Theo Klöckner

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Theo Klöckner (* 19. Oktober 1934) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der mit Werder Bremen 1965 die Deutsche Meisterschaft gewann.

Der gelernte Elektriker Theo Klöckner kam 1954 zum VfB Speldorf, dem Verein des Alt-Nationaltorhüters und späteren Ehrenvorsitzenden dieses Mülheimer Klubs, Fritz Buchloh (17 Länderspiele von 1932-36). Als Speldorf 1956 das Endspiel um die Deutsche Amateurmeisterschaft erreichte (2:3 gegen die SpVgg Neu-Isenburg), war Klöckner allerdings verletzt. Zu diesem Zeitpunkt hatte der torgefährliche Angreifer für die Runde 1956/57 bei ETB Schwarz-Weiß Essen bereits einen Vertrag unterschrieben. Am Essener Uhlenkrug blieb Klöckner bis 1963. Er pendelte mit dem ETB zwischen 2. Liga und Oberliga West. In der Oberliga West brachte er es für SWE auf 102 Spiele und 28 Tore.

Am 28. Dezember 1958 wurde er von Bundestrainer Sepp Herberger in die Nationalmannschaft beim Spiel in Kairo gegen Ägypten berufen, das mit 1:2 verloren wurde. Helmut Rahn besetzte den rechten, Theo Klöckner den linken Flügel; ohne Uwe Seeler in der Sturmmitte blieb das Angriffsspiel aber ohne die nötige Durchschlagskraft. Trotzdem erhielt der Essener Stürmer im Mai 1959 eine weitere Chance in der Nationalmannschaft. Am 20. Mai spielte er in Hamburg beim 1:1 gegen Polen. Einen weiteren internationalen Einsatz absolvierte er am 8. November beim Spiel der B-Nationalmannschaft gegen Ungarn im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion.

Mit SWE feierte er 1959 aber auch einen großen Erfolg. Am 27. Dezember gewannen sie den DFB-Pokal 1959 mit 5:2 gegen Borussia Neunkirchen. Klöckner trug sich einmal in die Torschützenliste ein. Da SWE keine Aufnahme in die neue Bundesliga fand, wechselte er mit 29 Jahren 1963 in den Norden zu Werder Bremen. Im zweiten Jahr der Liga, 1964/65, führte Trainer Willi Multhaup die Bremer zur Deutschen Meisterschaft. Klöckner trug mit vier Toren in 17 Einsätzen seinen Teil dazu bei. Insgesamt kam er in den zwei Jahren Bundesliga bei Werder Bremen auf 31 Spiele mit acht Toren. 1965 wechselte er wieder zu Schwarz-Weiß Essen zurück und nahm damit Abschied vom großen Fußball.



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