Oliver Neuville

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Oliver Neuville

Oliver Neuville
Spielerinformationen
Voller Name Oliver Patric Neuville
Geburtstag 1. Mai 1973
Geburtsort LocarnoSchweiz
Größe 171 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
1979–1991 FC Vira
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1991–1992
1992–1996
1996–1997
1997–1999
1999–2004
2004–2010
2008–2010
2010–
FC Locarno
Servette Genf
CD Teneriffa
Hansa Rostock
Bayer 04 Leverkusen
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach II
Arminia Bielefeld
15 0(8)
108 (41)
33 0(5)
50 (22)
165 (42)
153 (42)
2 0(0)
2 0(0)
Nationalmannschaft
1998–2008 Deutschland 69 (10)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 29. August 2010

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Oliver Patric Neuville (* 1. Mai 1973 in Locarno, Schweiz) ist ein deutscher Fußballspieler.

Leben

Oliver Neuville im Frühjahr 1999, rechts der Mannschaftsbus von Hansa Rostock

Oliver Neuville wurde als Sohn des aus Aachen stammenden Fußballers Jupp Neuville und seiner aus Kalabrien (Italien) stammenden Mutter Carmen in Locarno (italienischsprachige Schweiz) geboren. Ab dem 18. Geburtstag besaß er neben dem deutschen auch einen italienischen Pass. Mittlerweile besitzt er nur noch die deutsche Staatsangehörigkeit. Sein Nachname stammt von seinem belgischen Großvater. Neuville hat einen Sohn und lebt in Mönchengladbach-Windberg.

Karriere

Verein

Seine Laufbahn als Fußballer begann Neuville 1979 beim FC Gambarogno. Dort spielte er als Stürmer. Im Jahr 1991 wechselte er zum NLB-Verein FC Locarno und 1992 in die NLA zu Servette Genf. Mit diesem Verein wurde er 1994 Schweizer Meister. In dieser Meisterschaftssaison schoss Neuville für seinen Verein 16 Tore. Einzig Giovane Élber von Grasshoppers Zürich und Nestor Subiat vom FC Lugano konnten in jener Saison mehr Tore schießen.

1996 wechselte er für ein Jahr zum CD Teneriffa, ehe er in die deutsche Fußball-Bundesliga wechselte. Seine Karriere dort begann er 1997 bei Hansa Rostock, 1999 ging er zu Bayer 04 Leverkusen. Seit der Saison 2004/2005 spielte der Stürmer bei Borussia Mönchengladbach. Dort konnte er sich sportlich auf Anhieb durchsetzen und etablierte sich als Stammspieler.

In einem Vorbereitungsspiel gegen Galatasaray Istanbul am 28. Juli 2006 schoss er ein sehenswertes Hackentor, welches von den Zuschauern der Sportschau zum Tor des Monats und später zum Tor des Jahres 2006 gewählt wurde.

Er war seit 2007 Kapitän der Mannschaft, die am Ende der Saison 2007/08 den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. Im Januar 2009 wurde sein Teamkollege Filip Daems zum neuen Spielführer gewählt. Neuvilles Vertrag mit Borussia Mönchengladbach lief am 30. Juni 2010 aus und Neuville erklärte, seine Laufbahn zu beenden.[1]

In Mönchengladbach war für Neuville eine Aufgabe in der Nachwuchsarbeit des Vereins vorgesehen.[2] Einen Monat nach Saisonende revidierte er jedoch die Entscheidung zum Karriereende und heuerte bei Arminia Bielefeld in der Zweiten Bundesliga an.[3]

Nationalmannschaft

Neuville benötigte zur Verständigung im Kreis der deutschen Nationalspieler anfangs einen Dolmetscher.

Am 2. September 1998 stand Neuville gegen Malta (2:1) erstmals für Deutschland auf dem Platz. 2002 nahm er mit dem DFB-Team an der Weltmeisterschaft in Südkorea und Japan teil und wurde Vize-Weltmeister. Dabei erzielte er den entscheidenden Treffer beim 1:0-Sieg gegen Paraguay im Achtelfinale.

Auch während der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland kam er zum Einsatz. Bundestrainer Jürgen Klinsmann wechselte ihn in allen Spielen als Joker ein. Beim Vorrundenspiel gegen Polen am 14. Juni schoss er nach seiner Einwechslung das spielentscheidende 1:0 in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit.

Oliver Neuville wurde von Joachim Löw am 16. Mai 2008 für den erweiterten deutschen Kader für die Fußball-Europameisterschaft 2008 nominiert und am 28. Mai 2008 in das endgültige Aufgebot von 23 Spielern übernommen. Er kam allerdings lediglich im Vorrundenspiel gegen Österreich für 7 Minuten zum Einsatz.

Größte Erfolge

Auszeichnungen

Quelle

Weblinks

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