Polnische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der Polnischen Fußballnationalmannschaft der Herren. Für das Team der Frauen, siehe Polnische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
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Heimtrikot
     
 
 
Auswärtstrikot
     
 
 
Spitzname
Biało-czerwoni
Verband
Polski Związek Piłki Nożnej
Trainer
Flagge von the Netherlandsthe Netherlands Leo Beenhakker, seit 2006
Rekordspieler
Grzegorz Lato (100)
Rekordtorschütze
Włodzimierz Lubański (48)
Erstes Länderspiel
Flag of Hungary 1940.svg Ungarn 1:0 Polen Flagge von Poland (bordered)Poland (bordered)
(Budapest, Ungarn; 18. Dezember 1921)
Höchster Sieg
Flagge von Poland (bordered)Poland (bordered) Polen 9:0 Norwegen Flagge von NorwayNorway
(Stettin, Polen; 4. September 1963)
Höchste Niederlage
Flagge von DenmarkDenmark Dänemark 8:0 Polen Flagge von Poland (bordered)Poland (bordered)
(Kopenhagen, Dänemark; 26. Juni 1948)
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen: 7 (Erste: 1938)
Bestes Ergebnis: Dritter Platz 1974, 1982
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen: – (Erste: 2008)
Bestes Ergebnis: –
Sonstiges
FIFA CODE: POL

Die Polnische Fußballnationalmannschaft repräsentiert den polnischen Fußballverband. Sie hatte ihre erfolgreichste Zeit in den 1970er Jahren, als sie von einigen Experten zu den besten Teams der Welt gezählt wurde.

Geschichte

Der polnische Fußballverband (PZPN) wurde 1919 bald nach der Gründung der Polnischen Republik in Folge der Friedenskonferenz von Versailles gegründet. 1923 trat der Verband der FIFA bei und trägt seitdem offiziell Länderspiele aus. Polen nahm bisher siebenmal an Fußball-Weltmeisterschaften teil, wobei die erfolgreichste Zeit des polnischen Fußballs in 1970er Jahren war. 1972 erreichte sie ihren bisher größten Erfolg, als die damalige Mannschaft Fußball-Olympiasieger bei den Sommerspielen in München wurde. Zwei Jahre später erreichte die Mannschaft bei der WM in Deutschland den dritten Platz, ein Ergebnis, das sie 1982 in Spanien wiederholen konnte. Zwei weitere Olympische Silbermedaillen kamen 1976 in Montreal und 1992 in Barcelona hinzu.

Hingegen liefen die Qualifikationen zu Fußball-Europameisterschaften für lange Zeit wenig erfolgreich, auch während der goldenen Ära der 1970er Jahre konnte sich kein polnisches Team qualifizieren. Erst die Qualifikationsrunde zur EM 2008 brachte die erstmalige Qualifikation. Bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 ist man als Gastgeber neben der Ukraine automatisch qualifiziert.

Teilnahmen Polens an der Fußball-Weltmeisterschaft

1930 in Uruguay nicht teilgenommen
1934 in Italien während der Qualifikation zurückgezogen
1938 in Frankreich Achtelfinale
1950 in Brasilien nicht teilgenommen
1954 in der Schweiz zurückgezogen
1958 in Schweden nicht qualifiziert
1962 in Chile nicht qualifiziert
1966 in England nicht qualifiziert
1970 in Mexiko nicht qualifiziert
1974 in Deutschland 3. Platz
1978 in Argentinien Zwischenrunde
1982 in Spanien 3. Platz
1986 in Mexiko Achtelfinale
1990 in Italien nicht qualifiziert
1994 in den USA nicht qualifiziert
1998 in Frankreich nicht qualifiziert
2002 in Südkorea/Japan Vorrunde
2006 in Deutschland Vorrunde
2010 in Südafrika

Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich

Die polnische Mannschaft scheiterte in der ersten Runde mit 5:6 nach Verlängerung an Brasilien. Das Spiel gilt als eines der besten und dramatischsten in der WM-Historie. Ernst Willimowski erzielte als 1. Spieler in der Geschichte der WM-Endrunde in diesem Spiel vier Tore.

Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland

Polen qualifizierte sich für das Turnier mit einem Spiel gegen den Weltmeister von 1966 England. Ein bis heute in Polen gefeierter Nationalheld ist der damalige Torschütze vom Wembley, Jan Domarski.

Die Auslosung brachte dann allerdings nicht minder hochkarätige Gegner: den Vize-Weltmeister von 1970 Italien, den Geheimfavoriten Argentinien und den Außenseiter Haiti. Das erste Spiel der Polen sorgte gleich dafür, dass die polnische Mannschaft mit kraftvollem Offensivfußball zu einer der beliebtesten Mannschaften des Turniers wurde. Argentinien wurde mit 3:2 besiegt. Nach einem ungefährdeten 7:0-Erfolg über Haiti warfen sie mit 2:1 den großen Favoriten Italien aus dem Turnier. In der Zweiten Finalrunde, die erstmals in Gruppen ausgetragen wurde, trafen die Polen auf den Gastgeber Deutschland, auf Schweden und Jugoslawien. Nach zwei knappen Siegen mit 1:0 über Schweden und 2:1 über Jugoslawien kam es zu einem echten Halbfinale gegen die ebenfalls bisher siegreiche deutsche Mannschaft. In der legendären Wasserschlacht von Frankfurt verlor die technisch bessere Mannschaft gegen Deutschland mit 0:1. Sie scheiterte nach 90-minütigen Anrennen auf das deutsche Tor vor allem an einem Weltklasse-Torhüter namens Sepp Maier. Es half auch nichts, dass Polen einen ebenbürtigen Torhüter aufweisen konnte. Jan Tomaszewski hielt in der ersten Spielhälfte einen Foulelfmeter von Uli Hoeneß.

Im Spiel um den dritten Platz gegen den Titelverteidiger Brasilien gewann Polen mit 1:0 durch ein Tor von Grzegorz Lato, der mit sieben Treffern auch Torschützenkönig des Turniers wurde.

Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien

Nach den Erfolgen der letzten Weltmeisterschaft und den letzten beiden Olympischen Spielen war der Erfolgsdruck aus der Heimat für die polnische Mannschaft enorm. Man erwartete eine Steigerung des dritten Platzes von 1974. Dies war in Argentinien jedoch wesentlich schwieriger. Außerdem war die goldene Mannschaft auch einige Jahre älter geworden. Im Eröffnungsspiel gegen Weltmeister Deutschland war man zwar die bessere Mannschaft, kam aber über ein 0:0 nicht hinaus. Mit Siegen über Tunesien und Mexiko erreichte man als Gruppenerster die zweite Runde. Jedoch verlor man gegen Brasilien und Argentinien mit sehr viel Pech. Lediglich Peru konnte mit 1:0 besiegt werden.

Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien

Polen steckte 1982 daheim in einer schweren politischen Krise. Im Dezember 1981 war der Kriegszustand durch General Wojciech Jaruzelski ausgerufen und in der Heimat hegte man keine großen Hoffnungen als die Mannschaft nach Spanien aufbrach. Die ersten Gruppenspiele entsprachen dann auch dem Gemütszustand der gesamten Nation. Gegen Italien schien ein 0:0 zwar noch als Erfolg, doch das 0:0 gegen WM-Neuling Kamerun war eine Enttäuschung. Durch einen fulminanten 5:1-Sieg gegen Peru wurde man letztendlich Gruppensieger. Dieser Sieg wirkte wie ein Befreiungsschlag und in der zweiten Runde drehte die Mannschaft um ihren neuen Star Zbigniew Boniek dann erst richtig auf. Belgien wurde durch Boniek fast im Alleingang mit 3:0 geschlagen und gegen den Erzfeind Sowjetunion reichte ein 0:0 zum Einzug ins Halbfinale. Hier traf man erneut auf Italien, die jedoch ebenso wie Polen inzwischen aufgewacht waren und nach Siegen über Brasilien und Argentinien Polen nicht mehr als Hürde empfanden. So ging das Halbfinale mit 0:2 verloren. Im Spiel um den dritten Platz bezwangen sie dann Frankreich, das mit Michel Platini am Anfang einer großen Ära stand, mit 3:2. Platini und Boniek wurden später Klubkameraden bei Juventus Turin.

Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko

1986 war man in Polen überzeugt davon, dass mit Boniek, einem der europäischen Superstars, eine weitaus schlagkräftigere Truppe beisammen war als noch 1982. Die Ernüchterung erfolgte im ersten Gruppenspiel gegen Marokko. Mehr als ein 0:0 sprang nicht heraus. Ein neuer Modus, der auch Drittplatzierten erlaubte in die nächste Runde zu kommen, sorgte für die Entscheidung im zweiten Spiel. Durch einen 1:0-Sieg über Portugal war eine Vorentscheidung für die Qualifikation zum Achtelfinale gefallen. Die 0:3-Niederlage gegen England fiel nicht mehr ins Gewicht. Jedoch war die Reise im Achtelfinale durch eine deutliche 0:4-Niederlage gegen den Top-Favoriten Brasilien bereits beendet. Es sollte 16 Jahre dauern, bis wieder eine polnische Nationalmannschaft zu einer Fußball-WM reisen durfte.

Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan

Nach souveräner Qualifikation war die Euphorie bei den polnischen Fans riesig, doch erste Probleme tauchten bereits im Vorfeld der WM auf, als die Mannschaft Diskussionen über Werbegelder und Prämien führte. Ein außersportlicher Skandal war der Auftritt des polnischen Popstars Edyta Górniak. Sie sang vor dem ersten Spiel die polnische Nationalhymne in eigentümlichem Popstil, was große Diskussionen in Polen hervorrief. Das Spiel gegen den Co-Gastgeber Südkorea ging mit einem Paukenschlag 0:2 (0:1) verloren. Nach der deutlichen 0:4 (0:1)-Niederlage gegen Portugal war Polen dann bereits vorzeitig ausgeschieden, bei der die Mannschaft in der zweiten Halbzeit völlig eingebrochen ist. Der 3:1 (2:0)-Sieg über die USA war hochverdient und hätte sogar höher ausfallen können, hatte aber nur noch statistischen Wert. In der Abschlusstabelle der Gruppe D belegte Polen mit 3 Punkten und 3:7 Toren aus 3 Spielen den vierten und letzten Platz.

Statistik

Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland

Polen war für die Weltmeisterschaft qualifiziert als einer der beiden besten Gruppenzweiten der acht europäischen Qualifikationsgruppen. Von den zehn Gruppenspielen wurden nur zwei verloren, beide gegen den späteren Gruppensieger England. Dies schürte große Hoffnungen bei den polnischen Fußballfans, nach der Enttäuschung der letzten WM endlich wieder an große Zeiten anzuknüpfen.

Jedoch zerstörte die überraschende Auftaktniederlage gegen Ecuador sämtliche Hoffnungen auf eine erfolgreiche WM. Das Spiel wurde mit 0:2 (0:1) verloren, nachdem Polen in der Defensive nicht immer sattelfest war und in der Offensive teilweise rat- und ideenlos agierte und am Ende mit zwei Lattentreffern auch noch das Pech hinzukam.

Das zweite Spiel gegen den Gastgeber Deutschland ging mit 0:1 (0:0) verloren. Polen konnte zwar bis in die Nachspielzeit mit Glück und dank ihres Torwarts Boruc das 0:0 halten, nachdem allerdings Sobolewski zu Beginn der Schlußphase nach einem taktischen Foul die zweite Gelbe Karte sah und somit des Feldes verwiesen wurde, nahm der Druck auf das polnische Tor massiv zu. Nachdem in der 90. Minute Klose und Ballack jeweils nur die Latte trafen, war es Neuville, dem in der 90. +1 Minute das Tor gelang, was durch den Sieg Ecuadors am folgenden Tag das WM-Aus für Polen bedeutete.

Im dritten Spiel gegen das zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ausgeschiedene Costa Rica bemühte sich Polen zwar um Wiedergutmachung für das vorzeitige WM-Aus, das Spiel der polnischen Mannschaft erinnerte jedoch stark an die beiden vorangegangenen Spiele. Am Ende konnte die polnische Mannschaft ein eher schwaches Spiel durch die Tore von Bartosz Bosacki mit 2:1 (1:1) gewinnen und schied in der Gruppe A als Dritter (3 Spiele, 1 Sieg und 2 Niederlagen, 2:4 Tore (-2), 3 Punkte) vor Costa Rica mit drei Punkten Rückstand auf den für das Achtelfinale qualifizierenden zweiten Platz aus.

Statistik

Teilnahmen Polens an der Fußball-Europameisterschaft

1960 in Frankreich nicht qualifiziert
1964 in Spanien nicht qualifiziert
1968 in Italien nicht qualifiziert
1972 in Belgien nicht qualifiziert
1976 in Jugoslawien nicht qualifiziert
1980 in Italien nicht qualifiziert
1984 in Frankreich nicht qualifiziert
1988 in der BR Deutschland nicht qualifiziert
1992 in Schweden nicht qualifiziert
1996 in England nicht qualifiziert
2000 in Belgien und den Niederlanden nicht qualifiziert
2004 in Portugal nicht qualifiziert
2008 in Österreich und der Schweiz qualifiziert
2012 in Polen und der Ukraine als Gastgeber gesetzt

Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz

Polen qualifizierte sich zum ersten Mal überhaupt für eine Europameisterschaft. In der einzigen Gruppe mit acht Teams - in allen anderen Gruppen waren nur sieben Teams vertreten - wurde Polen Gruppensieger noch vor dem WM-Vierten und Vizeeuropameister Portugal.

Polen reist mit dem Slogan ...bo liczy sie sport i dobra zabawa! zur EM. Übersetzt heißt es ...weil nur Sport und echter Spaß zählen!

Polen spielt im Verlauf der Vorrunde in der Gruppe B gegen den WM-Dritten Deutschland, den Co-Gastgeber Österreich und Kroatien. Der Gruppensieger und der Zweite erreichen das Viertelfinale.

Erfolge bei den Olympischen Sommerspielen

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1919 gegründet
1912 in Stockholm nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1919 gegründet
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1924 in Paris Qualifikation
1928 in Amsterdam nicht teilgenommen
1936 in Berlin 4. Platz
1948 in London nicht angetreten, vom poln. Verband zurückgezogen
1952 in Helsinki Achtelfinale
1956 in Melbourne nicht teilgenommen
1960 in Rom Vorrunde
1964 in Tokio nicht qualifiziert
1968 in Mexiko City nicht qualifiziert
1972 in München Olympiasieger
1976 in Montreal Zweiter
1980 in Moskau nicht qualifiziert
1984 in Los Angeles Boykott
1988 in Seoul nicht qualifiziert
1992 in Barcelona Zweiter

Olympische Sommerspiele 1972 in München

Das Olympische Fußballturnier von 1972 fand vom 26. August bis zum 10. September statt. Die Auslosung der Vorrunde ergab, dass die polnische Mannschaft gegen einen der Mitfavoriten gleich in der Vorrunde antreten musste. Die ersten Gegner Kolumbien und Ghana wurden locker mit 5:1 und 4:0 bezwungen. Das entscheidende Spiel um den Einzug in die zweite Gruppenphase folgte am letzten Spieltag gegen die DDR. Polen gewann mit 2:1 durch zwei Tore von Innenverteidiger Jerzy Gorgoń bei einem Gegentreffer von Joachim Streich.

Die zweite Finalrunde brachte dann eine Enttäuschung im ersten Spiel. Polen kam über ein 1:1 gegen Dänemark nicht hinaus, konnte dann jedoch im zweiten Spiel den großen Favoriten Sowjetunion mit 2:1 bezwingen. Im letzten Spiel gewann Polen dann mit 5:0 gegen Marokko und zog ins Finale ein. Im Finale bezwang Polen das Team der Ungarn mit 2:1. Kurz vor der Halbzeit waren die Ungarn durch Varadi mit 1:0 in Führung gegangen. Kazimierz Deyna brachte dann bereits in der 47. Minute mit dem Ausgleich die Wende und besorgte selbst den Siegtreffer in der 68. Minute. Der Olympiasieg von München 1972 war der erste große Erfolg in der Geschichte des polnischen Fußballs.

Olympische Sommerspiele 1976 in Montréal

Der legendäre Trainer Kazimierz Górski saß bei diesem Turnier zum letzten Mal auf der polnischen Trainerbank. Als Olympiasieger von 1972 und WM-Dritter von 1974 war die polnische Mannschaft der Topfavorit auf den erneuten Gewinn der Goldmedaille. So war es natürlich keine Überraschung, dass die Mannschaft sich erneut bis ins Finale vorspielte. Doch diesmal war die DDR-Mannschaft von Trainer Georg Buschner die Stärkere. Die polnische Mannschaft trat wieder mit großer Spielkultur auf, doch hatte die Stürmer die Durchschlagskraft der letzten Jahre verlassen und die DDR gewann mit 3:1. Der Gewinn der Silbermedaille gehört dennoch zu den historischen großen Erfolgen des polnischen Fußballs.

Olympische Sommerspiele 1992 in Barcelona

Die ersten Olympischen Spiele nach der politischen Wende in Europa brachten für die polnischen Fußballfans eine nie erwartete Überraschung. Jetzt traten nicht mehr die Staatsamateure an, sondern eine Juniorenmannschaft, die Hoffnung für die Zukunft machte. Der spätere Nationaltrainer Janusz Wójcik hatte junge talentierte Spieler zur Verfügung, die in den ersten Runden viel stärker eingeschätzte Gegner wie Italien und Australien ausschaltete. Star dieser Mannschaft war der junge Mittelstürmer Andrzej Juskowiak, der Torschützenkönig des Turniers wurde und die Mannschaft ins Finale schoss. Gegen Gastgeber Spanien verloren sie dann äußerst unglücklich in einem dramatischen Finale mit 2:3. Dennoch ist der Gewinn der Silbermedaille der größte Erfolg seit den legendären Siegen der 1970er Jahre.

Aktueller Kader

Der angegebene Kader umfasst die Nationalspieler, die im Aufgebot für die Fußball-Europameisterschaft 2008 vom 7. Juni bis 29. Juni 2008 stehen.

Nummer Spieler Verein Geboren am
Torhüter
1 Artur Boruc Flagge von ScotlandScotland Celtic Glasgow 20. Februar 1980
12 Tomasz Kuszczak Flagge von EnglandEngland Manchester United 20. März 1982
22 Łukasz Fabiański Flagge von EnglandEngland FC Arsenal 18. April 1985
Abwehr
2 Mariusz Jop Flagge von RussiaRussia FK Moskau 3. August 1978
3 Jakub Wawrzyniak Flagge von PolandPoland Legia Warschau 7. Juli 1983
4 Paweł Golański Flagge von RomaniaRomania Steaua Bukarest 12. Oktober 1982
6 Jacek Bąk Flagge von AustriaAustria FK Austria Wien 24. März 1973
13 Marcin Wasilewski Flagge von BelgiumBelgium RSC Anderlecht 9. Juni 1980
14 Michał Żewłakow Flagge von GreeceGreece Olympiakos Piräus 22. April 1976
23 Adam Kokoszka Flagge von PolandPoland Wisła Krakau 6. Oktober 1986
Mittelfeld
5 Dariusz Dudka Flagge von PolandPoland Wisła Krakau 9. Dezember 1983
8 Jacek Krzynówek Flagge von GermanyGermany VfL Wolfsburg 15. Mai 1976
10 Łukasz Garguła Flagge von PolandPoland GKS Bełchatów 25. Februar 1981
15 Michał Pazdan Flagge von PolandPoland Górnik Zabrze 21. September 1987
17 Wojciech Łobodziński Flagge von PolandPoland Wisła Krakau 20. Oktober 1982
18 Mariusz Lewandowski Flagge von UkraineUkraine Schachtar Donezk 18. Mai 1979
19 Rafał Murawski Flagge von PolandPoland Lech Posen 9. Oktober 1981
20 Roger Guerreiro Flagge von PolandPoland Legia Warschau 25. Mai 1982
Angriff:
7 Euzebiusz Smolarek Flagge von SpainSpain Racing Santander 9. Januar 1981
9 Maciej Żurawski Flagge von GreeceGreece AE Larisa 12. September 1976
11 Marek Saganowski Flagge von EnglandEngland FC Southampton 31. Oktober 1978
16 Łukasz Piszczek Flagge von GermanyGermany Hertha BSC 3. Juni 1985
21 Tomasz Zahorski Flagge von PolandPoland Górnik Zabrze 22. November 1984

Aktuelle Spiele

EM Qualifikation

Polen spielt in der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2008 in der Gruppe A.

Datum Austragungsort Kontrahenten Ergebnis
2. September 2006 Bydgoszcz Polen – Finnland 1 : 3 ( 0 : 0 )
6. September 2006 Warszawa Polen – Serbien 1 : 1 ( 1 : 0 )
7. Oktober 2006 Almaty KasachstanPolen 0 : 1 ( 0 : 0 )
11. Oktober 2006 Chorzów PolenPortugal 2 : 1 ( 2 : 0 )
15. November 2006 Brüssel BelgienPolen 0 : 1 ( 0 : 1 )
24. März 2007 Warszawa PolenAserbaidschan 5 : 0 ( 3 : 0 )
28. März 2007 Kielce PolenArmenien 1 : 0 ( 1 : 0 )
2. Juni 2007 Baku AserbaidschanPolen 1 : 3 ( 1 : 0 )
6. Juni 2007 Eriwan Armenien–Polen 1 : 0 ( 0 : 0 )
8. September 2007 Lissabon Portugal–Polen 2 : 2 ( 0 : 1 )
12. September 2007 Helsinki Finnland–Polen 0 : 0 ( 0 : 0 )
13. Oktober 2007 Warszawa PolenKasachstan 3 : 1 ( 0 : 1 )
17. November 2007 Chorzów PolenBelgien 2 : 0 ( 1 : 0 )
21. November 2007 Belgrad Serbien–Polen 2 : 2 ( 0 : 1 )

Freundschaftsspiele

Freundschaftsspiele unter dem Trainer Leo Beenhakker.

Datum Austragungsort Kontrahenten Ergebnis
16. August 2006 Odense Dänemark – Polen 2 : 0 ( 1 : 0)
6. Dezember 2006 Dubai Vereinigten Arabischen EmiratePolen 2 : 5 ( 1 : 2)
3. Februar 2007 Jerez de la Frontera EstlandPolen 0 : 4 ( 0 : 2 )
7. Februar 2007 Jerez de la Frontera Slowakei – Polen 2 : 2 ( 2 : 0 )
22. August 2007 Moskau Russland – Polen 2 : 2 ( 2 : 0 )
17. Oktober 2007 Łódź Polen – Ungarn 0 : 1 ( 0 : 0 )
15. Dezember 2007 Antalya PolenBosnien-Herzegowina 1 : 0 ( 1 : 0 )
2. Februar 2008 Paphos FinnlandPolen 0 : 1 ( 0 : 1 )
6. Februar 2008 Larnaca TschechienPolen 0 : 2 ( 0 : 2 )
27. Februar 2008 Wronki PolenEstland 2 : 0 ( 1 : 0 )
26. März 2008 Krakau Polen – USA 0 : 3 ( 0 : 2 )
26. Mai 2008 Skopje Mazedonien – Polen 1 : 1 ( 0 : 0 )
27. Mai 2008 Reutlingen PolenAlbanien 1 : 0 ( 1 : 0 )
1. Juni 2008 Chorzów Polen – Dänemark 1 : 1 ( 1 : 1 )

Bekannte ehemalige Spieler

Rekordhalter

Die meisten Einsätze im Nationalteam

Name Aktive Jahre Länderspiele
Grzegorz Lato 1971–1984 100*
Kazimierz Deyna 1968–1978 97
Jacek Bąk seit 1993 94
Władysław Żmuda 1973–1986 91
Antoni Szymanowski 1970–1980 82
Zbigniew Boniek 1976–1988 80
Jacek Krzynówek seit 1998 79
Michał Żewłakow seit 1999 76
Włodzimierz Lubański 1963–1980 75
Tomasz Wałdoch 1991–2002 74
Piotr Świerczewski 1992–2003 70
Roman Kosecki 1988–1995 69
Tomasz Kłos 1998–2006 69

Anmerkung: * Die FIFA erkennt 5 Spiele im Olympiateam nicht als A-Länderspiele an.

Die meisten Tore im Nationalteam

Name Aktive Jahre Ländespiele (Tore)
Włodzimierz Lubański 1963–1980 75 (48)
Grzegorz Lato 1971–1984 100 (45)
Kazimierz Deyna 1968–1978 97 (41)
Ernest Pol 1955–1964 46 (39)
Andrzej Szarmach 1972–1982 62 (32)
Gerard Cieślik 1947–1958 45 (27)
Zbigniew Boniek 1976–1988 80 (24)
Ernst Wilimowski 1934–1939 22 (21)
Dariusz Dziekanowski 1981–1990 62 (20)
Roman Kosecki 1988–1995 69 (19)

Spieler der Eintracht Frankfurt

Bekannte ehemalige Nationaltrainer

Bilanz gegen Deutschland

  • 15 Spiele, davon 4 Unentschieden und 11 Niederlagen bei 7:27 Toren (Stand 2008)[1]

Bilanz gegen die DDR

  • 19 Spiele, davon 9 Siege, 4 Unentschieden und 6 Niederlagen bei 26:27 Toren

Bilanz gegen Österreich

  • 7 Spiele, davon 4 Siege und 3 Niederlagen bei 17:16 Toren

Bilanz gegen die Schweiz

  • 9 Spiele, davon 4 Siege, 4 Unentschieden und 1 Niederlage bei 17:9 Tore

Bilanz gegen Luxemburg

  • 6 Spiele, davon 5 Siege und 1 Unentschieden bei 23:4 Tore

Bilanz gegen Liechtenstein

  • 0 Spiele

Siehe auch

Weblinks

Fußnoten

ar:منتخب بولندا لكرة القدم ca:Selecció de futbol de Polònia cs:Polská fotbalová reprezentace en:Poland national football team es:Selección de fútbol de Polonia et:Poola jalgpallikoondis fi:Puolan jalkapallomaajoukkue fr:Équipe de Pologne de football he:נבחרת פולין בכדורגל hr:Poljska nogometna reprezentacija hu:Lengyel labdarúgó-válogatott id:Tim nasional sepak bola Polandia it:Nazionale di calcio della Polonia ja:サッカーポーランド代表 ka:პოლონეთის ეროვნული საფეხბურთო ნაკრები ko:폴란드 축구 국가대표팀 lt:Lenkijos vyrų futbolo rinktinė lv:Polijas futbola izlase nl:Pools voetbalelftal no:Polens herrelandslag i fotball pl:Reprezentacja Polski w piłce nożnej pt:Seleção Polonesa de Futebol ru:Сборная Польши по футболу sk:Poľské národné futbalové mužstvo sl:Poljska nogometna reprezentanca sq:Federata Polake e Futbollit sr:Фудбалска репрезентација Пољске sv:Polens herrlandslag i fotboll tr:Polonya Millî Futbol Takımı uk:Збірна Польщі з футболу vi:Đội tuyển bóng đá quốc gia Ba Lan zh:波蘭國家足球隊



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