Reinhard Häfner

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Reinhard Häfner (* 2. Februar 1952 in Sonneberg) ist ein deutscher Fußballspieler.

Der Heimatverein Reinhard Häfners, in dessen Kinder- und Jugendmannschaften er das Fußballspielen begann, war die BSG Motor Sonneberg. Im Juniorenalter wurde er zunächst als Spieler zum FC Rot-Weiß Erfurt delegiert. 1971 wechselte er zu Dynamo Dresden, wo er bis zu seinem Karriereende 1988 blieb und in 366 DDR-Oberliga-Spielen 49 Tore schoss. Damit hat er hinter Hans-Jürgen Dörner die zweitmeisten Einsätze aller Dynamos aufzuweisen. Mit Dynamo erreichte Häfner je vier DDR-Meistertitel und FDGB-Pokalsiege.

Mit der DDR-Fußballnationalmannschaft, in der er von 1971 bis 1984 58 Einsätze (5 Tore) absolvierte, gewann Häfner 1976 in Montreal das olympische Fußballturnier. Häfner erzielte im Finale das entscheidende 3:1.

Im April 1990, nur zwei Jahre nach seinem Abschied als Fußballer, wurde Häfner Cheftrainer von Dynamo Dresden und löste Eduard Geyer ab. Wenige Wochen später wurde Dynamo zum achten Mal Meister und zum siebten Mal FDGB-Pokalsieger. In der darauffolgenden Saison, nach dem Verkauf der Stars wie Ulf Kirsten und Matthias Sammer, führte Häfner die Dresdner Mannschaft zum zweiten Platz in der letzten Oberliga-Saison und damit zur Qualifikation für die Fußball-Bundesliga. Trotz dieses Erfolges wurde Häfner im Juni 1991 entlassen. Von 1993 bis 1996 war er Trainer des Chemnitzer FC.

Mit Beginn der Rückrunde 06/07 steht Reinhard Häfner im Kader des SV Grün-Weiß Langeneichstädt (Kreisliga Merseburg / Querfurt, Sachsen-Anhalt).

en:Reinhard Häfner



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