Spielbericht: 20. Spieltag 13/14 FSV Mainz 05 II - SV Waldhof

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche


FSV Mainz 05 II 0:0 SV Waldhof Mannheim 07
FSV Mainz 05 Logo.png 20.Spieltag
Freitag, 21. Februar 2014, 19 Uhr MESZ, Coface Arena

Endstand 0:0

Zuschauer: 1.067
Schiedsrichter: Jöllenbeck (Müllheim), Assistenten: Hirzel (Malterdingen), Dusch (Rheinbischofsheim)

SV Waldhof Mannheim.png
Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Mathenia - Schilk, Fathi, Weil, Rossbach - Falkenmayer, Koch - Lewerenz, Polter, Franzin - Sliskovic - Trainer: Martin Schmidt

Einwechslungen:

Scored after 74 minutes 74' F.Müller für Franzin
Scored after 78 minutes 78' Bouziane für Sliskovic

Reserve: Huth (Tor), Bohl, Schmitt, N.Seegert, M.Seegert

Startelf (Spielsystem 4-2-3-1):

Knödler - Becker, Geiger, Islamoglu, Mladenovic - Weimer, Zeric - Ismaili, Avdic, Saiti - Bektashi - Trainer: Kenan Kocak

Einwechslungen:

Scored after 55 minutes 55' Sökler für Avdic
Scored after 66 minutes 66' Huckle für Saiti
Scored after 84 minutes 84' Banouas für Weimer

Reserve: D.Broll (Tor), Amiri, Yazgan, Gallego

Es fehlten: N.Müller (Ellenbogen-Verletzung), Stiller (grippaler Infekt), Kochendörfer (Innenbandriss im Knöchel), Szimayer (Teilabriss Patellasehne), Dautaj (Rotsperre), Lauretta, Kasal (beide Trainingsrückstand)

Yellow card.png keiner

Yellow card.png Banouas

Beste Spieler: Polter, Lewerenz, Schilk - Knödler, Becker, Bektashi

Berichte:


Fußball-Regionalliga: Waldhof spielt 0:0 bei der mit Profis gespickten U 23 des Bundesligisten Mainz 05 / Trainer Kocak zufrieden „Darauf können wir aufbauen“

Von unserem Mitarbeiter Roland Bode

Mainz. Mit einem torlosen und leistungsgerechten Remis ist der SV Waldhof gestern Abend beim FSV Mainz 05 II in die Restrunde der Fußball-Regionalliga 2013/14 gestartet. Die 1064 Besucher in der Coface Arena des Bundesligisten, unter ihnen rund 800 mitgereiste SVW-Anhänger, sahen ein faires und ausgeglichenes Spiel mit Siegchancen auf beiden Seiten. Beim Wiedersehen mit seinen früheren Mitspielern feierte der in der Winterpause zu den Rheinhessen gewechselte Dennis Franzin ein ordentliches Debüt. FSV-Coach Martin Schmidt hatte den Tabellenzweiten mit Malik Fatih und Sebastian Polter aus dem Profiteam von Thomas Tuchel verstärkt.

Franzin fair behandelt

"Wenn man bedenkt, mit was für einer starken Mannschaft Mainz aufgelaufen ist, dann bin ich mit der Leistung meines Teams absolut zufrieden", sagte Waldhofs Trainer Kenan Kocak. "Wir haben immer dagegengehalten, früh gestört und waren sehr konzentriert. Auf dieser Leistung können wir aufbauen", blickte der Coach bereits auf das Heimspiel am kommenden Freitag gegen die U 23 von Eintracht Frankfurt.

Franzin, der in seinem ersten Pflichtspiel für die "kleinen" Null-Fünfer gleich viel Verantwortung übernahm, wurde vom blau-schwarzen Anhang fair behandelt. Es blieb einzig bei der lautstarken Bitte: "Dennis zieh die Sch . . . aus", was sich auf das rot-weiße Trikot bezog. Der 20-Jährige nahm es professionell und gelassen: "Das ist schon okay. Ich habe einen weiteren Schritt für mich gemacht. Ich wollte auch gewinnen. Trotzdem bleibe ich dem SV Waldhof verbunden und wünsche dem Verein viel Glück."

Gegenüber dem letzten Pflichtspiel am Nikolaustag in Ulm (2:2) hatte Kocak seine Elf gleich auf sechs Positionen umgestellt. Während die Neuzugänge Marcel Avdic im offensiven Mittelfeld und Nikola Mladenovic auf der linken Defensivseite bei ihrem Debüt für die Blau-Schwarzen einen vielversprechenden ersten Eindruck hinterließen, musste "Allrounder" Marc Gallego wegen Knieproblemen von der Bank aus noch zuschauen.

In einer ausgeglichenen Partie, die nach der zehnwöchigen Pause verhalten begann, setzte Mannheims Shqipon Bektashi die erste Duftnote. Den gefährlich sich vor dem FSV-Gehäuse senkenden Distanzschuss des Angreifers konnte Torsteher Christian Mathenia nur mit einer tollen Parade über die Querlatte lenken (8.). Mannheim wirkte aggressiv und entschlossen im Spiel gegen den Ball, beim Pressing und im Zweikampf.

Vor der Pause erarbeiteten sich die besonders bei Standardsituationen gefährlichen Gastgeber einige Möglichkeiten. Hier erwies sich Torhüter Kevin Knödler mit etlichen guten Paraden als starker Rückhalt. Glück hatte der SVW, dass Richard Weil (36.) aus der Distanz und Steven Lewerenz (53.) aus zehn Metern nur die Querlatte trafen.


Quelle: Mannheimer Morgen 22.02.2014


Ein torloses Remis der besseren Sorte / SV Waldhof punktet in Mainz / Kocak-Elf überzeugt in der Coface Arena

FSV-Coach lobt taktisches Spiel der Mannheimer

Es war ein 0:0 der besseren Sorte, welches beide Mannschaften auf dem Rasen der Coface Arena zelebrierten. "Mit ein wenig mehr Glück hätten wir hier auch gewinnen können", meinte ein sichtlich zufriedener Trainer Kenan Kocak nach dem Abpfiff. Lob gab es auch von FSV-Trainer Martin Schmidt: "Der Gegner hatte einen Plan. Wir bekamen lange überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel."

Zwei Neuzugänge brachte der SVW-Coach von Beginn an. Marcel Avdic spielte den offensiven Part im zentralen Mittelfeld und Nikola Mladenovic nahm die Position des linken Verteidigers ein. Beide deuteten ihr Potenzial bereits an und dürften echte Verstärkungen sein. Der dritte Neue Marc Gallego saß nach auskurierter Verletzung nur auf der Bank. "Je nach Spielverlauf hätte ich ihn noch bringen können", meinte Kocak, der an diesem Abend dafür keinen Anlass sah.

Zeitweise perfektes Angriffs-Pressing

Früh in des Gegners Hälfte attackierten die taktisch hervorragend eingestellten Blau-Schwarzen den Karnevalsverein und stellten so den FSV vor Probleme. "Man hat ja im Hinspiel gesehen, was passiert, wenn Mainz erst einmal ins Rollen kommt", erinnerte Kocak an das 0:4-Debakel aus der Vorrunde. Waldhof unterband aber nicht nur den Spielfluss des FSV, sondern setzte auch nach vorne Nadelstiche. Die Sturmspitze Shqipon Bektashi beschäftigte die gesamte FSV-Abwehr und lieferte ein erstaunliches Laufpensum ab.

Laufwunder Bektashi

"Wieviel ist der gerannt? 14 Kilometer?", fragte Schmidt in die Journalistenrunde. Bektashi hatte dann auch die erste Chance des Spiels, sein Distanzschuss wurde von FSV-Keeper Christian Mathenia gerade noch über die Latte gelenkt wurde (8.). Auch Avdic hatte in Halbzeit Eins die mögliche Führung zweimal auf dem Fuß (30., 31.). Erst in der Endphase des ersten Abschnitts kamen auch die kleinen 05er zu Möglichkeitem. Richard Weils Knaller aus 18 Metern endete an der Latte (35.) und gegen Dennis Franzin (38.) und den bundesligaerfahrenen Sebastian Polter(40.) konnte sich Kevin Knödler auszeichnen.

Auch nach dem Wechsel hatten die Waldhöfer den besseren Start. Bektashi und Avdic spielten den Konter aber nicht sauber zu Ende (49.). Es folgte noch eine Schrecksekunde, als Steven Lewerenz für Mainz wieder nur die Latte traf (53.)."Unsere beste Phase hatten wir 15 Minuten vor und 15 Minuten direkt nach der Pause", brachte es der FSV-Trainer auf den Punkt.

Bis zum Schlusspfiff spannend

Weil sich keines der beiden Teams mit dem Unentschieden zufrieden gab, blieb das Spiel bis zum Ende spannend. Kocak brachte im Verlauf der zweiten Halbzeit Marcel Sökler für den erschöpften Avdic und stabilisierte die Abwehr mit der Hereinnahme von Patrick Huckle. In den Schlussminuten waren die Gäste bei gefährlichen Kontern durch Bektashi und Shaban Ismaili dem Siegtor näher als Mainz, doch es blieb beim 0:0, womit alle gut leben konnten. "Auf diese Leistung und das Engagement des Teams läßt sich aufbauen. Jetzt hoffe ich, dass auch bald unsere Verletzten wieder zurückkommen", meinte Kocak.

Dennis Franzin nach 75 Minuten verletzt vom Platz

Bleibt noch die Frage, wie sich Dennis Franzin als Neu-Mainzer gegen seinen alten Club aus der Affäre zog? Der 20-jährige war beim starken Christoph Becker in guten Händen und fühlte sich als Mitglied der gegnerischen Mannschaft offenbar nicht ganz wohl in seiner Haut. Leider verletzte sich das Talent ohne Fremdeinwirkung und humpelte in der 75.Minute vom Feld. Nicht wenige der Waldhof-Anhänger unter den 1067 Zuschauern im Stadion würden ihn weiterhin lieber im blauschwarzen Dress spielen sehen und feierten ihn nach dem Abpfiff gebührend.


Quelle: Sportkurier 22.02.2014

Video

|}



Hier könnte Ihre Werbung stehen

in allen mehr als 20.000 Artikeln