TSF Ditzingen

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TSF Ditzingen
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Voller Name Turn- und Sportfreunde
Ditzingen 1893 e.V.
Gegründet 2. Juli 1893
Stadion TRUMPF-Stadion
Plätze 4.000
Liga Verbandsliga Württemberg
2006/07 6. Platz
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Die TSF Ditzingen wurden am 2. Juli 1893 als Turnverein Ditzingen gegründet. Nach über 100jähriger, wechselvoller Geschichte sind die Turn- und Sportfreunde heute mit ca. 2.000 Mitgliedern der größte Sportverein in der Großen Kreisstadt Ditzingen. Über ihre 15 Abteilungen sind die TSF Ditzingen Mitglied in verschiedenen Sportfachverbänden. Darüber hinaus gehören sie zum Sportkreis Ludwigsburg und sind Mitglied im Württembergischen Landessportbund.


Fußball

Die Fußball-Abteilung der TSF Ditzingen wurde 1920 gegründet, die Mannschaft nahm im selben Jahr in der Kreisklasse B den Spielbetrieb auf. Dort wurde die Mannschaft 1933 Meister und stieg in die Kreisklasse A auf. Dort blieb die Elf, ehe sie 1940 Meister der A-Klasse wurde.

1945 wurde der Spielbetrieb nach den zweiten Weltkrieg in der Kreisklasse Leonberg wieder aufgenommen. 1947 wurde dort die Meisterschaft errungen und damit der Aufstieg in die Bezirksklasse Stuttgart geschafft. 1950 gelang der Aufstieg in die 2. Amateurliga, aus der die Mannschaft jedoch 1952 wieder abstieg. 1956 erfolgte der Abstieg in die Kreisklasse B, der Mannschaft gelang allerdings der sofortige Wiederaufstieg.

1977 stieg der Klub erneut in die Kreisklasse B ab. 1985 wurde die Kreisklasse A erreicht, im folgenden Jahr gelang der Durchmarsch in die Bezirksliga Enz-Murr. 1988 wurde die Mannschaft auch in dieser Spielklasse Meister und erreichte die Landesliga Württemberg. Auch hier verblieb der Klub nur zwei Jahre und stieg 1990 als Meister in die Verbandsliga Württemberg auf.

1991 gelang als Neuling in der vierten Liga der Meistertitel und damit der direkte Durchmarsch in die Oberliga Baden-Württemberg. 1993 erreichte die Mannschaft das Finale des WFV-Pokals, wo der SV Böblingen mit 3:2 geschlagen werden konnte. Nach einem vierten Platz 1994 in der Oberliga qualifizierte sich der Verein für die neugeschaffene Regionalliga Süd. Im DFB-Pokal scheiterte man an Hansa Rostock mit einer 0:2-Niederlage.

Nachdem die TSF Ditzingen sich in den ersten beiden Jahren noch im vorderen Feld der Regionalliga platzieren konnten, entging der Klub 1997 mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den von der SpVgg Ludwigsburg Abstiegsplatz dem Gang in die Viertklassigkeit. Auch in den beiden folgenden Jahren gelangen nur Plätze im hinteren Mittelfeld. 2000 fiel der Verein der Umstrukturierung der Regionalliga zum Opfer und stieg als Tabellenfünfzehnter in die Oberliga Baden-Württemberg ab.

In der Oberliga mussten die TSF Ditzingen von Beginn an gegen den Abstieg kämpfen. In der ersten Saison reichte ein Punktepolster von drei Punkten auf den Abstiegsplatz, 2002 fehlten acht Punkte auf den FC 08 Villingen, die den rettenden 14. Rang belegten.

Seit 2002 spielen die TSF Ditzingen wieder in der Verbandsliga. Dort belegten sie hauptsächlich vordere Ränge, konnten den Wiederaufstieg aber bisher nicht vollziehen.

Platzierungen der letzten Jahre

1984/85 - Kreisliga B (1. Platz)
1985/86 - Kreisliga A (1. Platz)
1986/87 - Bezirksliga Enz/Murr (13. Platz)<
1987/88 - Bezirksliga Enz/Murr (1. Platz)
1988/89 - Landesliga Württemberg (11. Platz)
1989/90 - Landesliga Württemberg (1. Platz)
1990/91 - Verbandsliga Württemberg (1. Platz)
1991/92 - Oberliga Baden-Württemberg (9. Platz)
1992/93 - Oberliga Baden-Württemberg (6. Platz)
1993/94 - Oberliga Baden-Württemberg (4. Platz)
1994/95 - Regionalliga Süd (5. Platz)
1995/96 - Regionalliga Süd (5. Platz)
1996/97 - Regionalliga Süd (15. Platz)
1997/98 - Regionalliga Süd (12. Platz)
1998/99 - Regionalliga Süd (12. Platz)
1999/00 - Regionalliga Süd (15. Platz)
2000/01 - Oberliga Baden-Württemberg (14. Platz)
2001/02 - Oberliga Baden-Württemberg (17. Platz)
2002/03 - Verbandsliga Württemberg (4. Platz)
2003/04 - Verbandsliga Württemberg (12. Platz)
2004/05 - Verbandsliga Württemberg (10. Platz)
2005/06 - Verbandsliga Württemberg (5. Platz)
2006/07 - Verbandsliga Württemberg (6. Platz)

Bekannte Spieler und Trainer

Fechten

Die Fechtabteilung der TSF Ditzingen wurde 1975 gegründet und hat ihre größten Erfolge in den 2000er-Jahren gefeiert. 2005 und 2007 erreichte die Herrendegen-Mannschaft mit Michael Flegler, Ingo Grausam, Klaus Schäfer jeweils das Halbfinale der Deutschen Meisterschaften. 2003 und 2006 war die Mannschaft Sieger des Deutschlandpokals, 2004 unterlagen die TSF im Pokalfinale dem FC Leipzig.

Auch die Damendegen-Mannschaft in der Stammbesetzung Pia Paul, Marion Weis und Melanie Auracher gehört zu den Top Ten in Deutschland, war 2006 im Halbfinale des Deutschlandpokals und in den Jahren 2006 und 2007 jeweils Zehnte der DM. Im April 2007 durchbrachen die Ditzinger Damen außerdem die jahrelange Vorherrschaft des Heidenheimer SB – immerhin Leistungs-Stützpunkt des Deutschen Fechterbundes – bei den Württembergischen Meisterschaften und holten sich den Titel.

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