Verbandsliga

Aus WikiWaldhof
Wechseln zu: Navigation, Suche

Verbandsliga ist im deutschen Ligasystem die Bezeichnung einer überregionalen Spielklasse. In Deutschland ist diese häufig die höchste Liga auf dem Gebiet eines regionalen Sportverbandes. Existiert neben der Verbandsliga in einer Sportart und Region gleichzeitig eine Landesliga, ist die Verbandsliga meist (nicht immer) die höhere beider Spielklassen.

Im deutschen Liga-Fußball waren die Verbandsligen in der Regel die höchsten Spielklassen der Landesverbände im DFB (deren Zahl, früher 16, seit der Vereinigung 21 beträgt). Seit Wiedereinführung der Regionalligen 1994 bildeten die Verbandsligen bis 2008 in den meisten Regionen die 5. Liga. In Bayern, Hessen, Sachsen und Thüringen wurde die Bezeichnung Verbandsliga nicht verwendet. Dort waren stattdessen die Landesligen unmittelbar unterhalb der Oberliga angesiedelt.

Seit 2008 sind die Ligastrukturen und -bezeichnungen unterhalb der Regionalligen erheblich weniger einheitlich als bisher. So gibt es in Norddeutschland, wo die regionale Oberliga abgeschafft wurde, nun eine Oberliga Hamburg. Die Bezeichnung Verbandsliga wird im Norden nur noch in Schleswig-Holstein verwendet, dort jedoch für die zweithöchste Spielklasse des Landes (ersetzt die bisherige Bezirksoberliga; siehe Verbandsliga Schleswig-Holstein (ab 2008) ). Damit bezeichnet nach dem derzeitigen Stand (Saison 2008/09) der Begriff Verbandsliga überall dort, wo er noch verwendet wird, die 6. Liga.

Siehe auch: Fußball-Ligasystem in Deutschland

Siehe auch



Hier könnte Ihre Werbung stehen

in allen mehr als 20.000 Artikeln