Verlängerung (Fußball)

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Verlängerung wird beim Fußball die zusätzliche Spielzeit bei unentschiedenem Ausgang von Entscheidungsspielen im K.-o.-System, wie zum Beispiel bei Pokalspielen, genannt.

Sie beträgt in der Regel zwei mal 15 Minuten mit Seitenwechsel dazwischen und ohne Pause. Vor der Verlängerung, also nach dem Ende der regulären Spielzeit, wird in der Regel noch eine kurze Pause eingelegt, wo die Spieler auf dem Platz bleiben und noch einmal kurz Kräfte sammeln können.

Sieger ist in der Verlängerung diejenige Mannschaft, die total die meisten Tore erzielen konnte. Bei Gleichstand in der Verlängerung wird meistens der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt. Dieser Modus kommt bei Welt- und Europameisterschaften sowie beim Konföderationen-Pokal zur Anwendung. Bei den internationalen Pokalfinalspielen und in einigen Ländern, beispielsweise Deutschland, wird auch im nationalen Pokalwettbewerb ab der ersten Runde mit Verlängerung gespielt.

Turnierordnungen können abweichende Regelungen treffen. So kann auch auf eine Verlängerung verzichtet werden und sofort ein Elfmeterschießen stattfinden. Ein Beispiel hierfür ist das Finale des DFB-Pokals der Frauen[1]. Bei Turnieren des südamerikanischen Fußballverbandes CONMEBOL werden generell keine Verlängerungen gespielt. Einzige Ausnahme ist das Finale der Copa Libertadores.[2][3]

In vielen Pokalen, die in Hin- und Rückspiel ausgetragen werden, gilt die Auswärtstorregel, um die Häufigkeit von Verlängerungen zu verringern. In der Verlängerung selbst gilt dann oft aber auch die Auswärtstorregel, damit der Heimvorteil ausgeglichen wird.

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