Kickers Emden

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BSV Kickers Emden
Vereinsemblem des BSV
Voller Name Barenburger Sportverein Kickers Emden e. V.
Gegründet 24. März 1946
Vereinsfarben Blau-Weiß
Stadion Embdena-Stadion
Plätze 7.200
Präsident Günter Schmaler (komm.)
Trainer Uwe Groothuis
Homepage www.bsv-kickers-emden.de
Liga Oberliga Niedersachsen
2009/10 5. Platz (Oberliga Niedersachsen Staffel West)
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts


Der BSV Kickers Emden ist ein Sportverein aus der Seehafenstadt Emden, dessen 1. Fußball-Herrenmannschaft in der Saison 2010/11 in der Oberliga Niedersachsen spielt. Damit ist diese Mannschaft die höchstklassig spielende Fußballmannschaft aus Ostfriesland.

Geschichte

Der Verein wurde im März 1946 von Emder Fußballern als Nachfolger mehrerer nach Kriegsende zwangsaufgelösten Emder Vereine gegründet und zählt heute rund 900 Mitglieder, hauptsächlich in der Sparte Fußball. Von 1949 bis 1964 spielte der BSV Kickers in der Amateuroberliga Niedersachsen-West, die bis 1963 nach der Oberliga Nord die damals zweithöchste Spielklasse darstellte. Der Aufstieg in die Oberliga wurde 1951 knapp verpasst. Ferner existiert im Verein eine Tischtennis-Sparte, die älteste Tischtennissparte Emdens. Die Fans des BSV Kickers sind im Fanclub-Dachverband (FCDV) organisiert, welcher zirka 450 Mitglieder zählt.

1991 gelang der Aufstieg in die damals drittklassige Oberliga Nord. 1994 gewannen die Emder in dieser Klasse sogar die Nordmeisterschaft, scheiterten aber in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Offiziell 12.000, angeblich sogar 14.000 Zuschauer bei den Aufstiegsspielen bilden den bis heute gültigen Zuschauerrekord. Mit jener Zeit verbunden ist das Sponsoring durch das Emder Tankstellen-Unternehmen Score; der Inhaber Dr. Helmut Riedl war zugleich Präsident des Vereins. 1997 starb Riedl, kurz zuvor hatte er sein Amt niedergelegt. Nach einem kurzen Intermezzo übernahm der heutige Präsident Engelbert Schmidt, Finanzunternehmer aus Emden, die Präsidentschaft. In der Folge wurde auch ein Aufsichtsrat als Kontrollorgan etabliert, was nicht zuletzt auf die Erfahrungen mit der alleinigen Präsidentschaft Riedls zusammenhing. Zwar erlebte der Verein in den 1990ern eine spürbaren sportlichen Aufstieg und brachte unter anderem den späteren Nationalspieler Jörg Heinrich hervor, doch endete die Ära Riedl auch mit einem Schuldenberg von rund 3,7 Millionen Euro, der nach und nach abgebaut werden musste.

Nach dem verpassten Aufstieg 1994 spielten die Kickers in der damals neu gegründeten Regionalliga Nord (Nordwestdeutschland), in der sie bis zum Abstieg 1999 nie schlechter standen als auf dem neunten Tabellenplatz. In jenem Jahr folgte der Abstieg. In der Oberliga Nord (Staffel Niedersachsen-Bremen) gewannen die Emder gleich in ihrer ersten Saison 2000 und noch einmal 2003 die Meisterschaft, scheiterten aber in beiden Fällen in der Relegation. 2001 waren die Kickers Vizemeister, punktgleich mit dem Meister Göttingen 05. In der 2004/05 neu gegründeten Oberliga Nord gewann der Verein in der ersten Saison auf Anhieb und für Experten durchaus überraschend die Meisterschaft. Damit spielte der Verein seit der Saison 2005/06 wieder in der Fußball-Regionalliga, die – anders als in den 1990ern – nun zweigleisig aufgebaut war.

Im DFB-Pokal spielten die Kickers 1992/1993 (1. Runde: 1:5 gg. 1. FC Saarbrücken), 1996/97 (1. Runde: 1:3 gg. Fortuna Düsseldorf), 2000/01 (1. Runde: 0:1 gg. Mainz 05) und 2009/10 (1. Runde: 0:3 gg. 1. FC Köln), schieden aber immer in der ersten Hauptrunde aus.

Am 30. Mai 2007, drei Tage vor dem letzten Saisonspiel und der letzten minimalen Aufstiegschance in die 2. Bundesliga, gab der Verein bekannt, dass Trainer Marc Fascher seinen bis zum 30. Juni 2008 laufenden mündlichen Vertrag aus persönlichen Gründen nicht erfüllen wird. Am 10. Juni 2007 übernahm Stefan Emmerling das Amt des Cheftrainers. Zuvor war Emmerling bei der zweiten Mannschaft von Alemannia Aachen tätig.

Am 15. Mai 2008 fusionierte der Ballspielverein Kickers Emden e.V. mit dem 1976 gegründeten SV Blau-Gelb Barenburg-Emden e.V. (vormals „Postsportverein“) zum „Barenburger Sportverein Kickers Emden e.V.“. Am Saisonende schaffte die Mannschaft die Qualifikation für die vom DFB neu gegründete 3. Liga. Ein Jahr später – nach einem sechsten Platz in der 3. Liga – erfolgte der Rückzug aus dem Profifußball aus wirtschaftlichen Gründen.[1] In der Saison 2009/10 trat Kickers Emden daher in der Fußball-Oberliga Niedersachsen an.

Sparten

Neben Fußball wird beim BSV Kickers auch Tischtennis und Gorodki angeboten.

Aktueller Kader

Name (Trikotnummer) Geburtstag Nationalität
Torwart
Thomas Preuß (-) 12. Dezember 1980 Deutscher
Hergen Gerdes (12) 2. Juni 1989 Deutscher
Jannes Havemann (1) 1 Februar 1991 Deutscher
Abwehr
Arne Janssen (21) 5. März 1990 Deutscher
Manuel Menzel (27) 29. September 1987 Deutscher
Steven Janßen (5) 2. Oktober 1982 Deutscher
Kevin Nennhuber (19) 11. April 1988 Deutscher
Onno Wildeboer (15) 11. März 1987 Deutscher
Bernd Grotlüschen (10) 13. Februar 1985 Deutscher
Steffen Meyer (2) 16. Mai 1991 Deutscher
Bi Le Tran (20) 17. September 1991 Vietnam
Mittelfeld
Kevin Böse 27. September 1991 Deutscher
Gerrit Thomes (6) 23. September 1987 Deutscher
Daniel Kulbatzki (30) 15. Juni 1989 Deutscher
Malte Müller (14) 4. September 1985 Deutscher
Thilko Boekhoff (8) 5. April 1985 Deutscher
Andre Geiken (18) 25. April 1991 Deutscher
Marek Schmidt (23) 1. Februar 1990 Deutscher
Denis Djokovic (22) 6. August 1991 Bosnien-Herzegowina
Angriff
Andreas Gerdes-Wurpts (11) Kapitän der Mannschaft 22. Mai 1980 Deutscher
Julian Bennert (7) 2. Oktober 1991 Deutscher
Martin Habben (9) 23. März 1987 Deutscher

Aktueller Trainer- und Betreuerstab

Name Funktion
Trainerstab
Uwe Groothuis Trainer
Jens Jaschob Co-Trainer
Betreuerstab
Franzi Wilhelm Physiotherapeutin
Anton Frikke Betreuer

Wechsel zur Saison 2010/11

Abgänge
  • Artur Zimmermann (BSV Rheden)
  • Andreas Bitter (VfB Oldenburg)
  • Marcel Lücking (SV Meppen)
  • Holger Willms (RSV Emden)
  • Benjamin Lünemann (SV Meppen)
  • Stephen Kanu Famewo (SV Meppen)
  • Paolo Rizzo (unbekannt)
  • Bertrand Bingana (unbekannt)
  • Bernhard Lübbers (unbekannt)
Zugänge
  • Jannes Havemann (eigene Jugend)
  • Steffen Meyer (eigene Jugend)
  • Denis Djokovic (eigene Jugend)
  • Andre Geiken (eigene Jugend)
  • Kevin Böse (eigene Jugend)
  • Bi Le Tran (eigene Jugend)
  • Malte Müller (VfL Oldenburg)
  • Daniel Kulbatzki (VfL Oldenburg)
  • Thilko Boekhoff (VfL Oldenburg)
  • Martin Habben (SV Wilhelmshaven)
  • Hergen Gerdes (SV Wilhelmshaven)

Stadion

Bronsplatz des Emder Turnvereins: Hier fanden die ersten Spiele des BSV Kickers Emden statt.
Sportplatz der Freien Turnerschaft 03 in Emden: Dieser wurde bis zum Umzug aufs heutige Vereinsgelände genutzt.

In den ersten Monaten nach der Gründung spielte der junge Verein auf dem Gelände des „Muttervereins“ Emder Turnverein im Stadtteil Bentinkshof im Herzen der Stadt, im Anschluss mehrere Jahre auf dem Platz der Freien Turnerschaft von 1903 (FT 03) Emden im Stadtteil Herrentor.

Der BSV Kickers spielt heute im Embdena-Stadion im Stadtteil Früchteburg, das seit der Eröffnung 1950 zunächst schlicht Kickers-Stadion (im Volksmund auch Kickers-Platz) hieß. Seit Anfang der 1990er-Jahre wurde es nach und nach von einem Sandionrund mit einfachen Stehtraversen zu einem Stadion ausgebaut, zunächst mit einer Haupttribüne mit Steh- und etwa 300 Sitzplätzen. Mitte der 1990er Jahre wurde es zu Ehren des damaligen langjährigen Präsidenten und Hauptsponsors in Dr. Helmut Riedl-Stadion umbenannt. Anfang des neuen Jahrzehnts wurde es dann nach einigen Querelen mit der Witwe des verstorbenen Dr. Riedl in Embdena-Stadion umbenannt. Es heißt jetzt wiederum nach der Firma des Hauptsponsors Embdena Partnership AG.

Das Fassungsvermögen beträgt nach neuesten Auflagen des DFB 7.200 Zuschauer. Bis zum Aufstieg in die Regionalliga zu Beginn der Saison 2005/2006 betrug die Kapazität rund 12.000 Zuschauer, aus Sicherheitsgründen ordnete der DFB jedoch eine Reduzierung auf die jetzige Maximalkapazität an. Der Zuschauerrekord wurde in der Saison 1993/1994 (damals Amateuroberliga Nord/3. Liga) erreicht, als zum letzten Punktspiel der Saison gegen die HSV-Amateure (das die Meisterschaft erbrachte) offiziell 12.000 Zuschauer im Stadion waren. Seit dem Aufstieg in die Regionalliga 2005 wurde die Infrastruktur weiter ausgebaut: mit der Neuanlage des Gästebereichs für maximal 2000 Zuschauer, einer weiteren überdachten Tribüne für Heimfans und im Sommer 2008 mit einer zusätzlichen Stahlrohrtribüne hinter der Gegengeraden, die 500 Sitzplätze bietet, die aber inzwischen wieder abgebaut wurde, da die Sitzplätze gemietet waren.

Erfolge

  • 1951: Meister Amateuroberliga Niedersachsen-West (Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord)
  • 1970: Meister Verbandsliga Niedersachsen-Nord
  • 1989: Meister Verbandsliga Niedersachsen
  • 1991: Meister Verbandsliga Niedersachsen (Aufstieg in die Amateuroberliga Nord)
  • 1994: Norddeutscher Amateurmeister (Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga)
  • 1996: Niedersächsischer Verbandspokalsieger
  • 2000: Niedersächsischer Verbandspokalsieger
  • 2000: Meister Oberliga Niedersachsen/Bremen
  • 2003: Meister Oberliga Niedersachsen/Bremen
  • 2005: Meister Oberliga Nord (Aufstieg in die Regionalliga Nord)
  • 2008: Qualifikation für die 3. Liga
  • 2009: Niedersächsischer Verbandspokalsieger
  • 2009: Teilnahme am DFB-Pokal

Platzierungen in den jeweiligen Ligen

Saison Platz Tore Punkte Liga Bemerkungen
1946/47 11. 36:49 28-32 NN
1947/48 6. 56:34 26-18 Landesliga Niedersachsen/Staffel Osnabrück
1948/49 3. 63:27 35-13 Landesliga Niedersachsen/Staffel Weser-Ems
1949/50 7. 61:53 31-29 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1950/51 1. 76:45 46-18 Amateuroberliga Niedersachsen-West Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur damals höchsten Spielklasse, der Oberliga Nord
1951/52 9. 69:68 36-32 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1952/53 10. 69:68 29-31 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1953/54 9. 47:60 26-34 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1954/55 11. 45:66 25-35 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1955/56 11. 52:63 24-32 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1956/57 12. 42:70 23-33 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1957/58 14. 42:61 23-37 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1958/59 14. 45:57 23-37 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1959/60 9. 47:54 27-33 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1960/61 13. 50:82 23-37 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1961/62 13. 47:74 27-33 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1962/63 15. 35:82 19-41 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1963/64 13. 46:73 18-38 Amateuroberliga Niedersachsen-West
1964/65 6. 69:51 30-30 Verbandsliga Niedersachsen-Nord
1965/66 4. 83:43 37-23 Verbandsliga Niedersachsen-Nord
1966/67 8. 52:47 30-30 Verbandsliga Niedersachsen-Nord
1967/68 2. 73:35 46-14 Verbandsliga Niedersachsen-Nord
1968/69 2. 81:56 38-22 Verbandsliga Niedersachsen-Nord
1969/70 1. 74:23 47-13 Verbandsliga Niedersachsen-Nord
1970/71 8. 40:43 30-30 Amateurliga Niedersachsen
1971/72 12. 30:49 26-34 Amateurliga Niedersachsen
1972/73 13. 48:69 22-38 Amateurliga Niedersachsen
1973/74 3. 83:41 41-19 Verbandsliga Niedersachsen-Nord
1983/84 13. 45:68 22-38 Verbandsliga Niedersachsen
1984/85 14. 44:66 29-39 Verbandsliga Niedersachsen
1985/86 16. 34:89 13-47 Verbandsliga Niedersachsen
1988/89 1. 73:29 46-18 Verbandsliga Niedersachsen Als Liganeuling direkt Meister geworden, aber in der Relegation zur Amateuroberliga Nord gescheitert
1989/90 4. 53:30 37-23 Verbandsliga Niedersachsen
1990/91 1. 52:34 41-19 Verbandsliga Niedersachsen Durch den ersten Platz in der Relegation Aufstieg in die Amateuroberliga Nord
1991/92 6. 60:49 35-29 Amateuroberliga Nord
1992/93 8. 55:54 30-30 Amateuroberliga Nord 1. Runde DFB-Pokal gegen den 1. FC Saarbrücken 1:5
1993/94 1. 67:39 41-19 Amateuroberliga Nord In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga gescheitert
1994/95 4. 51:42 41-27 Regionalliga Nord
1995/96 4. 61:49 59 Regionalliga Nord
1996/97 9. 40:49 41 Regionalliga Nord 1. Runde DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf 1:3
1997/98 8. 45:65 44 Regionalliga Nord
1998/99 16. 49:65 34 Regionalliga Nord Abstieg in die Oberliga
1999/00 1. 73:17 70 Oberliga Niedersachsen/Bremen In der Relegation zur Regionalliga Nord am Lüneburger SK (Regionalliga Nord Platz 8) gescheitert
2000/01 2. 52:27 67 Oberliga Niedersachsen/Bremen 1. Runde DFB-Pokal gegen den 1. FSV Mainz 05 0:1
2001/02 8. 67:48 54 Oberliga Niedersachsen/Bremen
2002/03 1. 83:34 71 Oberliga Niedersachsen/Bremen In der Relegation zur Regionalliga Nord am VfR Neumünster (Vize-Meister Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg, Meister St.Pauli II durfte wegen des Abstiegs ihrer Ersten Mannschaft nicht an der Relegation teilnehmen) gescheitert: Hinspiel in Neumünster: 2:1 für Emden, Rückspiel: 3:2 für Neumünster
2003/04 6. 52:42 59 Oberliga Niedersachsen/Bremen Qualifikation für die Oberliga Nord (Zusammenführung der Oberligen Niedersachsen/Bremen und Schleswig-Holstein/Hamburg), in der zehnjährigen Geschichte der Oberliga Nds./HB nimmt Kickers damit bei fünf gespielten Saisons den siebten Platz in der „Ewigen Tabelle“ ein [2]
2004/05 1. 64:18 81 Oberliga Nord Aufstieg in die Regionalliga Nord
2005/06 9. 50:45 49 Regionalliga Nord Aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem VfL Osnabrück
2006/07 4. 50:41 59 Regionalliga Nord Am 26. Spieltag auf einem Aufstiegsplatz zur 2. Bundesliga
2007/08 9. 43:39 54 Regionalliga Nord Qualifikation für die 3. Liga

Neun Spieltage auf einem Aufstiegsplatz in die 2. Bundesliga, davon vom 14. bis 18. Spieltag Tabellenführer

2008/09 6. 45:44 59 3. Liga

20 Spieltage auf einem Aufstiegs- bzw. Relegationsplatz in die 2. Bundesliga, sechsmaliger Tabellenführer Zwangsabstieg durch Lizenzrückzug

2009/10 5. 53:45 48 Oberliga Niedersachsen West 1. Runde DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln 0:3, Qualifikation für die eingleisige Oberliga Niedersachsen
2010/11 NN NN NN Oberliga Niedersachsen

Bekannte Spieler und Trainer

Bekannte Spieler

  • Jörg Heinrich spielte von 1990 bis 1994 beim BSV. Hier wurde er entdeckt und wechselte in die Bundesliga zum SC Freiburg. Später ging er zu Borussia Dortmund und feierte dort seine größten Erfolge. Später war er der damals teuerste Transfer ins Ausland zum AC Florenz. Außerdem ist er bis heute der einzige ehemalige Kickers-Spieler, der in seiner späteren Karriere für die Deutsche Nationalelf spielte.
  • Uli Stein half in der Saison 2001/2002 als damals 47-Jähriger für ein Spiel aus, als alle Torhüter verletzt oder gesperrt waren. Er hinterließ eine makellose Bilanz: Kickers Emden gewann das Heimspiel gegen den BV Cloppenburg vor 2100 Fans mit 3:0.
  • Christian Lenze spielte von 1999 bis 2001 beim BSV Kickers, bevor er zu Werder Bremen wechselte. Derzeit ist der Mittelfeldspieler bei Eintracht Braunschweig unter Vertrag.
  • Ferydoon Zandi, gebürtiger Emder, spielte in der Jugend des BSV Kickers Emden und derzeit bei Alki Larnaca sowie in der Nationalmannschaft des Iran.
  • Chad Deering spielte von 1995 bis 1996 beim BSV Kickers und hat 18 Länderspiele für die USA absolviert, davon eines bei der WM 1998 in Frankreich. Nach seiner Emder Zeit spielte er in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg, danach in der amerikanischen Profiliga MLS, wo er zweimal ins „All Star Team“ gewählt wurde.
  • Falk Schindler spielte von 2005 bis 2007 beim BSV Kickers. Deutschlandweite Bekanntheit erlangte er vor allem durch ein Dopingvergehen im September 2005, woraufhin er ein halbes Jahr lang gesperrt und das gewonnene Spiel gegen Fortuna Düsseldorf nachträglich als verloren gewertet wurde. Zurzeit ist er beim VFC Plauen aktiv.

In den 1990er Jahren wurden zwei Kickers-Spieler vom NFV zu Niedersachsens Fußballer des Jahres gekürt: Uwe Groothuis (1991) und Stephan Prause (1996).

Bekannte Trainer

  • Jürgen Bogs war mit dem BFC Dynamo einer der erfolgreichsten Trainer der DDR mit zehn nationalen Meistertiteln in Folge (1979 bis 1988). Er stand außerdem bei 44 Europapokalspielen für den Klub an der Linie.
  • Michael Krüger trainierte den BSV Anfang von 1999 bis 2001. Zurzeit trainiert er Alemania Aachen.
  • Gerd Roggensack war 1971 einer der Hauptakteure des Bundesligaskandals. Er wurde als Nachfolger von Krüger in Emden verpflichtet, wurde aber vorzeitig mangels Erfolg entlassen.
  • Marc Fascher hat die Mannschaft in die Regionalliga geführt und in Deutschland sehr bekannt gemacht, kündigte aber seinen Vertrag zum Saisonende 2007 aus persönlichen Gründen und wurde daher am 1. Juni 2007 vor dem letzten Saisonspiel vom Verein entlassen. Begründung: „Der Zeitpunkt, zu dem diese Entscheidung [die Kündigung von Fascher zum Saisonende. Anm. d. Autors] der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde, wird von Kickers (…) als treuloses Verlassen der Mannschaft auf der Zielgeraden angesehen.“
  • Stefan Emmerling war bis April 2009 Trainer des Vereins.

Medien

Zu den Heimspielen erscheint der Kickers-Kurier, den ein Team von Redaktionsmitgliedern aus Vereinsangehörigen und Fans erstellt.

Otto Waalkes war Ende der 1980er Hauptsponsor und hat 2005 dem Verein gestattet, den populären Ottifanten zu verwenden.

Einzelnachweise

Weblinks

af:BSV Kickers Emden bg:Кикерс Емден en:Kickers Emden fr:Kickers Emden fy:BSV Kickers Emden hu:Kickers Emden it:Kickers Emden ja:キッカーズ・エムデン nl:BSV Kickers Emden no:Kickers Emden pl:Kickers Emden pt:Kickers Emden stq:BSV Kickers Emden



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