UEFA Europa League

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Logo der UEFA Europa League

Die UEFA Europa League ist neben der UEFA Champions League der zweite durch die UEFA durchgeführte Europapokalwettbewerb für Fußballmannschaften. Sie wurde 1971 unter dem Namen UEFA Cup, zu Deutsch UEFA-Pokal, als dritter Europapokalwettbewerb (EC3) begründet und ursprünglich in allen Runden im K.-o.-System mit Hin- und Rückspielen ausgetragen.

Seit dem Spieljahr 2003/04 findet nach der ersten Runde eine Gruppenphase statt. Bis auf diese Gruppenphase wird der Wettbewerb weiter im K.-o.-System durchgeführt. Seit 1998 wird der Gewinner nicht mehr in zwei, sondern in einem Finalspiel an einem neutralen Ort ermittelt. Teilnahmeberechtigt sind die Vereine, die in ihrer Liga auf die Qualifizierten für die Champions League folgen, sowie die Sieger der nationalen Pokalwettbewerbe. Damit ist jeder der 53 Mitgliedsverbände der UEFA berechtigt, Mannschaften in den UEFA-Pokal zu entsenden.

Den heutigen Namen erhielt der Wettbewerb nach der Saison 2008/09. Neben dem Namen wurde auch der Modus geändert. Es treten nun 48 Mannschaften in der Gruppenphase gegeneinander an; die Runde davor zählt nicht mehr zum Hauptbewerb, sondern zur Qualifikation. Bis auf den Titelverteidiger gibt es keine direkt für die Gruppenphase gesetzten Mannschaften. Die Umbenennung verfolgte in erster Linie das Ziel, den „Markenwert“ des UEFA-Pokals gegenüber der Champions League zu steigern.[1]

Die Rekordsieger sind mit jeweils drei Titeln Inter Mailand, Juventus Turin und der FC Liverpool. Der Gewinner des UEFA-Pokals bzw. der Europa League spielt seit 2000 gegen den Sieger der UEFA Champions League um den Europäischen Supercup.

Geschichte

Saison UEFA-Pokal-Sieger
1971/72 Tottenham Hotspur
1972/73 FC Liverpool
1973/74 Feyenoord Rotterdam
1974/75 Borussia Mönchengladbach
1975/76 FC Liverpool
1976/77 Juventus Turin
1977/78 PSV Eindhoven
1978/79 Borussia Mönchengladbach
1979/80 Eintracht Frankfurt
1980/81 Ipswich Town
1981/82 IFK Göteborg
1982/83 RSC Anderlecht
1983/84 Tottenham Hotspur
1984/85 Real Madrid
1985/86 Real Madrid
1986/87 IFK Göteborg
1987/88 Bayer 04 Leverkusen
1988/89 SSC Neapel
1989/90 Juventus Turin
1990/91 Inter Mailand
1991/92 Ajax Amsterdam
1992/93 Juventus Turin
1993/94 Inter Mailand
1994/95 AC Parma
1995/96 FC Bayern München
1996/97 FC Schalke 04
1997/98 Inter Mailand
1998/99 AC Parma
1999/00 Galatasaray Istanbul
2000/01 FC Liverpool
2001/02 Feyenoord Rotterdam
2002/03 FC Porto
2003/04 FC Valencia
2004/05 ZSKA Moskau
2005/06 FC Sevilla
2006/07 FC Sevilla
2007/08 Zenit St. Petersburg
2008/09 Schachtar Donezk
Saison Sieger der
UEFA Europa League
2009/10

Einführung des UEFA-Pokals

Als Vorläufer des UEFA-Pokals gilt der Messestädte-Pokal, in dem Teams als Vertreter von Handelsmessenstädten spielten. Nachdem dieser Wettbewerb 1971 eingestellt wurde, rief die UEFA den UEFA-Pokal ins Leben. Im Unterschied zum Messestädte-Pokal konnten hier Teams aus allen Mitgliedsländern und jeglicher Orte teilnehmen. Zudem wurde die Teilnahme von der Ligaposition abhängig gemacht.

Den ersten Erfolg feierte 1971/72 Tottenham Hotspur, das somit als erster UEFA-Pokalgewinner in die Geschichte einging. In den 1970er Jahren duellierten sich deutsche, niederländische und belgische Klubs mit den englischen um den Titelgewinn. Zwischen 1968 und 1984 durchbrach mit Juventus Turin mit dem UEFA-Pokalgewinn 1977 nur einmal ein südeuropäischer Klub die Dominanz der Mannschaften aus dem Norden.

Dies änderte sich ab Mitte der 1980er Jahre. Nach den beiden aufeinander folgenden Siegen von Real Madrid begann 1989 mit dem Triumph des SSC Neapel gegen den VfB Stuttgart die Siegesserie der Italiener. In elf Jahren waren italienische Klubs achtmal erfolgreich. Alleine Inter Mailand holte sich in dieser Zeit dreimal den Pokal.

Im Jahr 2000 sicherte sich dann mit Galatasaray Istanbul erstmals ein türkischer Klub einen Europapokaltitel. Seit 2005 haben drei Mannschaften aus der ehemaligen Sowjetunion den UEFA-Pokal gewonnen: ZSKA Moskau, Zenit St. Petersburg und Schachtar Donezk. Der FC Sevilla konnte in den Jahren 2006 und 2007 den UEFA-Pokal gewinnen und den Titel damit verteidigen – dies war zuvor nur Real Madrid in den Jahren 1985 und 1986 gelungen.

Zusammenführung mit dem Pokal der Pokalsieger

Altes Logo des UEFA-Pokals

Seit der Entscheidung, den höherrangigen Europapokal der Pokalsieger (EC2) abzuschaffen, qualifizierten sich von der Saison 1999/2000 an die jeweiligen europäischen Pokalsieger ebenfalls für den UEFA-Pokal. Bisher gelang es aber noch keinem Pokalsieger, den UEFA-Pokal zu gewinnen.

Darüber hinaus rutschen die Verlierer der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League in den UEFA-Pokal. Außerdem dürfen die acht Dritten der ersten Gruppenphase der UEFA Champions League in die dritte Runde des UEFA-Pokals einsteigen. Von diesen gelang es Galatasaray Istanbul (1999/2000), Feyenoord Rotterdam (2001/02), ZSKA Moskau (2004/05) und Schachtar Donezk (2008/09) den UEFA-Pokal zu gewinnen.

Ebenfalls mit dabei sind drei Fairplay-Vertreter und manche Sieger von einheimischen Ligapokal-Wettbewerben. Zum ersten Mal wurde in der Saison 2004/05 nach der ersten Hauptrunde eine Gruppenphase mit je fünf Teams pro Gruppe eingeführt. Bis einschließlich der Saison 2008/09 durften auch die Gewinner der Finalspiele im UI-Cup in der Qualifikation einsteigen.

Rebranding

Datei:UEFA Cup.svg
Logo des UEFA-Pokals vor dem Rebranding

Nach der Saison 2008/09 erfolgte ein Rebranding des UEFA-Pokals zur UEFA Europa League. Wie eingangs schon erwähnt wurde neben dem Namen aber auch der Modus runderneuert. Die Gruppenphase, die ab diesem Zeitpunkt den Beginn des Hauptbewerbs markierte, wurde nicht nur von 40 auf 48 Mannschaften erweitert, die Gruppen wurden zusätzlich von fünf auf vier Vereine pro Gruppe verkleinert, die jetzt je zweimal gegeneinander antreten. Zuvor hatten die fünf Mannschaften nur je einmal gegeneinander gespielt. Waren bis dato die besten drei einer Gruppe weitergekommen, so qualifizieren sich ab der Saison 2009/10 die zwei Gruppenbesten für die nächste Runde.

Zusätzlich zu diesen Änderungen wurde der Intertoto Cup nach der Austragung im Sommer 2008 abgeschafft. In der Folge erhielten die in der UEFA-Fünfjahreswertung weiter hinten platzierten Verbände je einen zusätzlichen Startplatz in der Europa-League-Qualifikation.

Teilnehmende Mannschaften

Zur Teilnahme am UEFA-Pokal ist ein erfolgreiches Abschneiden in der nationalen Meisterschaft erforderlich. Die besten Mannschaften der nationalen Fußballverbände nehmen an der UEFA Champions League teil, während die folgenden Mannschaften für den UEFA-Pokal qualifiziert sind. Wie viele Mannschaften zum einen für die Champions League und im Folgenden für den UEFA-Pokal zugelassen sind, hängt von der Spielstärke der jeweiligen Liga ab, welche die UEFA in ihrer Fünfjahreswertung ermittelt. Dort werden die Erfolge der teilnehmenden Mannschaften erfasst und mit Punkten dem jeweils zuständigen nationalen Fußballverband gutgeschrieben. Die Zahl der Punkte wird durch die Zahl der am Europapokal und der an der Europapokal-Qualifikation teilnehmenden Mannschaften dividiert. Die „Gutschriften“ erfolgen dabei über die Spieljahre hinaus fortlaufend, berücksichtigen aber immer nur die Europapokalwettbewerbe (Champions League und UEFA-Pokal) der vergangenen fünf Jahre.

So ergibt sich für jeden nationalen Fußballverband eine Summe von Punkten, die in einer Tabelle festgehalten wird. Die drei Bestplatzierten (derzeit England, Spanien und Italien) stellen jeweils zwei Mannschaften, die direkt für die UEFA Champions League qualifiziert sind. Zwei weitere können sich für selbige qualifizieren, und wiederum zwei Mannschaften aus der Meisterschaft sowie der Pokalsieger qualifizieren sich für den UEFA-Pokal. Schlechter positionierte Länder büßen UEFA-Pokal-Plätze ein und müssen mitunter durch einen Qualifikationswettbewerb.

Für die bestplatzierte Mannschaft hinter den UEFA-Pokal-Qualifikanten besteht schließlich noch die Möglichkeit, sich über den UEFA Intertoto Cup zu qualifizieren. Eher theoretisch sind dagegen die Chancen in einem Losverfahren für die fairsten Mannschaften aller UEFA-Länder.

Zur Saison 2009/10 tritt eine Reform in Kraft. Automatisch qualifiziert ist dann nur der Titelverteidiger. Alle anderen Teilnehmer müssen sich in der UEFA-Pokal-Qualifikation qualifizieren oder stoßen als Verlierer der Champions-League-Qualifikation hinzu. Der UI-Cup wurde abgeschafft.[2]

Qualifikation deutscher Mannschaften

In Deutschland qualifizieren sich derzeit der Meister und der Vize-Meister direkt für die UEFA Champions League, während der Bundesligadritte in einer Play-off-Runde in Hin- und Rückspiel um den Einzug in den Hauptwettbewerb spielen muss. Unterliegt er, so nimmt er stattdessen an der Gruppenphase der Europa League teil.

Der Bundesligavierte und der DFB-Pokalsieger nehmen an der Play-off-Runde zur Europa League teil, der Tabellenfünfte steigt eine Runde früher, in Qualifikationsrunde 3, in den Wettbewerb ein.

Qualifiziert sich der DFB-Pokalsieger für die Champions League(-Qualifikation), so rückt der unterlegene Pokalfinalist an die Stelle des Pokalsiegers. Auch unterklassige Mannschaften können sich über den DFB-Pokal für die Europa League qualifizieren. Wenn der Pokalsieger nur für die Europa League qualifiziert ist oder beide Pokalfinalisten für die CL oder EL qualifiziert sind, dann steigt der Bundesligafünfte in die Play-off-Runde auf, und der Tabellensechste erhält den Startplatz in der Qualifikation 3.

Ein weiterer, siebter, deutscher Verein kann über die Fairplay-Regelung der UEFA teilnehmen. Dieser Teilnehmer startet dann bereits in der ersten Qualifikationsrunde. Bisher wurde dem DFB zweimal, in den Spielzeiten 2005/06 und 2008/09 ein solcher Startplatz zugelost. Inzwischen wurde die Verlosung abgeschafft, es qualifizieren sich die ersten drei Verbände des Fairplay-Rankings. Für die Spielzeit 2009/10 belegte Deutschland Rang 10.

Ein Gewinn eines Europapokal-Titels führt nur zu einem weiteren Teilnehmerplatz, falls sich der betreffende Verein nicht anderweitig für einen der beiden Wettbewerbe qualifizieren konnte.

Spielmodus

2004/05 wurde das Format geändert und zum ersten Mal eine Gruppenphase eingeführt. Nach zwei Qualifikationsrunden bestreiten 80 Mannschaften in Hin- und Rückspiel die erste Runde, ehe die 40 siegreichen Teams anschließend die Gruppenphase austragen. In acht Gruppen zu jeweils fünf Mannschaften wird eine Halbserie durchgeführt, in der jede Mannschaft ein Spiel gegen jede andere austrägt. Jedes Team hat zweimal Heimrecht. Für die Platzierung in der Gruppe sind die erreichten Punkte ausschlaggebend, danach werden die folgenden Kriterien in dieser Reihenfolge verglichen: Gesamttordifferenz, erzielte Tore, Auswärtstore, Anzahl Siege, Auswärtssiege, Klubwertung der UEFA-Fünfjahreswertung. Die ersten drei Mannschaften ein jeder Gruppe qualifizieren sich für die Runde der letzten 32. Hinzu kommen jene acht Mannschaften, die in der Gruppenphase der Champions League nur Dritte wurden.

Das „Sechzehntelfinale“ wird so ausgelost, dass Gruppensieger auf Drittplazierte und Gruppenzweite auf die acht Drittplazierten aus der Champions League treffen. Mannschaften aus dem gleichen Fußballverband dürfen dabei nicht gegeneinander spielen; die Gruppensieger und die Zweitplazierten haben im Rückspiel Heimrecht. Ab dem Achtelfinale gibt es bei den Auslosungen keine Beschränkungen mehr.

Seit 1998 wird der Sieger des UEFA-Pokals in einem einzigen Endspiel (zuvor gab es auch hier Hin- und Rückspiele) ermittelt. Dem Gewinner gebührt der UEFA-Pokal und eine Gewinnprämie in unbekannter Höhe. Neben der sportlichen Reputation ist der UEFA-Pokal für die teilnehmenden Vereine auf Grund der Fernsehgelder lukrativ. Ebenfalls fließen meist zusätzliche Sponsorengelder wegen der erweiterten Berichterstattung.

Ab der Saison 2009/10 wird ein neuer Spielmodus eingeführt: 48 Teams spielen in 12 Gruppen zu je vier, die Gruppensieger und -zweiten kommen in die K.-o.-Runde mit den Drittplatzierten der Champions League.

Trophäe

Der UEFA-Pokal-Sieger erhält für ein Jahr den von der UEFA gestifteten Wanderpokal, auf dem der Name der siegreichen Mannschaft eingraviert wird. Die 15 Kilogramm schwere Trophäe, die aus Silber besteht und auf einem gelben Marmorsockel thront, wurde vom Schweizer Künstler Alex Diggelmann entworfen[3] und 1972 von der Mailänder Firma Bertoni hergestellt. Der achteckige UEFA-Pokal, der im Gegensatz zum Meisterpokal keine Griffe aufweist, wird oberhalb des Sockels von einer Gruppe stilisierter Fußballspieler gestützt. Auf dem Pokal selbst ist zudem das Logo der UEFA zu finden.

Der amtierende Titelträger behält den Pokal bis zwei Monate vor dem nächsten Endspiel und darf jeweils eine Nachbildung anfertigen lassen, die den eindeutigen Vermerk „Replikat“ enthalten muss und 4/5 der Originalgröße des Pokals nicht überschreiten darf. Der Pokal geht endgültig in den Besitz desjenigen Vereins über, der ihn dreimal nacheinander oder insgesamt fünfmal gewinnt. Dies ist allerdings im Gegensatz zur Champions League und deren Vorläufer noch keiner Mannschaft gelungen, weshalb noch immer die erste Trophäe im Umlauf ist.

Endspiele und Sieger

In der Geschichte des Messe- und UEFA-Pokal errangen 25 verschiedene Vereine den Titel. Am erfolgreichsten waren Juventus Turin, Inter Mailand und der FC Liverpool, die jeweils drei Titel gewannen. 14-mal gelang es einem Klub den UEFA-Pokal und die nationale Meisterschaft im selben Jahr zu gewinnen. Dem FC Liverpool (1973 und 1976) und dem IFK Göteborg (1982 und 1987) gelang dies sogar zweimal. Die anderen acht Teams waren Feyenoord Rotterdam (1974), Borussia Mönchengladbach 1975, Juventus Turin (1977), PSV Eindhoven (1978), Real Madrid (1986), Galatasaray Istanbul (2000), FC Porto (2003) und FC Valencia (2004).

Den zusätzlichen Gewinn des nationalen Pokalwettbewerbs – und damit das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokal und UEFA-Pokal – gelang den Mannschaften von IFK Göteborg (1982), Galatasaray Istanbul (2000) und FC Porto (2003). Ein Triple der besonderen Art erreichte der FC Liverpool im Jahr 2001, als man zwar nicht englischer Meister wurde, aber neben dem UEFA-Pokal den FA Cup (Pokalwettbewerb des englischen Fußballverbands) als auch den englischen League Cup (Ligapokal) gewinnen konnte.[4]

Rang Verein Titelgewinne Endspielniederlagen
1 Juventus Turin 3 1
Inter Mailand 3 1
3 FC Liverpool 3
4 Borussia Mönchengladbach 2 2
5 Tottenham Hotspur 2 1
6 Real Madrid 2
IFK Göteborg 2
AC Parma 2
Feyenoord Rotterdam 2
FC Sevilla 2
11 RSC Anderlecht 1 1
12 PSV Eindhoven 1
Eintracht Frankfurt 1
Ipswich Town 1
Bayer 04 Leverkusen 1
SSC Neapel 1
Ajax Amsterdam 1
FC Bayern München 1
FC Schalke 04 1
Galatasaray Istanbul 1
FC Porto 1
ZSKA Moskau 1
FC Valencia 1
Zenit St. Petersburg 1
Schachtar Donezk 1


Rekorde

Die mit jeweils drei UEFA-Pokalsiegen erfolgreichsten Spieler des Wettbewerbs sind Ray Clemence, der ihn 1973 und 1976 mit dem FC Liverpool sowie 1984 mit Tottenham Hotspur gewann, Dino Baggio, 1993 mit Juventus Turin, 1995 und 1999 mit dem AC Parma siegreich, sowie die 1991, 1994 und 1998 mit Inter Mailand erfolgreichen Giuseppe Bergomi und Nicola Berti.

Die Statistik der Spieler mit den meisten Einsätzen im UEFA-Pokal wird mit deutlichem Abstand ebenfalls von Giuseppe Bergomi angeführt. Der Italiener im Trikot von Inter Mailand bestritt von 1979 bis 1999 insgesamt 96 Spiele. Bei den Torschützen im UEFA-Pokal ragt der für insgesamt drei Klubs spielende Deutsche Dieter Müller heraus. In der Zeit von 1974 bis 1983 kam er auf insgesamt 29 Tore. Die meisten Tore innerhalb eines UEFA-Pokalwettbewerbs gelangen Jürgen Klinsmann, der als Torschützenkönig in der Saison 1995/96 fünfzehn Treffer in zwölf Spielen erzielte, und damit maßgeblichen Anteil am Titelgewinn des FC Bayern München hatte. Mit seinen vier Toren in einem Spiel beim 4:1 in derselben Saison gegen Benfica Lissabon hält Klinsmann eine weitere Bestmarke.

Rekordspieler[5]
Rang Spieler Spiele Zeitraum
1 Giuseppe Bergomi 96 xxxx – xxxx
2 Walter Zenga 69 xxxx – xxxx
3 Enzo Scifo 66 xxxx – xxxx
4 David Narey 63 xxxx – xxxx
5 Giuseppe Baresi 60 xxxx – xxxx
Aron Winter 60 xxxx – xxxx
7 Riccardo Ferri 58 xxxx – xxxx
Paul Hegarty 58 xxxx – xxxx
Harald Schumacher 58 xxxx – xxxx


Rekord-Torjäger[6]
Rang Spieler Tore Zeitraum
1 Dieter Müller 29 1974–1983
2 Henrik Larsson 28 1997–2003
3 Alessandro Altobelli 25 1980–1989
4 Jupp Heynckes 23 1971–1975
5 Martin Chivers 22 1972–1974
Karl-Heinz Rummenigge 22 1978–1987
Jürgen Klinsmann 22 1989–1996
Dennis Bergkamp 22 1992–2000


Den höchsten Sieg im Wettbewerb überhaupt feierte Ajax Amsterdam in der Saison 1984/85 mit 14:0 gegen die Red Boys Differdange. Der höchste Erfolg nach Hin- und Rückspielen gelang ebenfalls einem niederländischen Team gegen eine luxemburgische Mannschaft: Feyenoord Rotterdam erzielte im Wettbewerb der Saison 1972/73 21:0 Tore gegen US Rümelingen.[7]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise



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