Rheydter Spielverein

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Der Rheydter Spielverein ist ein Sportverein aus Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen mit den Abteilungen Fußball, Hockey, Tennis, Handball und Tischtennis. Der Verein wird auch einfach „RSV“ oder „Spö“ genannt.

Entstehung

Gegründet wurde der RSV am 21. Dezember 1905 von fußballbegeisterten Mitgliedern des Rheydter Turnvereins 1847, nachdem die Vereinsführung des Turnvereins den Kauf eines Fußballs untersagt hatte.

Bedeutende Stationen

  • 1906 Aufnahme des Vereins in den Rheinisch-Westfälischen Spielverband. Gründung der Leichtathletik-Abteilung. Meisterschaft: Gustav Limbach im 800-Meter-Lauf und Alfred Schäfer im Stabhochsprung.
  • 1908 Bezirksmeisterschaft im Fußball
  • 1911 Westdeutsche Meisterschaft für "Männe" Junkers im 100- und 200-Meter-Lauf
  • 1912 Wiederholung der Westdeutschen Meisterschaft von "Männe" Junkers im 100- und 200-Meter-Lauf
  • 1912 Gründung der Hockeyabteilung im Rheydter Spielverein
  • 1918 Wiederaufnahme des vollen Spielbetriebes nach dem 1. Weltkrieg auf einem Sand- und Aschenplatz an der Watelerstraße
  • 1920 Aufstieg in die Gauliga. Verhandlungen des Vorstandes zur Erwerbung eines neuen Sportplatzgeländes
  • 1921 Erste Rheingau-Meisterschaft gegen den KBC Köln
  • 1922 Zweite Rheingau-Meisterschaft der Fußballer; Einweihung des Stadions an der Jahnstrasse
  • 1923 Die erste Fußball-Mannschaft wird wieder Rheingaumeister, dazu erringt sie die Rheingau-Pokalmeisterschaft; Gründung der Handball-Abteilung
  • 1925 Einweihung der Tribüne mit Klubhaus, Geschäftszimmer und Umkleideräumen; Die erste Mannschaft wird Fußball-Westkreismeister
  • 1934 Die Leichtathleten werden in der 4 x 100-Meter-Staffel westdeutscher Meister. Karl Jansen wird Deutscher Meister im Kugelstoßen.
  • 1947 Die erste Fußball-Elf wird Niederrhein-Meister
  • 1948 Im Fußball wieder Niederrhein-Meisterschaft; Beginn des Stadionausbaues von einer Zuschauer-Fassungszahl von 25.000 auf über 30.000.
  • 1950 Die erste Fußball-Mannschaft wird Meister der 2. Division West und steigt unter der Regie von Spielertrainer Fritz Pliska in die damals höchste deutsche Spielklasse, die Oberliga-West, auf.
  • 1952 Die A-Jugend-Fußballer werden westdeutscher Meister; die erste Fußball-Elf steigt in die 2. Division ab.
  • 1953 Die erste Fußball-Elf schafft als zweiter den direkten Wiederaufstieg mit Weltklasse-Trainer Hennes Weisweiler; Fertigstellung des Stadionausbaues.
  • 1954 Die erste Fußball-Elf steigt zum zweiten Mal aus der Oberliga ab.
  • 1957 Die erste Mannschaft wird westdeutscher Meister im Tischtennis. Hans-Werner Schippers und Werner Hoeveler werden westdeutsche Meister im Doppel.
  • 1959 Hans-Werner Schippers und Hilde Gröber (Duisburg) werden Deutsche Meister im Tischtennis-Mixed.
  • 1960 Die erste Fußball-Elf steigt aus der 2. Liga West in die höchste Amateurklasse, die Verbandsliga Niederrhein, ab.
  • 1963 Ausbau der Tennisplätze und Wiederaufleben der Tennis-Abteilung.
  • 1965 1. Hockey-Mannschaft Aufstieg in die Oberliga.
  • 1975 Abstieg der Fußball-Elf in die Landesliga
  • 1978 Aufstieg in Verbandsliga
  • 1986 Erneuter Aufstieg in die Verbandsliga
  • 1987 Der RSV wird als Aufsteiger Meister der Verbandsliga und Aufstieg in die höchste Deutsche Amateurklasse, der Amateur-Oberliga
  • 1990 Deutscher Amateur Vizemeister

Fußball

Die erste Mannschaft spielt aktuell (Saison 2007/08) in der Bezirksliga.

Bekannte ehemalige Trainer

Bekannte ehemalige Spieler

Hockey

Die Herrenmannschaft spielt aktuell sowohl in der Halle, als auch auf dem Feld in der 2.Bundesliga.


Weblinks



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