Roland Wohlfarth

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Roland Wohlfarth (* 11. Januar 1963 in Bocholt) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Er wurde mit der U-18 Mannschaft 1981 Europameister und mit der U20-Mannschaft Weltmeister. Er war in der Fußball-Bundesliga von 1981 bis 1998 in 287 Spielen aktiv und erzielte 120 Treffer. Wohlfarth stammt ursprünglich aus der Jugend von Borussia Bocholt, spielte dann für den MSV Duisburg, Bayern München, den VfB Leipzig, AS Saint-Étienne und den VfL Bochum. Seine Karriere beendete Wohlfarth im Jahre 2000 beim Wuppertaler SV. Mit Bayern München wurde er 1985, 1986, 1987, 1989 und 1990 Deutscher Meister und 1986 DFB-Pokalsieger. Im Finale um den DFB-Pokal 1986 gegen den VfB Stuttgart erzielte er beim 5:2 Erfolg der Bayern drei Tore und avancierte zum Pokalhelden der Bayern.

Obwohl es ihm immer wieder gelang, sich bei den Bayern gegen teilweise hochkarätige Konkurrenten seinen Stammplatz zu erhalten und er gleich zweimal (1989 mit 17 Treffern und 1991 mit 21 Treffern) Torschützenkönig in der Fußball-Bundesliga wurde, konnte er sich in der Nationalmannschaft nicht durchsetzen. Er spielte dort 1986 und 1989 lediglich zwei Mal.

Im ersten Doping-Urteil der Fußball-Bundesliga vom 16. Februar 1995 wurde Wohlfarth wegen der Einnahme von Appetitzügler Recalon zu einer zweimonatigen Sperre verurteilt.

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