Rolf Rüssmann

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Rolf Rüssmann (* 13. Oktober 1950 in Schwelm) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Er spielte von 1969 bis 1973 bei FC Schalke 04. Wegen seiner Verwicklungen in den Bundesliga-Skandal wurde er rechtskräftig vom Landgericht Essen verurteilt und vom DFB ab März 1973 gesperrt und mit einer Geldstrafe belegt. Da ihm aber die Freigabe für ausländische Ligen erteilt wurde, wechselte er nach Belgien zum FC Brügge. Nach seiner Begnadigung im Januar 1974 kehrte er nach Gelsenkirchen zurück, wo er bis zum 30. November 1980 spielte. Zum 1. Dezember wechselte er zu Borussia Dortmund. Bis 1985 spielte er hier in der Fußball-Bundesliga.

Er wurde mit Schalke 04 1972 DFB-Pokalsieger. Mit 453 Spielen, in denen ihm 48 Tore gelangen, gehörte er lange Zeit zu den Spielern mit den meisten Bundesligaspielen. Für die Nationalmannschaft spielte er 1977 und 1978 in 20 Länderspielen und nahm an der Fußballweltmeisterschaft 1978 in Argentinien teil. Sein einziger Länderspieltreffer war das Tor zum 1:0-Erfolg gegen die Auswahl der Sowjetunion am 8. März 1978.

Später war er als Manager von Borussia Mönchengladbach und für den VfB Stuttgart tätig.

Managertätigkeiten

  • FC Schalke 04 (25. Februar 1987 – 10. August 1987)
  • Borussia Mönchengladbach (1. April 1990 – 15. Januar 1991 [an der Seite von Helmut Grashoff])
  • Borussia Mönchengladbach (15. Januar 1991 – 8. Juli 1992)
  • Borussia Mönchengladbach (3. September 1992 – 10. November 1998)
  • VfB Stuttgart (1. Februar 2001 – 19. Dezember 2002)

Siehe auch

Weblinks


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