SC Geislingen

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SC Geislingen
SC Geislingen SC.gif
Voller Name Sport-Club Geislingen 1900 e.V.
Gegründet 1. Juni 1900
Stadion Stadion im Eybacher Tal
Plätze 6.000
Präsident Achim Fähndrich
Trainer Heinrich Bruß
Homepage http://www.sc-geislingen.de/ & http://www.sc-geislingen-jugend.de/
Liga Bezirksliga Neckar/Fils
2006/07 2. Platz
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts

Der SC Geislingen ist ein Sportverein aus dem schwäbischen Geislingen an der Steige. Die bekannteste und erfolgreichste Abteilung des sechzehn Sparten zählenden Vereins sind die inzwischen nur noch im unteren Amateurbereich spielenden Fußballer, welche in der Vergangenheit über Jahrzehnte in den höchsten deutschen Amateurligen mitwirkten. Bundesweite Aufmerksamkeit erregten die Fußballer des SC Geislingen 1984, als man in der ersten Runde des DFB-Pokal den Hamburger SV – den Sieger des Europapokalsieger der Landesmeister 1983 – aus dem Wettbewerb warf.

Geschichte

Der Sport-Club Geislingen wurde am 1. Juni 1900 gegründet, und nannte sich in der Zeit zwischen 1920 und der Wiedergründung des Vereins nach dem Zweiten Weltkrieg Fußballverein Geislingen. 1952 stieg der Sport-Club in die höchste deutsche Amateurklasse, der 1. Amateurliga Württemberg auf. Diese Spielklasse gehörte der Verein bis zum Abstieg im Jahr 1974 ununterbrochen an. Während dieser Zeit konnten sich die Geislinger Fußballer in den Jahren 1959 und 1960 als Meister bzw. Vizemeister der 1. Amateurliga für die Aufstiegsspielen zur 2. Oberliga Süd qualifizieren, in denen man jedoch beide Male scheiterte.

Nachdem der zwischenzeitlich bis in die Landesliga abgerutschte Verein 1983 wieder in die Verbandsliga Württemberg aufstieg, gelang bereits 1984 die erstmalige Qualifikation zur Oberliga Baden-Württemberg. Neben dem Aufstieg in die Oberliga gewann die Mannschaft 1984 zudem den WFV-Pokal durch einen 2:1 Endspielsieg gegen TSV Ofterdingen, wodurch man für den DFB-Pokal qualifiziert war. Hier gelang dem SC Geislingen eine der größten Pokalsensationen im deutschen Fußball, als man in der ersten Hauptrunde am 1. September 1984 den amtierenden deutschen Meister Hamburger SV, der unter anderem Uli Stein, Felix Magath, Thomas von Heesen und Manfred Kaltz in seinen Reihen hatte mit 2:0 durch die Tore von Wolfgang Haug und Klaus Perfetto bezwang. In Runde zwei behielten die Geislinger Fußballer mit einem 4:2 gegen die Offenbacher Kickers ebenfalls noch die Oberhand, bevor man im Achtelfinale gegen den damaligen Bundesligisten Bayer Uerdingen durch zwei Tore kurz vor Schluss mit 0:2 unterlag.

Nachdem der Sport-Club 1986 und 1991 zweimal aus der Oberliga Baden-Württemberg abstieg, jedoch beide Male den direkten Wiederaufstieg feiern konnte, rutschte er nach seinem dritten Abstieg 1996 über die Verbands- und Landesliga bis in die Bezirksliga ab. In dieser Saison (08-09) ist das Ziel der jungen Mannschaft von Trainer Heinrich Bruß ganz klar definiert, sowohl die 1. wie auch die 2. Mannschaft müssen und sollen unbedingt in die Landesliga bzw. die Kreisliga A aufsteigen. Die Mannschaft hat bereits das Highlight der diesjährigen Vorbereitung hinter sich gebracht. Sie spielten gegen den Regionalligisten SSV Ulm 1846. Sie konnten gut mit dem Team von der Donau mithalten und zeigten sich schon vor der neuen Saison spielstark und kämpferisch, was auf eine gute neue Spielzeit hinweisen könnte. Sicher ist auf jeden fall das das Team von Trainer Heinrich Bruß in diesem Jahr nur sehr schwer zu bezwingen sein wird.

Erfolge

  • Meister der 2. Amateurliga Württemberg 1952
  • Meister der 1. Amateurliga Württemberg 1959
  • Meister der 2. Amateurliga Nordwürttemberg 1977
  • Meister der Verbandsliga Württemberg 1987
  • Meister der Landesliga Württemberg 1980, 1983
  • Meister der Bezirksliga Neckar/Fils 2003
  • Württembergischer Amateurmeister 1959, 1995
  • Württembergischer Pokalsieger 1984, 1989
  • DFB-Pokal Achtelfinale 1984

Platzierungen seit 1950

Bekannte Spieler

Stadion

Der SC Geislingen trägt seine Heimspiele im vereinseigenen Stadion im Eybacher Tal aus. Das Stadion bietet Platz für 6.000 Zuschauer, davon rund 700 Tribünenplätze.

Weblinks



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