Olaf Thon

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Olaf Thon
Olaf Thon

Spielerinformationen
Voller Name Olaf Thon
Geburtstag 1. Mai 1966
Geburtsort GelsenkirchenDeutschland
Position Verteidiger/Mittelfeldspieler
Vereinsinformationen Karriereende
Vereine in der Jugend
1972–1980
1980–1983
STV Horst-Emscher
FC Schalke 04 U19
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1983–1988
1988–1994
1994–2002
FC Schalke 04
FC Bayern München
FC Schalke 04
167 (56)
148 (30)
166 (13)
Nationalmannschaft
1984–1985
1984–1998
Deutschland U-21
Deutschland
3 (2)
52 (3)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

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Olaf Thon (* 1. Mai 1966 in Gelsenkirchen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere

Verein

Er spielte zunächst von 1972 bis 1980 in den Jugendmannschaften des STV Horst-Emscher und wechselte dann zum FC Schalke 04. Am 24. August 1984 machte Thon sein erstes Spiel in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach, das Schalke mit 1:3 verlor. Als Mittelfeldspieler und als Libero war er dann bis 2002 443 Mal (82 Tore) in der Bundesliga für den FC Schalke 04 und den FC Bayern München tätig. Darüber hinaus war er in seinem ersten Jahr bei den Knappen in 38 2.-Liga Spielen am Ball, erzielte 14 Tore und war maßgeblich am direkten Wiederaufstieg der Königsblauen 1983/84 beteiligt. Neben ihm bestritt nur Torwart Walter Junghans alle Punktspiele für die Blau-Weißen.

Bekannt wurde Thon im Mai 1984 durch ein DFB-Pokalspiel zwischen Schalke und Bayern, in dem Thon als gerade Achtzehnjähriger drei Tore schoss. Das Spiel endete 6:6 nach Verlängerung. (Das Wiederholungsspiel gewann Bayern 3:2.)

Am 24. August 1984 gab der damals 18jährige sein Debüt in Deutschlands höchster Spielklasse. Schnell eregte er Aufmerksamkeit und spielte sich ins Rampenlicht. Noch im gleichen Jahr wurde er das erste mal von Franz Beckenbauer für die deutsche Auswahl berufen.

Im Sommer 1988 wechselte Thon zu seinem „Traumverein“, dem FC Bayern München. Schnell wurde er auch Leistungsträger und Stammspieler. Seiner Spielweise änderte sich im Laufe der Zeit und der damalige Trainer der Bayern Erich Ribbeck stellte Thon im öfter im Abwehrzentrum auf. Mit den Münchnern wurde er 1989, 1990 und 1994 Deutscher Meister.

Nachdem er in der Saison 1993/94 nur noch 15 mal eingesetzt wurde, wechselte er zur Folgesaison wieder nach Gelsenkirchen. Mit Schalke sorgte er 1997 für Schlagzeilen, als er als einer der damaligen „Eurofighter“ den UEFA Cup gewinnen konnte. 2001 und 2002 wurde er DFB-Pokalsieger. Trotz des Gewinn des Pokals 2001 hatte diese Spielzeit für Thon und alle Schalke-Anhänger einen bittersüßen Nachgeschmack, als Schalke nur „Meister der Herzen“ wurde und der schon gewonnen geglaubte Meisterschaftstitel nach Bayern ging.

Olaf Thon beendete 2002 nach mehreren langwierigen Verletzungen (Bänderrisse, Knöchelverletzungen) seine Karriere als Bundesligaspieler. Sein Abschiedsspiel am 18. Januar 2003, zwischen Schalke 04 und dem FC Bayern München, endete durch einen Treffer von Giovane Élber mit 0:1 aus Königsblauer Sicht. Es kamen 60.672 Fans zu diesem Spektakel.

Nationalmannschaft

Er trug zwischen 1984 und 1998 52 Mal das Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft und erzielte insgesamt vier Treffer (gegen Dänemark 1986, Israel 1987 und Dänemark 1988).

Sein Debüt gab er am 16. Dezember 1984 gegen Malta. Er war damit zweitjüngster Nationalspieler der Geschichte. Nur Uwe Seeler war jünger. 14 Jahre später, am 25. Juni 1998, beim Vorrundenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich absolvierte er sein letztes Spiel für die deutsche Auswahl, beim 2:0 Sieg gegen den Iran.

Er nahm an den Fußballweltmeisterschaften 1986, 1990 und 1998 teil und wurde 1986 Vizeweltmeister und 1990 in Italien Weltmeister.

Im Weltmeisterschaftsjahr 1990 kam er zwar nur zu zwei Einsätzen, ebnete allerdings als letzter Schütze mit seinem Treffer zum 5:4 im Elfmeterschießen im Halbfinale gegen England den Weg ins Endspiel.

Karriere nach der Spielerlaufbahn

Er ist seit dem 27. Juni 2005 Mitglied im Aufsichtsrat von Fußball-Bundesligist FC Schalke 04.

Erfolge

Verein

Nationalmannschaft

Sonstiges

Zitat: „Man darf das Spiel doch nicht so schlecht reden wie es wirklich war“

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