Werner Biskup

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Werner Biskup (* 26. April 1942 in Bottrop) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer.

Biskup begann seine fußballerische Karriere als Abwehrspieler beim heimischen VfB Bottrop und wechselte in die damalige Regionalliga West zu Bayer Leverkusen, bevor er zur Saison 1965/66 zum Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf wechselte. Dort gelang ihm bereits in seiner ersten Saison der Aufstieg in die Bundesliga. Nachdem er ein weiteres Jahr für Düsseldorf in der Bundesliga absolvierte, wechselte er 1968 zum damals aktuellen DFB-Pokalsieger 1.FC Köln.

Trotz einer außergewöhnlich schwachen Meisterschaftsrunde des 1. FC Köln war er auf Anhieb Stammspieler und spielte im Europapokal der Pokalsieger bis zum Halbfinale gegen den FC Barcelona, dem die Kölner dort unterlagen. In den beiden darauffolgenden Spielzeiten bis 1971 verlor Biskup mit dem 1. FC Köln jeweils im Finale des DFB-Pokals und schied in der Saison 1970/71 im Messepokal erst im Halbfinale gegen Juventus Turin aus. Nach einem weiteren Jahr in der Bundesliga verließ er Köln 1972, das damals als Tabellenvierte der Bundesliga rangierte, in Richtung Belgien, zum FC Lüttich.

Dort wechselte er in die Trainerposition und kehrte 1976 nach Deutschland zum damaligen Zweitligisten Preußen Münster zurück. Mehrfach verpasste er mit dieser Mannschaft den Aufstieg in die Bundesliga nur knapp und wechselte 1980 zum Konkurrenten der 2. Bundesliga Nord, dem VfL Osnabrück. Osnabrück schaffte mit ihm den Sprung in die ab sofort eingleisige 2. Bundesliga, wobei sein vorheriger Club absteigen musste. Daraufhin wechselte er erneut innerhalb der Liga zu Bayer Uerdingen (heute "KFC Uerdingen").

Nach diversen Schwierigkeiten verließ er Uerdingen wieder und schloss sich Hannover 96 an. Diesen Verein rettete er zunächst 1984 vor dem Abstieg und schaffte im darauffolgenden Jahr 1985 überraschend den Aufstieg in die Bundesliga.

Im Zuge seines größten Erfolgs ereilten ihn jedoch persönliche Rückschläge, bedingt durch seinen damaligen Alkoholismus, die den Verein dazu bewegten, sich von dem bis dahin erfolgreichen Trainer zu trennen. Auch seine nächsten Trainerstationen bei Arminia Hannover, Trabzonspor und Hessen Kassel (die Hessen stiegen in der betreffenden Saison 1986/87 aus der 2. Bundesliga ab) standen unter dem Einfluss seiner Krankheit.

Nach sehr schwierigen Jahren gelang ihm 1992 der Entzug und er absolvierte erfolgreich eine Therapie mit der anschliessenden Rückkehr zum Sport als Trainer beim Fußballverband Mittelrhein.

Nachdem 1993 der VfL Osnabrück aus der 2. Bundesliga abgestiegen war, engagierte die Vereinsführung Biskup erneut als Trainer. In dem ersten Jahr seiner Rückkehr verpasste er den Wiederaufstieg in das Profigeschäft dabei nur knapp. Während der nächsten Saison holte ihn seine Krankheit wieder ein und Biskup wurde zu Beginn des Jahres 1995 entlassen.

Nach weiteren Jahren ohne Beschäftigung übernahm er den VfL Köthen, den er in die Landesliga führte. Im Jahr 2000 wechselte er dann in die Oberliga, zum BV Cloppenburg und im Anschluss daran in die Kreisliga Osnabrück-Stadt zum SC Lüstringen, mit dem er in der Saison 2002/03 abstieg.

Biskup lebt aktuell weiterhin in Cloppenburg und ist dort seit November 2005 Trainer beim SC Sternbusch, die in der Saison 2006/2007 überraschend als Meister den Aufstieg in die Kreisliga CLP bezwungen.

Vereine als Spieler

Statistik als Spieler

  • 1. Bundesliga
    29 Spiele; 1 Tor Fortuna Düsseldorf
    111 Spiele; 10 Tore 1. FC Köln

Erfolge als Spieler

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