Marek Mintál

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Marek Mintál
Marek Mintál 2006

Spielerinformationen
Voller Name Marek Mintál
Geburtstag 2. September 1977
Geburtsort ŽilinaČSSR (heute Slowakei)
Spitzname Das Phantom
Position Mittelfeld
Vereinsinformationen 1. FC Nürnberg
Trikotnummer 11
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
19962003
2003
MŠK Žilina
1. FC Nürnberg
186 (76)
83 (44)
Nationalmannschaft2
2002 Slowakei 33 (11)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 12. August 2007
2Stand: 12. August 2007

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Marek Mintál [ˈmarɛk ˈmintaːɫ] (* 2. September 1977 in Žilina) ist ein slowakischer Fußballspieler.

Mintál begann seine sportliche Laufbahn beim slowakischen Erstligisten MŠK Žilina. Mit ihm wurde er 2002 und 2003 zweimal in Folge slowakischer Meister. Mintál wurde in beiden Spielzeiten Torschützenkönig der Liga.

Am 6. Februar 2002 gab Mintál sein Debüt in der slowakischen Nationalmannschaft.

Im Sommer 2003 wechselte er für eine Ablösesumme von 150.000 € zum deutschen Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Auch in der 2. Bundesliga wurde Mintál in der Saison 2003/04 auf Anhieb mit 18 Treffern Torschützenkönig und trug damit maßgeblich zum Aufstieg des 1. FC Nürnberg in die Erste Bundesliga bei.

In der Saison 2004/05 wurde Marek Mintál in der Bundesliga mit 24 Treffern Torschützenkönig und hatte damit entscheidenden Anteil am Nichtabstieg des 1. FC Nürnberg. Er vollbrachte also das einzigartige Kunststück, in vier aufeinander folgenden Spielzeiten in drei verschiedenen Ligen (in der Slowakei, in der Zweiten und schließlich in der Ersten Bundesliga) erfolgreichster Torjäger zu sein.

Wie wertvoll Mintál für den 1. FC Nürnberg war, zeigte die Vorrunde der Saison 2005/06, in der er ab dem dritten Spieltag verletzungsbedingt (Mittelfußbruch) fehlte, was das Offensivspiel des Clubs massiv beeinträchtigte, auch weil durch Mintáls Ausfall seine kongeniale Zusammenarbeit mit Stürmer Róbert Vittek fehlte. Rechtzeitig zur Vorbereitung auf die Rückrunde kurierte Mintál seine Verletzung allerdings aus und galt damit als wichtiger Hoffnungsträger im Kampf um den Klassenerhalt. Das Comeback war jedoch nur von kurzer Dauer, da Mintál zum Auftakt der Rückrunde der Saison 2005/06 im Spiel gegen den Hamburger SV schon nach wenigen Minuten den Platz verlassen musste. Mintál erlitt erneut einen Mittelfußbruch und fiel für den Rest der Saison erneut aus. In der ganzen Saison war er nur viermal zum Einsatz gekommen.

Seine Rückkehr auf das Spielfeld kam in der Saisonvorbereitung am 5. August 2006 bei einem Freundschaftsspiel des 1. FCN gegen den PSV Eindhoven. In der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit wurde Marek Mintál eingewechselt und konnte ohne erneute Verletzung bis zum Ende des Spiels weiterspielen. Das Spiel endete 3:0 für den 1. FC Nürnberg.

Am 18. August 2006, dem 2. Spieltag der Bundesligasaison 2006/07 und dem 1. Heimspiel des 1. FC Nürnberg gegen Borussia Mönchengladbach kam er zu einem 28-minütigen Einsatz. Das von den Fans lautstark begrüßte „Phantom“ half dem Club (der 1:0 gewann) zum besten Saisonstart (zwei Siege) seit 1968. Nach 385 Tagen traf er am 2. September beim Spiel der Slowakei gegen Zypern (6:1) auch wieder ins Tor, neben zwei eigenen Treffern fielen nach seinem Zuspiel auch noch drei weitere Tore.

Nach einem Länderspieleinsatz gegen Malta klagte Mintál erneut über Schmerzen im rechten Fuß. Untersuchungen ergaben, dass Mintáls Metallschiene zur Stabilisierung des Fußes nicht korrekt saß und der Bruch deshalb nicht richtig verheilt war. Die Schiene musste entfernt werden und zum dritten Mal in Folge musste der Slowake zum Ausheilen des Mittelfußbruchs eine lange Zwangspause einlegen. Ab dem 13. Spieltag fiel er aus und kehrte am 17. April 2007, fünf Spieltage vor Saisonende, zurück. Er saß im DFB-Pokal-Halbfinal-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt auf der Bank und wurde in den letzten Minuten eingewechselt. Von da an ging es sehr schnell. Am 5. Mai kehrte er in die Bundesliga zurück, stand in den letzten beiden Saisonspielen 90 Minuten auf dem Platz und erzielte dabei am 19. Mai nach 21 Monaten wieder ein Bundesligator.

Im Finale um den DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart (Endstand: 3:2) am 26. Mai 2007 – fünf Tage nach der Geburt seines Sohnes Sebastian – wurde er zur tragischen Figur, nachdem er kurz nach dem von ihm erzielten 1:1-Ausgleichstor aufgrund eines schweren Fouls von Fernando Meira verletzt ausgewechselt werden musste. Nach einer Untersuchung in einer Privatpraxis war er zur Siegerehrung wieder anwesend. Die Diagnosen ergaben einen Innenbandriss und eine Meniskusquetschung. Die Verletzungen heilten jedoch schneller als erwartet. Mintál war bereits beim Trainingsbeginn zur Saison 2007/08 am 26. Juni wieder dabei.

Mintáls fußballerisches Vorbild ist der Italiener Roberto Baggio.

Titel / Erfolge

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