WikiWaldhof:Namenskonventionen

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Diese Seite erklärt die in Wikipedia üblichen Konventionen für Artikeltitel. Allgemein sollte der Name eines Artikels so gewählt werden, dass er für die Mehrzahl deutschsprachiger Leser so klar und eindeutig wie möglich ist. Gleichzeitig sollte das Linken zu diesem Artikel so einfach wie möglich sein. Gibt es Synonyme für den Artikeltitel oder fasst ein Artikel mehrere Themen zusammen, sollten unter diesen Titeln Weiterleitungen (so genannte Redirects) angelegt werden.

Doch keine Sorge, wer sich mal nicht dran hält, kriegt nicht den Kopf abgerissen (als Neuling schon gar nicht). Das Folgende sind keine Gesetze, sondern nach vielen Diskussionen entstandene Leitlinien, nach denen wir nötigenfalls Artikel verschieben, um Doppelanlagen zu vermeiden oder Namenskonflikten aus dem Weg zu gehen.

Beachte, dass es für einige Sprachen und Fachgebiete ausführlichere Namenskonventionen auf Unterseiten dieser Seite gibt:

Allgemeines

Zusammengesetzte Wörter

Zusammengesetzte Wörter]], die als ein Substantiv zu verstehen sind, werden im Deutschen zusammengeschrieben oder mit Bindestrichen verbunden. Dies gilt auch für gemischtsprachigen Zusammensetzungen, die ein deutsches Wort enthalten.

Beispiel: Open-Source-Bewegung.

Bei Eigennamen von Organisationen, Veranstaltungen, Gebäuden u. ä. sollte man sich an der offiziellen Selbstbezeichnung orientieren. Bei der Schreibung mehrgliedriger Eigenbezeichnungen (mit oder ohne Bindestrich zwischen einzelnen Namensbestandteilen) ist auch nach neuen amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung der Eigenname maßgeblich.

Zahlwörter

werden in den Artikelnamen in aller Regel ausgeschrieben, also Dritter Kreuzzug und nicht 3. Kreuzzug. Eine Weiterleitung kann angelegt werden (in dem Fall von „3. Kreuzzug“ auf „Dritter Kreuzzug“). Eine Ausnahme hierzu bilden Sinfonien (7. Sinfonie (Beethoven)).

Teilgebiete

eines Themas sollten einen normal verständlichen Titel ohne Klammerzusatz tragen, also Geschichte Deutschlands und nicht Deutschland (Geschichte). Auch die Benutzung von »/« für Unterartikel (Deutschland/Geschichte) ist zu vermeiden.

Listen

tragen üblicherweise ein Liste im Namen. Bei alphabetischen Listen wird der Buchstabe mit /A angeschlossen, falls die Liste sonst zu lang für einen einzelnen Artikel wäre (Beispiel: Liste der Biografien/A). Mehr dazu unter Listen.

mit …“

Durch die Anwendung dieser Empfehlungen erleichtert ihr es den Wikiautoren, einen knappen wie informativen Text zu schreiben. Das pedantische Mitaufzählen von Rechtsform und Namensanhängsel gehört aus der Sicht des Lesers nicht dazu, weil er diese Zusatzinformationen hinter dem Unternehmensartikel bei Bedarf jederzeit nachlesen kann.

Singularregel

Artikelnamen stehen im Allgemeinen im Singular, auch bei Begriffen, die nur selten einzeln auftreten. Daher gibt es beispielsweise einen Artikel „Nervenzelle“ und nicht „Nervenzellen.“ Der Artikel darf trotzdem mit dem Plural beginnen: Nervenzellen dienen der Reizaufnahme.

Die Singularregel hat den Vorteil, dass man nicht bei jedem Link herausfinden muss, ob der Artikelname nun im Singular oder Plural steht (von den verschiedenen grammatischen Fällen ganz zu schweigen). Außerdem ist bspw. ein Link zu [[Nervenzelle]] (oder „[[Nervenzelle]]n“) viel einfacher als zu Nervenzelle. (Wer das Letztere nicht versteht, sollte sich WikiWaldhof:Links durchlesen.)

Für Wörter, die besonders oft im Plural gebraucht werden (Haare, Nieren) oder für Wörter mit einer unregelmäßigen Pluralform, aus der sich für Deutschsprachige die Singularform nicht automatisch ergibt (Generika, Kibbuzim) wird vom Pluralbegriff eine Weiterleitung auf den Singularbegriff angelegt.


Detailfragen

Männliche und weibliche Bezeichnungen

In manchen Bereichen hat es sich eingebürgert, männliche und weibliche Formen eines Wortes mit einem „Binnen-I“ abzukürzen. Die Wikipedia verwendet dieses Binnen-I nicht. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass immer klar ist, ob im jeweiligen Zusammenhang beide Geschlechter oder nur das männliche gemeint sind. Artikel werden unter dem maskulinen Bezeichner (siehe generisches Maskulinum) angelegt, gegebenenfalls kann ein Redirect von der weiblichen Form geschaltet werden (Bundeskanzleri ? Bundeskanzler, Landeshauptfrau ? Landeshauptmann). In besonderen Fällen kann auch ein eigener Artikel zu den Spezifika einer weiblichen Berufsbezeichnung sinnvoll sein, als Weiterleitung auf die männliche Form ist das im allgemeinen erwünscht .

Stammesbezeichnungen

Viele Stammesbezeichnungen wurden von den Feinden der entsprechenden Ethnie oder von den europäischen Einwanderern gegeben und haben teilweise eine negative oder abschätzige Bedeutung. Deshalb sollten nach Möglichkeit die heute üblichen Eigenbezeichnungen verwendet werden. Wo dies schlecht möglich ist, ist in zweiter Priorität der wissenschaftlich übliche Name zu wählen. Die Plural-s oder -n sind in den meisten Fällen unüblich (z. B. die Zulu statt die Zulus). Für die jeweils andere Form sollte eine Weiterleitung angelegt werden.

Markennamen

Von den Konventionen der deutschen Rechtschreibung abweichende Markennamen, zum Beispiel nur in Großbuchstaben oder in Groß- und Kleinbuchstaben-Mischungen geschriebene Zeitschriftentitel, werden in Wikipedia im Artikeltitel und -text an die korrekte Groß- und Kleinschreibung angeglichen. Zum Beispiel ist WikiWaldhof zwar als Marke eingetragen, das korrekte Lemma ist jedoch Wikipedia. Es empfiehlt sich allerdings, in einer Zusatzinformation (zum Beispiel in Klammern) an geeigneter Stelle im Artikel auf die offizielle Schreibweise des Markeninhabers zu verweisen.

Bei der Wiedergabe einer eingetragenen Marke muss der Eindruck vermieden werden, dass es sich bei der Marke um eine Gattungsbezeichnung für die Waren oder Dienstleistungen handelt, für die die Marke eingetragen ist.

Bei dreidimensionalen, Hör- und Riechmarken oder allgemein Marken, die sich durch eine grafische Darstellung auszeichnen, ist die markenrechtliche Umschreibung („Wiedergabe der Marke“, c. f. DPMA) zu wählen. Sinnentstellende Verwendung ist zu vermeiden.

Der Artikel über eine Marke sollte gegebenenfalls auf den Schutz der Marke hinweisen. Bei Wort-/Bildmarken und anderen nonvisuellen Kennzeichen sollte dies ebenfalls vermerkt werden.



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