fans des IFK Göteborg jubeln über ein Tor.

Die Jahre in der zweiten Liga

Viele IFK-Fans können sich noch erinnern als der Verein in den 1970er Jahren nur in der zweiten Liga spielte. Nach dem Titelgewinn 1969 wurde der Verein überraschend in der folgenden Saison relegiert. In den kommenden Jahren befand sich der größte Verein Göteborgs selbst in der Zweitklassigkeit. Erst 1976 schaffte der Verein als souveräner Spitzenreiter der damaligen Division 2 (Heute: Superettan) ein Comeback in die erste Liga. Das Highlight des Jahres war das Spiel gegen GAIS im Ullevi-Stadion vor einem Publikum mit über 50 000 Zuschauern. Nach dem Comeback in die Allsvenska baute der Manager Bernmar ein neues Team auf mit jungen Spielern wie Torbjörn Nilsson, Glenn Hysén und die Brüder Tord und Tommy Holmgren. Der Verein kaufte auch Nationalspieler wie Björn Nordqvist, Ralf Edström und Ove Kindvall. Der Verein geriet dadurch in finanzielle Nöte. Der unerwartete Erfolg im UEFA-Pokal 1981/1982 entspannte die Situation wieder.

Der Gewinn des UEFA-Pokals 1982

Der größte Erfolg des Vereinsgeschichte ist der Gewinn des UEFA-Pokals im Jahre 1982. IFK Göteborg gewann sensationell das Finale (2 Spiele) gegen den Hamburger SV mit 1:0 in Göteborg und anschließend im Hamburger Volksparkstadion mit 3:0. Die Spieler wurden zu Legenden, u.a. Torbjörn Nilsson, Dan Corneliusson, Glenn Hysén, Glenn Strömberg und Tord Holmgren. Trainer des 82er Teams war Sven-Göran Eriksson, der nach dem Sieg zu SL Benfica ging. IFK Göteborg wurde im selben Jahr auch schwedische Meister und Pokalsieger. Auf dem Weg ins UEFA-Pokalfinale hatte der IFK gegen Vereine wie FC Valencia und 1. FC Kaiserslautern gewonnen.

Der größte Erfolg im Europacup der Landesmeister kam 1986 als IFK Göteborg das Halbfinale erreichte. Im ersten Spiel gewann IFK gegen FC Barcelona im Göteborger Ullevistadion mit 3:0 mit Torbjörn Nilsson als Mann des Spiels. Im Rückspiel verlor allerdings IFK mit 0:3 und dann auch das Elfmeterschießen. 1987 wurde IFK zum zweiten Mal UEFA-Pokalsieger. Im Finale schlug man Dundee United.

Champions League

Neue Erfolge konnte der Verein in den 90er Jahren feiern. 1990 und 1991 und dann viermal 1993–1996 wurde IFK wieder Meister und nahm am Europacup der Landesmeister und der Champions League erfolgreich teil. Neue Stars wie Jesper Blomqvist, Joachim Björklund, Magnus Erlingmark und Andreas Andersson spielten im Verein und in der schwedischen Nationalmannschaft. IFK Göteborg hatte eine Reihe von Spielern im legendären schwedischen WM-Kader in den USA 1994:Thomas Ravelli, Stefan Rehn, Mikael Nilsson u.v.a. Ravelli wurde zum großen WM-Held.

Schlechte Zeiten

Nach dem Titelgewinn 1996 wurde IFK Göteborg in der nächsten Saison „nur“ Zweiter und kaufte in den kommenden Jahren viele neue Spieler ein, viele von ihnen schafften allerdings nie den Durchbruch. Der früher so erfolgreiche Verein spielte ohne Glück und Trainer wie Mats Jingblad wurden entlassen. Nach einigen Jahren ging es wieder aufwärts, der Verein wartete jedoch immer noch auf den nächsten Titel. 2004 feierte IFK Göteborg hundertjähriges Jubiläum und kaufte zur neuen Saison den Torjäger Peter Ijeh von Malmö FF. IFK Göteborg gewann keinen Titel, zeigte aber, dass man wieder ein Top-Team sein kann.

2007

Nach 11 Jahren Pause konnte IFK Göteborg wieder einen Meistertitel feiern. Den Erfolg sicherte sich die Mannschaft am letzten Spieltag einer dramatischen Meisterschaft, bei der bis zuletzt drei Vereine Aussicht auf den Titel hatten. Entscheidend war Göteborgs 2:0 Erfolg gegen Trelleborgs FF. Zweiter wurde Kalmar FF vor Djurgårdens IF, das am vorletzten Spieltag noch Punktgleich mit IFK Göteborg stand.

Erfolge

  • Schwedischer Meister:

1908, 1910, 1918, 1935, 1942, 1958, 1969, 1982, 1983, 1984, 1987, 1990, 1991, 1993, 1994, 1995, 1996, 2007

1979, 1982, 1983, 1992

1982, 1987

Bekannte Spieler

Bekannte Trainer

Aktueller Lizenzspielerkader

Das Trainer-Duo Jonas Olsson und Stefan Rehn sowie Assistent Teddy Olausson und Torwarttrainer Ove Tobiasson - alle selbst vormals für IFK aktiv - können in der Saison Allsvenskan 2008 auf folgende Spieler zurückgreifen:[1]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Kim Christensen Däne
12 David Stenman Schwede
25 Erik Dahlin Schwede
02 Sebastian Eriksson Schwede
03 Nicklas Carlsson Schwede
05 Mattias Bjärsmyr Schwede
06 Adam Johansson Schwede
14 Hjálmar Jónsson Isländer
22 Ragnar Sigurdsson Isländer
23 Oskar Gustafsson Schwede
07 Tobias Hysén Schwede
08 Thomas Olsson Schwede
10 Niclas Alexandersson Schwede
13 Gustav Svensson Schwede
15 Jakob Johansson Schwede
20 Eldin Karisik Schwede
24 Jonatan Berg Schwede
09 Stefan Selakovic Schwede
11 Mathias Ranégie Schwede
17 Daniel Alexandersson Schwede
18 Jonas Wallerstedt Schwede
19 Pontus Wernbloom Schwede

Stand: April 2008

Einzelnachweise

Weblinks


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