Willy Reitgaßl

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Willy Reitgaßl (* 29. Februar 1936; † 23. August 1988) war ein deutscher Fußballspieler.

Reitgaßl kam über die SpVgg Landshut und den VfB Coburg 1957 zum Karlsruher SC, für den er von 1958 bis 1962 in der Oberliga Süd spielte. Zur Saison 58/59 hatte sich der Stürmer einen Stammplatz erkämpft, ein Jahr später gewann er mit dem KSC die Süddeutsche Meisterschaft und erreichte das Pokalendspiel 1960, das aber mit 2:3 verlorenging.

Nach 59 Oberligaspielen und 33 Toren für die Karlsruher wechselte Reitgaßl 1962, ein Jahr vor dem Bundesligastart, in die Pfalz zum 1. FC Kaiserslautern. Hier trug er mit seinen Toren wesentlich zur direkten Qualifikation der Lauterer für die 1963 neu gegründete Bundesliga bei, in deren ersten vier Spielzeiten Reitgaßl Stammspieler des FCK war und in 126 Spielen 32 Tore erzielte. In seiner letzten Saison 1967/68 kam er zu drei weiteren Einsätzen, letztmals am 2. Dezember 1967 gegen Borussia Dortmund.

Reitgaßl, der 1957, kurz vor seiner Karlsruher Zeit, ein Amateurländerspiel bestritten hatte und 1959 zu einem Kurzeinsatz in der B-Auswahl gegen Ungarn kam, wurde 1960 von Sepp Herberger in die Deutsche Fußballnationalmannschaft berufen und erzielte beim 5:0 in Island ein Tor. Trotz des Tores blieb er in diesem Spiel hinter den in ihn gesteckten Erwartungen zurück, so dass es sein einziger Einsatz für die deutsche A-Nationalmannschaft blieb.

Willi Reitgaßl starb im August 1988 im Alter von 52 Jahren in der Nähe von Darmstadt.

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