VfL Kirchheim/Teck

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VfL Kirchheim/Teck
Logo des VfL Kirchheim/Teck
Voller Name Verein für Leibesübungen
Kirchheim/Teck e.V.
Gegründet 6. Juli 1881
Stadion Stadion an der Jesinger Allee
Plätze 10.000
Präsident Doris Imrich
Trainer Rolf Baumann
Liga Fußball-Oberliga Baden-Württemberg
2009/10 6. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts


Die VfL Kirchheim/Teck ist ein Sportverein aus Kirchheim/Teck.

Mit über 4.000 Mitgliedern und 18 Sportabteilungen gehört er zu den großen Sportvereinen Baden-Württembergs. Das Angebot umfasst u.a. Fußball, Basketball, Turnen, Tischtennis und Leichtathletik, Aikido, Badminton, Basketball, Faustball, Fechten, Handball, Judo, Karate, Ringen, Schwimmen, Sportkegeln, Tennis, Triathlon und weitere Angebote des Freizeit-, Senioren- und Versehrtensports. Die Vereinsfarben sind Blau-Gelb.

Vereinsgeschichte

Am 6. Juli 1881 wurde der Verein als TV 1861 Kirchheim gegründet. 1911 machte sich die Fußballabteilung des Vereins als VfB Kirchheim eigenständig. Diese fusionierte am 20. Mai 1933 mit dem TSV 1861 Kirchheim zur Turn- und Sportvereinigung Kirchheim. Dieser war interessanterweise durch eine Fusion zwischen dem Ursprungsverein TV 1861 Kirchheim und der Abspaltung TB 1888 Kirchheim 1922 entstanden. Die Turn- und Sportvereinigung trennte sich bereits am 26. Februar 1935 wieder in die Ursprungsvereine, diese fusionierten jedoch erneut im Jahr 1945 zum VfL Kirchheim.

Die Zweitliga-Mannschaft der Kirchheimer Basketballer wurde 2006 in eine Kapitalgesellschaft, die Kirchheim Knights ausgegliedert.

Fußball

Geschichte

Die größte und erfolgreichste Abteilung stellen die in der Oberliga Baden-Württemberg spielenden Fußballer dar. Als VfB Kirchheim hatte die Herrenmannschaft erstmals Anfang der 1940er Jahre aufhorchen lassen. In der Aufstiegsrunde zur damals erstklassigen Gauliga Württemberg scheiterten sie 1941 als Zweiter nur knapp.

Von 1946 bis 1952 spielten sie in der 1. Amateurliga Württemberg.

Ab 1986 spielten die Fußballherren in der drittklassigen Oberliga Baden-Württemberg. Nach dem Abstieg 1991 gelang als Verbandsligameister der sofortige Wiederaufstieg. Für die 1994 eingeführte drittklassige Regionalliga Süd konnte man sich nicht qualifizieren und verblieb in der Oberliga Baden-Württemberg.

Als Meister dieser Klasse gelang 1997 der Aufstieg in die Regionalliga Süd. Mit nur drei Saisonsiegen stieg man jedoch chancenlos als Tabellenletzter nach nur einer Spielzeit wieder ab. Nach drei weiteren Jahren erfolgte 2001 sogar der erneute Abstieg aus der Oberliga in die Verbandsliga Württemberg. Als Verbandsligameister gelang 2007 die Rückkehr in die Oberliga. Dort gelang der Mannschaft unter dem gleichberechtigten Trainerduo Michael Rentschler/Christian Hofberger der Klassenerhalt.

Nachdem Rentschler zum Ende dieser Saison seinen Abschied Richtung Württembergischem Fußballverband (WFV) bekannt gegeben hatte und der Vertrag von Christian Hofberger überraschend nicht verlängert worden war, wurde Dietmar Sehrig, ehemals Trainer der Bundesligafrauenmannschaft des VfL Sindelfingen, verpflichtet. Sehrig wurde jedoch nach sechs Spielen mangels Erfolg entlassen - unter ihm hatte der VfL nur einen Punkt geholt und war Tabellenletzter. Neuer Coach wurde Hans-Martin Kleitsch, ehemaliger Jugendtrainer des VfB Stuttgart. Nach nur drei Wochen verließ er den Verein jedoch wieder, sein Nachfolger wurde der ehemalige VfL-Spieler Rolf Baumann, der die Mannschaft auf dem vorletzten Tabellenplatz und neun Punkten Rückstand auf den Klassenerhalt übernahm. Unter Baumann schaffte der VfL Kirchheim doch noch den Klassenerhalt und beendete die Saison 2008/09 auf dem zehnten Tabellenplatz.

Zu Beginn der Saison 2009/10 stand die Mannschaft bis Anfang September ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz der Oberliga Baden-Württemberg und geht hinter der TSG 1899 Hoffenheim II als Tabellenzweiter in die Winterpause. (Stand: 8. Dezember 2009)

Erfolge

Bekannte ehemalige Spieler

Aktueller Kader

Nummer Spieler Geburtstag Nationalität im Verein seit letzter Verein

Torhüter

1 Michael Stowers 18. April 1986 Deutscher Januar 2009 1. FC Frickenhausen
22 Edgar Porada - Deutscher 2008 Stuttgarter Kickers
23 Philipp Uttikal - Deutscher - eigene Jugend
30 Denis Jercic 24. Januar 1990 Kroate 2009 eigene Jugend

Abwehr

2 Christopher Eisenhart 17. Januar 1984 Deutscher - Stuttgarter Kickers
3 Kai Huttenlocher 12. Juni 1991 Deutscher - TSV Jesingen
6 Ardit Ujupaj 2. November 1990 Kosover Januar 2009 SSV Reutlingen 05
8 Nico Kauffmann 22. August 1987 Deutscher 2008 SV Bonlanden
10 Philipp Schraivogel 15. September 1988 Deutscher 2007 eigene Jugend
13 Nebih Kadrija - Deutscher 2008 1. FC Frickenhausen
14 Mathias Koch 28. Februar 1982 Deutscher 2007 VfL Osnabrück

Mittelfeld

5 Ferdi Er 1. März 1981 Deutscher 2006 VfL Sindelfingen
7 Emrah Polat 27. Mai 1983 Deutscher 2004 Stuttgarter Kickers
11 Alexander Nita - Deutscher 2008 unbekannt
12 Armin Ohran 20. Mai 1989 Deutscher Bosnier - eigene Jugend
15 Hans-Alex Thies 20. Oktober 1989 Deutscher 2008 Stuttgarter Kickers
16 Uwe Beran - Deutscher - eigene Jugend
17 Isci Coskun 22. April 1984 Türke - eigene Jugend
19 Sabri Gürol 10. Juli 1989 Deutscher Türke 2008 Stuttgarter Kickers
20 Kagan Söylemezgiller 4. März 1988 Deutscher Türke Januar 2008 VfB Stuttgart
24 Oliver Otto 21. Dezember 1972 Deutscher 2008 SSV Reutlingen 05

Angriff

9 Selim Altinsoy 9. Juli 1987 Türke Januar 2007 Stuttgarter Kickers
18 Nicola Spina 18. August 1981 Deutscher Januar 2008 SG Sonnenhof Großaspach
21 Maximilian Laible 15. Januar 1986 Deutscher Februar 2008 1. FC Heidenheim 1846
25 Hilal Hussein 19. März 1990 Syrier - Tunaspor Echterdingen

Stadion

Das Sportgelände an der Jesinger Allee umfasst fünf Rasen- und einen Kunstrasenplatz. Das Hauptspielfeld im Stadion bietet Platz für etwa 10.000 Zuschauer, wobei auf der überdachten Tribüne 400 Zuschauer Sitzplätze vorfinden.

Literatur

  • Vfl Kirchheim/Teck, in: Hardy Grüne (2001): Vereinslexikon. Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7. Kassel: AGON Sportverlag, S. 258. ISBN 3-89784-147-9

Weblinks



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